Probleme bei kündigung nach verbrauchten Urlaubstagen?

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3 Antworten

Wenn Du nächstes Jahr in der zweiten Jahreshälfte aus dem Betrieb ausscheidest (nach dem 30. Juni), steht Dir nach § 4 Bundesurlaubsgesetz mindestens der komplette vorgeschriebene Jahresurlaub von vier Wochen zu.

Solltest Du mehr als den Mindesturlaub bekommen, schau mal in Deinen Arbeitsvertrag. Gibt es da eine Zwölftel-Regelung des Urlaubs oder kommt ein entsprechender Tarifvertrag zur Anwendung, gibt es 1/12 des vereinbarten Urlaubs für jeden vollen Monat des Beschäftigungsverhältnisses.

Gibt es keine Zwölftel-Regelung und Du bekommst mehr als den Mindesturlaub, steht Dir auch der Mehrurlaub zu.

Beispiel: Austritt am 31. Oktober, 24 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche

Mit Zwölftelregelung stehen Dir dann 20 Urlaubstage zur Verfügung, ohne Zwölftelregelung 24 Urlaubstage

Dir steht allerdings, solltest Du den kompletten Urlaubsanspruch  nehmen(ohne Zwölftel-Regelung), im neuen Betrieb dann im laufenden Jahr kein Urlaub mehr zu. Das Bundesurlaubsgesetz regelt das im § 6 (Ausschluss von Doppelansprüchen).

Danke fürs Sternchen

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solltest du bis Ende nächsten Jahres wirklich kündigen wollen, so steht dir der Jahresurlaub trotzdem zu. Kündigst du jedoch vor Mai steht dir der Urlaub nur anteilsmässig zu.

das stimmt nicht ganz !

Der Stichtag ist der 1.07. !

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