Problem (mit Finanzamt) wenn man ganz lange kein Geld vom Konto verwendet?

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6 Antworten

Natürlich kann das auffallen, denn wenn du eine Steuerprüfung bekommst, dann wird gefragt, von was du deinen Lebensunterhalt bestreitest und von wo das Geld kommt, denn auch Bargeldeinnamen müssen versteuert werden.

Aus diesem Grund sollte man Schwarzgeld weder auf dem eigenen Konto im eigenen Land einzahlen noch den Alltag damit finanzieren

>Natürlich kann das auffallen, denn wenn du eine Steuerprüfung bekommst,

Aber nur als Unternehmer.

>denn auch Bargeldeinnamen müssen versteuert werden.

Aber nur dann, wenn diese Steuerpflichtig sind. zB. evtl. Erbschatzsteuer oder Umsatzerlöse.

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@privatfoerster

was für ein Quatsch. Privatleute müssen ihre Steuerrelevanten Unterlagen 10 Jahre aufbewahren weil sie jederzeit eine Steuerprüfung bekommen könnten. PRIVAT !!!!!

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@tapri

Leider völlig falsch!

Für Privatpersonen beträgt im Ausnahmefall die Aufbewahrungsfrist 6 Jahre für:

Steuerbescheide und eingereichte Steuerunterlagen von Steuerpflichtigen, bei denen die Summe der positiven Einkünfte mehr als 500.000 Euro im Kalenderjahr beträgt.

Ansonsten für Handwerkerrechnungen 2 Jahre.

Siehe hier:

https://www.arag.de/auf-ins-leben/selbststaendigkeit/aufbewahrungsfristen/#Aufbewahrungsfristen%20f%C3%BCr%20Dokumente%20von%20Privatpersonen

Und natürlich sollten die Belege aufbewahrt werden, bis der Steuerbescheid rechtskräftig geworden ist.

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Du zahlst automatisch Kapitalertragsteuer.  Ansonsten wäre es heute nicht ratsam, sein Geld verschimmeln zu lassen.

Es ist vollkommen legal sein legal erworbenes Vermögen in Bar aufzubewahren und auszugeben. Die seltsamen Kontobewegungen werden das Finanzamt zwar genauer hinsehen lassen, aber ansonsten muss man nicht mit irgendwelche Konsequenzen rechnen.

Grundsätzlich interessiert das keinen Menschen.
Interessant wird das nur wenn es irgendwelche Sachverhalte gibt, die das Finanzamt auf Dich aufmerksam werden lässt, denn dann könnte es Fragen geben, je nach Sachverhalt.

Das Finanzamt interessiert das nen feuchten Kehricht

Stimmt nicht. Wenn das Finanzamt Anhaltspunkte für Schwarzgeld oder Steuerhinterziehung hat, ist es ganz schnell höchst interessiert.

Das geht möglicherweise schneller als mancher denkt (anonyme Anzeigen, Anzeigen durch Ex-Partner etc.).

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nein, die Bank meldet das ja nicht. Kannst du so machen. 

Brauchten die auch nicht allerdings gibts in der Regel einen Anlass:

Geheime Überprüfung: Staat spionierte in 57000 Bankkonten;
17.07.2009
Behörden spähten 57.000 private Bankkonten aus. Anlass: Vermögensüberprüfungen bei Hartz-IV- und Bafög-Empfängern sowie Kontoabfragen bei Verdächtigen zur Abwehr von Straftaten.
Finanzämter, Staatsanwaltschaft und Polizeibehörden haben zwischen Januar und Juni dieses Jahres 56.975 private Bankkonten
ausgespäht.

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