Probleme der gesetzlichen und privaten Unfallversicherung...

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3 Antworten

Hallo, die gesetzliche Unfallversicherung, besser bekannt unter dem Namen "Berufsgenossenschaft (BG)" zahlt Verletztengeld, eine Art Krankengeld) und eine Rente, wenn ein Berufsunfall eingetreten ist und man entweder nicht arbeiten kann oder ein dauernder Schaden nach OP und/oder Reha übrig geblieben ist. Die Beiträge dazu zahlt ausschließlich der Arbeitgeber. Der Versicherungsschutz gilt aber nur sehr eingeschränkt: Auf dem unmittelbaren Weg zur Arbeit, während der Arbeitszeit (nicht aber der Mittagspause), und dann wieder auf dem unmittelbaren Weg heim, Umwege gefährden diesen Versicherungsschutz.

Die private UV deckt zumeist 24 Std. am Tag an 365 Tagen und rund um die Welt. Auch hier liegt der Hauptgedanke bei einer Absicherung der Invalidität (dauernder Schaden) und damit möglicherweise einhergehende Einkommensverluste. Viele Gesellschaften bieten neben diese IV Absicherung noch viele weitere Leistunge, die z..T. (angelich) kostenfrei eingeschlossen sind, andere müssen gegen Beitragszuschlag eingeschlossen werden.

Hilfreich, um Dich wirklich neutral zu informieren, solltest Du hier mal reinschauen und Dir diese Broschüre kostenlos runterladen:

http://www.klipp-und-klar.de/versicherungen/private_unfallvers/index.jsp

Viel Erfolg, und bei weiteren Fragen, einfach hier wieder melden.

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Kommentar von VersBerater
25.06.2012, 22:19

Vielen Dank für den Stern.

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Hallo,

die gesetzliche Unfallversicherung (GUV) zahlt für Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und anerkannte Berufskrankheiten. Die Leistungen umfassen ärztliche Behandlung, Krankenhaus, Unfallrente, Umschulungen, Reha, Hinterbliebenenrente, Pflegegeld, Pflegeheimzuschuss .....

Bei allen anderen Unfällen gibt es keine Leistungen der GUV. Die GUV wird meist von der Berufsgenossenschaft der Branche des Arbeitgebers durchgeführt.

http://www.dguv.de/inhalt/index.jsp

Ob eine private Unfallversicherung oder eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoller ist, kann man unterschiedlich sehen. Viele sehen die BU-Versicherung als vordringlicher an: z.B. Folgen von Krebs, Herzkrankheiten, Schlaganfall, Rückenleiden, psychischen Erkrankungen und auch Unfällen. Die Gesundheitsfragen sind immer zu 100% korrekt anzugeben.

Gruß

RHW

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Was verstehst du unter Problem?

Ein Problem ist, dass die meisten Laien gar nicht wissen was ein UNFALL ist. Siehe Google Definition Unfall.

Die gesetzliche Unfallversicherung wird im Umlageverfahren von den Arbeitgeberorganisationen getragen (Google Berufsgenossenschaften)

Die gesetzliche Unfallversicherung tritt bei Arbeits- und Wegeunfällen ein. Diesen sind Unfälle in Schulen oder Kindergärten gleich gesetzt.

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