Probleme bei Rasse hunden?

10 Antworten

Prinzipiell das Gleiche wie beim DSH, v.a. HD und ED, wobei in der seriösen Zucht sind die mittlerweile eigentlich fast immer gut.

Daher würde ich beim BBS in erster Linie sehr, sehr stark auf Nervenstärke schauen. Und wenn ihr nicht mit dem Hund arbeiten wollt auch entsprechend von den arbeitenden Linien Abstand nehmen.

Das ist kompletter Unsinn!

Natürlich haben Rassehunde manchmal rassespezifische Krankheiten, die bei diesen Rassen häufig auftreten. Dennoch hat die seriöse Hundezucht unter dem VDH ja den Zweck solche Krankheiten auszurotten bzw. einzudämmen. Um als Zuchthund zugelassen werden, muss ein Hund zahlreiche Gesundheitstest durchlaufen und vollkommen gesund sein.

Ausnahmen sind höchstens Rassen mit einem sehr kleinen Genpool, wobei auch dort peinlich genau darauf geachtet wird, blutsfremde Hunde zu verpaaren und den Genpool zu erweitern.

Bei Mischlingen treten viele Krankheiten genauso auf, da wird es dann nur nicht einer bestimmten Rasse zugewiesen.

Träum weiter. Jeder Hund kann z.B. so geröntgt werden, daß eine A1 dabei raus kommt. Man kennt sich halt untereinander. Und was nicht an der Hüfte oder am Ellenbogen lag, das wird garnicht weiter untersucht. Wen interessiert denn, ob nach 10 Jahren z.B. mehrere Geschwister an Knochenkrebs gestorben sind? Fragt kein Mensch nach.

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@BenniXYZ

Ich weiß. Das ist aber die absolute Ausnahme, es ist nicht im Interesse des Züchters kranke Hunde zu züchten. Für vererbte Krankheiten muss i.d.R der Züchter aufkommen und das will der wohl am wenigsten

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@JaMOIN907

Es ist eben nicht die Ausnahme, es wird garnicht untersucht. Und kein Züchter muß für Erbfehler aufkommen, woher hast du denn diese Aussage?

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@BenniXYZ

Bei unheilbaren Krankheiten HD/ED etc. und eindeutig nachweisbar ist, (was natürlich manchmal schwer ist), dass der Züchter versagt hat, mit krankem Tier gezüchtet hat, kann der Käufer einen Teil des Preises zurückverlangen, da der erworbene Welpe aufgrund seiner Mängel nicht den vollen Wert hat. Darüber hinaus KANN der Züchter für sämtliche entstehende Behandlungskosten zur Kasse gebeten werden.

Wurde hier schon oft diskutiert, kannst du aber auch im Internet nachlesen.

Ich spreche jetzt v.a für meinen Zuchtverein, in dem sehr transparent Liste über sämtliche Hunde und deren Gesundheitsergebnisse geführt wird und wo (zumindest von denen die ich kenne) niemand mit einem kranken Tier züchten würde.

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@JaMOIN907

Ja klar, keiner würde mit einem offiziell kranken Tier züchten. Jedoch bemerken die Züchter solche Krankheiten wie Allergien, Hautprobleme, Magenempfindlichkleiten oder Knochenkrebs bei ihrer Nachzucht doch garnicht. Sie werden nicht informiert. Es gibt auch keine Plattform dafür.

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@BenniXYZ

Achso auf solche Krankheiten willst du hinaus. Ja da hast du Recht! Die Züchter die ich kenne bitten darum sowas zu erfahren und wenn sich sowas häuft würden sie hoffentlich die Hunde aus der Zucht nehmen. Machen aber bestimmt die wenigsten.

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Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Rassehunde krankheitsanfällig seien.

Man muss hier nur eben ganz genaue Unterscheidungen treffen. Viele Menschen möchten gerne einen Rassehund - sind aber nicht bereit, bei einem VDH-Züchter zu kaufen, weil ihnen die Hunde dort viel zu teuer sind.

So werden lieber "Rassehunde" von dubiosen Vermehrern gekauft, wo die Hunde dann eben so aussehen wie ein Rassehund.

ABER: in der seriösen kontrollierten Hundezucht im VDH müssen die Hunde, bevor sie in der Zucht eingesetzt werden dürfen, viele viele Untersuchungen durchlaufen. So soll so gut wie irgend möglich sichergestellt werden, dass nur gesunde Hunde in die Zucht kommen. Krankheiten lassen sich natürlich niemals 100 %ig ausschließen - das geht aber nirgendwo.

Zudem werden die Züchter geschult und kontrolliert, die Zuchtstätten ebenso. Die Züchter ziehen ihre Welpen mit viel Wissen und Sachverstand auf. So ist sichergestellt, gesunde und bestens aufgezogene und sozialisierte Welpen aus Top-Elterntieren zu bekommen. Dass solche Hunde aber auch entsprechend viel Geld kosten (gerne 1.500 - 2.000 EUR), muss einem ein solcher Hund auch wert sein.

Vermehrer die nur irgendwelche Hunde "produzieren", legen keinen Wert auf gesunde Elterntiere, legen auch keinen Wert auf eine qualitative Aufzucht mit gutem Futter und tierärztlicher Betreuung und Luft und Liebe .....

Wer glaubt, dass man bei so einem Vermehrer für mehrere hundert Euro einen ebenso gesunden Top-Welpen bekommt wie aus einer wirklich seriösen Zucht - der irrt leider und hat irgend etwas nicht verstanden.

Nur ca. 10 % aller Rassehunde sind auch tatsächlich Rassehunde und entstammen einer seriösen VDH-Zucht. 90 % der Hunde sind nur Hunde, die so aussehen wie ein "Rassehund".

Und diese Hunde werden eben sehr schnell und häufig krank und haben viele Erbkrankheiten (weil den Vermehrern das völlig egal ist). So kommt es, dass uninformierte Menschen das Märchen von den furchtbar kranken "Rassehunden" immer wieder glauben ....

Wenn ihr so einen Hund möchtet, dann besucht verschiedene VDH-Züchter und lasst euch gründlich informieren.

Ich geb dir vollkommen Recht bei dem was du sagst, wobei ich schon finde, dass die Krankheiten die eben doch vorkommen (den perfekt gesunden Hund gibt es ja nicht), sich in ihrer Häufung bei verschiedenen Rassen unterscheiden. Darauf bezieht sich glaube ich die Frage hier :)

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@blabla8151

natürlich gibt es immer rassetypische Erkrankungen - das habe ich ja auch geschrieben. Den perfekt gesunden Hund gibt es nirgends - da stimme ich dir zu, weder in der Rassehundezucht, noch bei den Mischlingen, noch bei den Vermehrern.

Aber den meisten Leuten ist der Unterschied zwischen Rassehund und "Rassehund" und die damit verbundene Krankheitsproblematik gar nicht wirklich klar.

Auch, wenn die Weißen Schäferhunde vllt. deutlich weniger unter rassetypischen Krankheiten leiden als andere Rassen, so bleibt aber auch bei ihnen die stärkere Ausprägung bei Vermehrerhunden.

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@blabla8151

Die Statistiken werden leider nicht nach rasserein und seriöser Zucht geführt.

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Hallo!

Ich habe selbst eine 6 Monate alte Weiße Schweizer Schäferhündin.

Was die Gesundheit anbelangt, so können diese Rassen alle Gelenkerkrankungen treffen, die allgemein eher größere Rassen treffen. Das heißt, Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogengelenksdysplasie, usw. Auch der MDR1-Defekt kommt von Zeit zu Zeit vor.

Wichtig zu wissen ist, dass weiße Schäferhunde (wie auch allgemein andere weiße Hunderassen oder Hunde mit vermehrt weißer Fellzeichnung) einen sensiblen Magen haben. So leiden sie häufiger an Futtermittelunverträglichkeiten (bei meiner ist alles was Fisch oder Wiederkäuer heißt, ein Problem) und sollten am besten gebarft werden.

Sie sind charakterlich eher sensibel und weniger "hart im Nehmen" als Deutsche Schäferhunde. Heißt, wenn mal der Haussegen schief hängt und sich gestritten wird, dann neigt diese Rasse gerne auch zu Durchfall. Auch Übersprungshandlungen jeglicher Art entstehen schnell bei den Weißen Schäfern.

Achte bitte bei der Auswahl des Züchters unbedingt auf die Gesundheitszeugnisse der Eltern und darauf, was genau die Elterntiere gefüttert bekommen. Der Züchter sollte einem Zuchtverband angehören.

Leider ist das allein jedoch nicht ausreichend für die Auswahl eines guten Züchters. Das musste ich selbst feststellen. Ich würde bei meinen Züchtern nie wieder einen Hund kaufen, ich habe einen sehr kranken Welpen bekommen, der aber äußerlich gesund wirkte und auch vom Tierarzt zunächst als gesund eingestuft wurde.

Wenn Du mehr dazu wissen magst, schreibe mir gerne persönlich, ich möchte nicht öffentlich schlecht über die Züchter meiner Faye reden.

Wenn Du magst, erzähle

Woher ich das weiß:Beruf – Ich bin u. A. Tierphysiotherapeutin u. Tierchiropraktikerin

Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein an sich robuster und fitter Hund, jedoch können auch bei ihm diverse rassetypischen Krankheiten auftreten. Zu diesen zählen unterschiedliche Augenkrankheiten, eine Maligne Hyperthermie, eine Hüftdysplasie und weitere für Schäferhunde typische Krankheitsbilder. 

Seriöse Züchter versuchen mögliche Erbkrankheiten schon vor der Zucht so gut wie möglich auszuschließen, indem sie die jeweiligen Elterntiere genaustens überprüfen lassen. Jedoch lässt sich auch dann nicht jede Krankheit ausschließen. 

Allgemein gilt der Weiße Schäferhund dennoch als gesunde und widerstandsfähige Hunderasse.

-> das hab ich im Internet gefunden.

quelle: https://www.haustierratgeber.de/hunde/hunderassen/weisser-schaeferhund/

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Besitzern zwei Golden Retrievers

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