Problem mit sehr religiöser Person

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Das Problem scheint mir zu sein, dass einige religiöse Menschen denken, ihre spezielle Ideologie sei besser als alle anderen ideologien, und man könne(und müsse) sie wie eine Monstranz vor sich her tragen, und sie jedem ungefragt um die Ohren hauen.

Toleranz heißt für solche Menschen , dass man den Mund hält, wenn von der "Wahrheit" gesprochen wird, und sie etwas mehr Rechte haben als diejenigen, die das Falsche glauben...

Ich würde es mit gezielten Fragen versuchen. Z.B. ob er wirklich glaubt, dass alle Menschen, die was anderes glauben als er, falsch liegen(muss er wohl). Und ihm dann sagen, dass Gott, wenn es ihn gibt, ein solch arrogantes Verhalten sicher nicht sehr schätzt. Wo bleibt die Demut? Wo bleibt die Erkenntnis, dass ein Mensch ein Mensch ist, und sich nicht anmaßen kann, zu erkennen, welche Religion die richtige ist?

Und wenn das nicht hilft, dann nimms mit Humor, und ziehe sein fundamentalistisches Gehabe durch den Kakao. Entweder er lacht mit, oder er zieht sich schmollend zurück. Beides wäre ein Gewinn.

Ein jeder Mensch ist gleich. So müssen auch alle Ideen, die von Menschen kommen, gleichwertig sein. Jeder, der sich mit Religion befasst hat, weiß, dass es Gott geben muss. Wie soll man sich sonst erklären, warum alle Dinge in der Bibel auf die eine oder andere Weise Sinn ergeben, oder dass sich bisher sämtliche Prophezeiungen christlicher und jüdischer Seher erfüllt haben? Lasse dich auf den Katholizismus ein, versuche dadurch, ein besserer Mensch zu werden und du wirst glauben.

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@Freidenker17

Ok, hopfen und Malz verloren. Verstehst du überhaupt, was ich sage? Und kannst du vielleicht darüber nachdenken, bevor du deine vor tiefster Verachtung triefenden Missionierungsversuche fortsetzt?

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@Freidenker17

Ein jeder Mensch ist gleich.

Ist er nicht.

So müssen auch alle Ideen, die von Menschen kommen, gleichwertig sein.

Jede Idee ist es zumindest wert, kritisch betrachtet zu werden.

Jeder, der sich mit Religion befasst hat, weiß, dass es Gott geben muss.

Falsch. Durch stark religiöse Leute, die zu Atheisten wurden, ist das empirisch widerlegt.

Wie soll man sich sonst erklären, warum alle Dinge in der Bibel auf die eine oder andere Weise Sinn ergeben

Durch die oberflächliche Definition von "die eine oder andere Weise" natürlich!

oder dass sich bisher sämtliche Prophezeiungen christlicher und jüdischer Seher erfüllt haben?

Jetzt geht das wieder los. Erstens kann jede erfüllte Prophezeiung auch von Zeitreisenden stammen, zweitens gibt es viele Geschichten in der Bibel, die widerlegt sind.

Lasse dich auf den Katholizismus ein, versuche dadurch, ein besserer Mensch zu werden

Und danach lass dich auf den Diskordianismus ein und versuche dadurch, ein noch besserer Mensch zu werden und so weiter und so fort.

und du wirst glauben.

Durch die sunken cost fallacy ist das sogar möglich: Man hält an einer Idee fest, weil man schon zu viel Ressourcen durch sie verschwendet hat, um sich einzugestehen, dass sie falsch ist.

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@Freidenker17

Ein jeder Mensch ist gleich? Gott hat jeden Menschen gleich gemacht? Ich glaube auch an Gott, der in der Bibel beschrieben wird und an Jesus Christus, doch darum muss man sich nicht mit dem Katholizismus einlassen! Dann "versuchen" ein besserer Mensch zu werden und dann erst Glauben?

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@germanidiot

Womit willst du denn einen Menschen bewerten? Mit Silberlingen etwa?

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@Snanifo

@Germanidiot, jeder Mensch ist gleich vor Gott und jeder Mensch sollte vor jedem Menschen gleichgestellt sein, genauso sollte es auch hinsichtlich seiner Religion sein. Ihr seid wahrscheinlich Atheisten und erkennt nicht, dass der Mensch nicht das höchst entwickelte Wesen auf Erden ist.

@Mission, die katholische Kirche wurde von Jesus Christus und seinen Aposteln selbst gegründet. Im Matthäusevangelium steht: Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.

@DarkSepia, ich habe nicht "zu viele Ressourcen" durch das Christentum "verschwendet", wie soll das denn gehen!? Es ist nicht falsch, anders als viele denken, sich mit dem Christentum vorbehaltlos einzulassen. Und was ist mit Albert Einstein? Er wurde mit der Zeit gläubig, anders als die "stark religiösen" Personen, die du nicht ein einziges Mal beim Namen genannt hast und die das Gegenteil taten. Lies dir die Sprichworte und die Predigt Salomos durch, versuche, die Lehren Jesu zu verstehen, ohne Vorbehalte und dann siehst du, dass diese Leute wahre Dinge predigten. Jeder Mensch sollte vor jedem anderen Menschen gleich sein, d.h. er sollte gleich behandelt werden und zwar gut. Das war gemeint mit der Aussage "Jeder Mensch ist gleich." Welche Geschichten aus der Bibel wurden wiederlegt? Wer würde einfach so aus Spaß Prophezeiungen jüdischer Seher dadurch erfüllen, indem er in die Zeit reist!? Inwiefern sind deine Aussagen richtig?

@frank1968, ich habe diese Dinge nicht geschrieben, weil ich dich oder andere verachte. Wenn dem so wäre, hätte ich gar nichts geschrieben. Ich tue das, weil ich andere zum Nachdenken bringen will. Leider muss ich dir sagen, dass Toleranz mir zum Hals raushängt. (Ich bestehe darauf, dass niemand diesen Satz zitiert, um falsche Behauptungen aufstellen zu können.) Akzeptanz wäre gefragt. Wenn ihr meiner Meinung sein würdet, würdet ihr diesen Predigern zuhören und ernsthaft darüber nachdenken, was er sagt, bevor ihr ihn in die Mange nehmt bzw. verachtet. Du unternimmst auch Missionierungsversuche. Du behauptest ernsthaft, dass die Theorie "Niemand hat recht" die einzige Wahrheit ist. Wenn du dies jetzt abstreitest, bist du dir im Klaren, dass diese Theorie nicht stimmen kann, weil sie ein Widerspruch zu sich selbst ist.

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@Freidenker17

ich habe nicht "zu viele Ressourcen" durch das Christentum "verschwendet", wie soll das denn gehen

Ich hab dich nicht erwähnt. Ich meinte nur, dies sei eine Möglichkeit, wie sich die darüber zitierte Aussage bewahrheiten kann.

Und was ist mit Albert Einstein? Er wurde mit der Zeit gläubig

Dass Einstein gläubig war ist ein Mythos, teilweise von ihm selbst verschuldet, weil er verantwortungslos mit religiösen Begriffen jonglierte. Aber abgesehen davon ist das eine Anektote und kein statistischer Beweis für irgendwas. Was soll das also?

Personen, die du nicht ein einziges Mal beim Namen genannt hast und die das Gegenteil taten.

Zum Beispiel Michael Shermer. Der war früher Fundamentalist.

Lies dir die Sprichworte und die Predigt Salomos durch versuche, die Lehren Jesu zu verstehen, ohne Vorbehalte und dann siehst du, dass diese Leute wahre Dinge predigten.

Du implizierst damit, ich hätte dies noch nicht verstanden, aber konntest es nirgends bewiesen. du hast auch keine Beweise dafür, dass Jesus wahre Dinge predigte.

Jeder Mensch sollte vor jedem anderen Menschen gleich sein, d.h. er sollte gleich behandelt werden und zwar gut. Das war gemeint mit der Aussage "Jeder Mensch ist gleich."

Da gibt es immer noch das Problem, dass nicht alle Menschen dieselben Bedürfnisse haben.

Welche Geschichten aus der Bibel wurden wiederlegt?

Die Belagerung und Einnahme Jerichos durch Posaunen, die Sintflut, die Pseudepigraphien im neuen Testament. die Schöpfungsmythen.

Wer würde einfach so aus Spaß Prophezeiungen jüdischer Seher dadurch erfüllen, indem er in die Zeit reist!

Ich.

Inwiefern sind deine Aussagen richtig?

Was soll die Frage? Wieso sollte ich dich nicht dasselbe fragen?

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@DarkSepia

@Freidenker Du verstehst selbst simple Argumentationen nicht, und versuchst lediglich, dich über rhetorische Spitzfindigkeiten zu retten. Ich bin nicht an einer Unterhaltung interessiert, wenn es einem der Unterhaltungsteilnehmer lediglich darum geht, seine Ideologie nicht in Frage stellen zu müssen. Solange du nicht nachdenken willst, bitte ich darum von dir in Zukunft in Ruhe gelassen zu werden.

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@frank1968

Arroganz ist kein geeigneter Ersatz für geistreiche Argumentationen, so leid es mir tut, Frank. DarkSepia, ich gebe auf. Wenn du dies bezwecken willst, hast du bewiesen, dass es dir nicht um guten Rat geht.

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Er will dich missionieren, meint für seinen Glauben etwas Richtiges zu tun und aus seiner Sicht ist das auch nicht böse gemeint. Den Missionsauftrag, den vom christlichen Glauben her jeder Gläubige haben sollte, wird von ihm missverstanden und damit übertrieben. Erkläre ihm, dass du Verständnis dafür hast, dass er dich von seinem Glauben überzeugen will und auf Grund des Missionsauftrages auch muss, aber dass dich Worte nicht überzeugen sondern höchstens Taten. Sag ihm, dass er das Gegenteil erreichen würde, wenn er weiterhin versucht dich mit Gewalt zu missionieren. Reicht das nicht, dann werde einmal laut.

Ich bin mit dem ganzen Herzen Christ - und von daher suche ich auch Kontakte zu meinen Geschwistern. Es ist nicht so, dass ich keine Kontakte zu Ungläubigen habe, aber wenn ich es mir aussuchen kannn, dann möchte ich nur mit Christen zusammen sein. Es sind einfach zwei Welten die da aufeinander stossen. Frag ihn doch mal, warum er, wenn er so sehr an Gott glaubt, keinen Kontakt zu Christen hat und dich ständig nervt, wo du dich als unbekehbarer Atheist siehst.

Das dachte Paulus damals wohl auch, als er noch Christen verfolgte...Es ehrt ihn, so sehe ich das als Christ, wenn ihm Christus so viel bedeutet. Sag ihm auch, dass der Glaube, die Bekehrung ein Werk Gottes ist und er als Werkzeug schon genug getan hat, um dich zu Gott zu führen. Und sagt ihm auch, dass es wohl nicht auf den Glauben an eine Kriche ankommt,sondern der Glaube an Jesus Christus ist nur heilbringend. Wenn du das nicht zusammen bekommst, dann zeige ihm doch bitte deinen Thread :-)

Noch eine Anmerkung von mir...Ich gehe auch auf Ungläubige Menschen zu und wenn Gott mir die Gelegenheit schenkt, dann erzähle ich auch vom Glauben an den Sohn Gottes und was Er für die Menschen getan hat..weil ich mir wünsche, dass alle Menschen zum Herrn kommen und nicht verloren gehen. Wer einmals die Liebe des Herrn erkannt hat, kommt nicht mehr los von Ihm. Dass sei jetzt noch dazu gesagt, damit keine auf die Idee kommt, dass ich meine Aufgabe als Christ nicht nachgehen möchte. Dennoch ist es für mich ein Unterschied, mit wem ich meine freie Zeit widme. Da ich selber noch lernen möchte, ziehe ich natürlich Gespräche und die Gemeinschaft mit Christen vor.

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