Probleme der Genfer Flüchtlingskonvention?

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3 Antworten

Das Problem mit der 1951er Konvention ist, dass sie fuer eine andere Zeit gemacht ist.

1. Das Konzept von Exil als eine Lösung für Flüchtlingsprobleme ist an sich veraltet.

2. Fluechtlinge erhalten keine Hilfe, bevor sie ein Unterzeichnungsland erreichen, denn kein Land ist verpflichtet, seine Buerger nicht zu verfolgen und zu vertreiben. Ausserdem ist keine Lastenverteilung zwischen den Staaten vorgesehen.

3. Der Asylkanal bietet einen Weg für die irregulaere Migration und ist mit Menschenschmuggel und Kriminalität verbunden.

4. Die Konvention berücksichtigt nicht die Auswirkungen (politische, finanzielle, soziale) einer großen Zahl von Asylsuchenden auf die Aufnahmeländer.

5. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen "Lager-" und "konventionellen" Flüchtlingen. Die anwesenden Fluechtlinge werden bevorzugt und Hilfe wird primaer auf Grundlage ihrer Mobilitaet gegeben, und nicht auf Grund des groessten Bedarfs.

6.Die Genfer Konvention teilt die Asylsuchenden vereinfachend als entweder politische und damit "echte" und verdiente, oder wirtschaftliche und damit "missbrauchende" und damit unwuerdige Fluechtlinge ein.

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Man hat das Entstehen von den neuen Fluchtgründen nicht berücksichtigt. Das sind die z.Bsp. die Klimaflüchtlinge, wenn extreme Dürren herrschen oder Überschwemmungen Gegenden unbewohnbar machen. Es könnten auch AKW's in die Luft fliegen und deswegen eine Fluchtbewegung entstehen.

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Die Genfer Flüchtlingskonvention ist letztendlich eine Absichtserklärung die den Umgang mit Flüchtlingen regelt. Diesem Abkommen sind über 140 Staaten beigetreten.

Das Problem der GFK, sie ist schwer überprüfbar, und bleibt leider viel zu oft nur eine Absichtserklärung.

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Kommentar von FabsiGirl
26.11.2015, 16:42

Wie meinst du das mit: sie bleibt  viel zu oft eine Absichtserklärung? 

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