Probleme mit dem Alltag (Schule | Arbeit)?

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5 Antworten

Na ja, 5 Uhr aufstehen und erst 19 Uhr Feierabend finde ich auch hart. Obwohl man sich, hat man erstmal eine gewisse Routine im Job mit festen Abläufen usw, auch daran gewöhnt, bis zu einem gewissen Grad. 

Schwierig wird das nach meiner Erfahrung, wenn man eigentlich viele Hobbys hat, die dabei unter den Tisch fallen. Ganz problematisch ist das, wenn keine Beziehung und keine sozialen Kontakte außerhalb der Arbeit bestehen. Auf Dauer geht das nicht. Da ist es wichtig aus dem, "ich habe keine Leben mehr"-Erleben rauszukommen, durch Gegenmaßnahmen..

Leichter wird es nach meiner Erfahrung in so einem Fall, wenn man ein Ziel hat. Z.B. das Ende der Ausbildung als Endziel, und dazwischen Urlaube als Zäsuren, Feiertage (Ostern, Weihnachten) als kleine Zäsuren, und sonst das Wochenende, am Montag dem Mittwoch entgegenarbeiten (Bergfest) usw. D.h. kleine Teilschritte setzten und immer ein Ende dieser Entbehrungszeiten vor Augen haben. Eine Ausbildung ist hart, genauso wie ein beruflicher Einstieg. Punkt. Aber die Zeit geht vorüber.

Wenn es wirklich ein Problem für dich ist, um 6 Uhr regelmäßig aufzustehen, könnte es sinnvoll sein, dass du eine Arbeit nach der Ausbildung anvisierst, in der du später anfangen kannst und etwas weniger arbeitest. Hier käme eine Stelle um öffentlichen Dienst (Gleitzeit, 38,5 Stundenwoche) in Frage. Natürlich verdienst du deutlich weniger, als in der freien Wirtschaft. Beides, also viel verdienen und bis 8 Uhr schlafen, geht sicher nicht.

Aber es bleibt besonders wichtig: auch bein dem Workload v.a. die Beziehung und auch sonst. soziale Kontakte zu pflegen. Sonst wird das Leben schnell als leer empfunden. Das gilt es zu vermeiden.

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Kommentar von Chrismatic
06.08.2016, 16:15

Klar geht es bis 8 zu schlafen bei gutem Verdienst, man nehme einen Konzern oder Hidden Champion im Mittelstand, zieht so nah wie möglich hin, frühstückt in der Bahn/Metro/Bus, bereitet Kleidung etc am vortag vor und ist ca um 9 da, Gleitzeit bieten ja viele Unternehmen!

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Vor allem am Anfang ist der Druck bei einer Ausbildung sehr groß, alles ist neu und man will einen guten Eindruck machen. Auch die Leute sind noch unbekannt und man muss sich eben erst eingewöhnen.
Lass dir selbst ein bisschen Zeit , um dich darauf einzustellen und erwarte nicht zu viel.

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Kommentar von Hanso112
06.08.2016, 13:28

Das stimmt ich glaube ich habe Angst vor den Leuten weil ich jeden Tag einfach hingehe 8 Stunden irgendwas mache und wieder nach hause gehe ich habe irgendwie angst ein Gespräch mit den Leuten anzufangen schließlich ist das meine zukünftige arbeitsste :/

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Kommentar von celaenasardotin
06.08.2016, 13:51

Ich kenne das noch sehr gut. Am Anfang denkt man vor allem an die Arbeit und daran alles richtig zu machen. Das wird mit der Zeit besser und man lernt auch die Kollegen besser kennen. Die kennen die Situation auch. Du kannst ruhig mit ihnen reden , es beißt dich niemand. Vor allem mit Fragen zur Arbeit lässt sich leicht ins Gespräch kommen

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Nach der Schule geht das alles weiter. Um Geld zu verdienen muss man eben arbeiten, ob einem der Beruf nun Spaß macht oder nicht, und dazu gehört nun auch frühes aufstehen und langes Arbeiten. Daran musst du dich gewöhnen.

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Kommentar von Hanso112
06.08.2016, 12:57

Ist das Normal das man "nur" noch 3 Stunden Freizeit am Tag hat

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Kommentar von Lucielouuu
06.08.2016, 13:02

Hattest du in der Schulzeit in der Oberstufe etwa mehr Freizeit? Also meine Eltern gehen von 8-19 Uhr Arbeiten, die haben auch nur am Wochenende frei. So läuft das nunmal beim Arbeiten, da mussten auch schon 1000 Andere vor dir durch.

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Kommentar von Hanso112
06.08.2016, 13:06

Leider ja dementsprechend auch kein vernünftiges Abiturzeugnis :/ 16:30 Zuhause dann hatte ich etwa 6 Stunden Freizeit

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Kommentar von Lucielouuu
06.08.2016, 13:08

Das hast du dir aber auch selbst zuzuschreiben. Ich bin jeden Tag frühstens um 17 Uhr zu Hause, hab dann Hausaufgaben zu machen und Unterricht nachzuarbeiten.

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So läufts halt.

Wobei es eigentlich besser wird, wenn man einige Jahre gearbeitet hat und dann eine gewisse Routine entsteht. Der Anfang ist immer das Schwerste.

Muss schmunzeln, wenn ich sowas lese, weil in der Schule ja immer so getan wird, als ob es das schlimmste im Leben sein und "man froh ist, wenn man endlich fertig mit der Schule ist".

Nix da. Wenn schon fast alle Erwachsenen sagen, dass die Schule (vllt. noch Studium) die beste Zeit im Leben war, dann sollte man das schon ernst nehmen.

Das beste Mittel um gegen diese "blöden Gefühle" vorzugehen, sind nette Arbeitskollegen. Ist echt das A und O. Ohne diese kann eigentlich jede Arbeit total frustrierend werden.

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Tja, willkommen im Erwachsenenleben. Die Kindheit ist vorbei.

Aber tröste dich, du hast nur noch ca 45 Erwerbsjahre vor dir. Wie alle anderen auch.


Ach so ja, es gibt keinen Beruf,der nur Spaß macht.


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