Problem mit Sandfilteranlage

3 Antworten

Hallo Eule06,

woran erkennst Du denn, dass der Sand gewechselt werden muss? Der Filterkessel ist doch undurchsichtig und verschlossen?

Filtersand-Körner sind sehr schroff, so dass sich Verschmutzungen daran "festhängen". Jedoch werden die Körner durch das ständige aneinander Reiben rund (wie Kiesel) und verringern hierdurch die Aufnahme. Deshalb sollte Filtersand spätestens alle drei bis vier Jahre komplett gewechselt werden.

Bis dahin wird alle ein bis zwei Wochen gründlich rückgespült mit anschließendem Klarspülen. Das reicht im Normalfall.

Sollte jedoch der Sand bakteriell stark belastet sein, so gibt es im Fachhandel spezielle Reinigungsmittel, die über den Skimmer dosiert werden und eine Stoßchlorung im Filterbett durchführen. (z.B. FilterShock von Bayrol) Oder ratsam sind auch Produkte zur Desinfektion des Poolwassers mit gleichzeitiger Stoßchlorung im Filter. (z.B. VariTab, auch von Bayrol).

Die Körnung entnimmt man bestenfalls aus der Betriebsanleitung der Filteranlage. 0,4 - 0,8 ist meistens ok, bei größeren Kesseln auch eine Mischung mit 0,8 - 1,2 im Verhältnis 3:1

Bei deiner Beschreibung habe ich übrigens eher die Vermutung, dass deine Filteranlage zu klein dimensioniert ist. Ratsam bei Außenbecken ist ein Kessel mit mindestens 125 kg Sandkapazität und einer Pumpen-Förderleistung von zwölf m³/h. Immerhin soll das Beckenvolumen mindestens 2 x innerhalb von 24 umgewälzt werden..

LG Thomas

Das Problem liegt wohl eher in der einfachen Bauart des Filters. Professionelle Filter können nach einem festgelegten Intervall rückgespült werden, d.h. das während des Spülvorgangs Wasser von unten durch den Filter gedrückt wird und über einen Ablauf oben ausläuft, dabei werden die Verunreinigungen ausgespült und der Filter ist anschliessend wieder einsatzbereit.

easy up pools für 700€ in dieser größe, haben aber keine high tech filter.^.

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ne größere körnung filtert schlechter

vergleiche das mit einem eng- und einem grobmaschigen sieb

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