Problem mit einer Rückgabe

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Ich glaub du machst nen Fehler. Wenn ers von seinem TG gekauft hat würd ichs ihm lassen. Warum?

1) Wenn du ihm das ding jetzt verbietest, hat das Taschengeld NULL sinn, dann gib ihm garkeins mehr und kauf ihm die Dinge die er haben will wenn DU es für richtig empfindest. Der Pädagogische effekt, des Wertschätzens geht damit allerdings verloren, dein Sohn lernt dann nur mehr das zu tun was du sagst und erlernt keine selbsständigkeit.

2) Ist das vllt. eine Chance für Ihn, verantwortung zu lernen. Denn 130 Euro für ein handkettchen sind ja nicht grade wenig schmalz. Jedes Kind passt auf dinge die es sich selber kaufen muss deutlich besser auf, als auf das Zeug das man geschenkt bekommt.

3) Hat es auch den Effekt, das er vllt. lernt in Zukunft besser zu wirtschaften. Wenn er jetzt das Armband hat und nächste Woche vllt. ins Kino will und keine Knete abgreifbar ist, dann überdenkt er das nächste mal evtl. ob er sich wieder etwas überteuertes leistet oder sich sein Geld klüger einteilt.

Ja, der Verkäufer muss das gekaufte Produkt zurücknehmen, wenn noch ein Kassenbeleg vorhanden ist. Den einfach mitnehmen und zurück zum Laden bringen :)

Was sollte mein Sohn dan sagen?

0

Rechtlich gesehen schon wenn ihr sohn wie unten schon gesagt er bekommt zb 100€ taschengeld oder ist azubi dann nicht. Wenn der Verkauf nicht Rückgänig gemacht ird würde ich mich von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Und du denkst es ist sinnvoll sich wegen einem Ipod Nano zB (weiss ja ned was er gekauft hat aber da wären wir ca. bei dem Wert) zu einem Anwalt zu setzen der im Regelfall einen höheren Stundensatz hat als das ding was da gekauft wurde? Wenn das echt so ein Problem ist, und der Verkäufer da groß troubles macht, dann knall ichs um 15 Euro billiger auf ebay.

0
@Dr4ch3

Wenn man es aber nicht zurück geben kann wegen dem Verkäufer dann könnte man es machen . Wenn es einem Egal ist dann nicht.

0
@Bibi38

Ja ich sag ja ned das es ned geht, aber is doch idiotisch. Ich geh doch ned zu nem Anwalt und zahl dem 200 Euro damit ich rechtlich meine 130 euro vom laden zurückkrieg. Das wären 70 Euro verlust.

0
@Dr4ch3

Man muss es halt selber wissen aber manche haben bekannte die einen kennen dann kommt günstiger ran.

0

Erkläre dem Verkäufer, dass du dich dich mit dem Inhaber des Geschäftes in Verbindung setzen willst, wenn der Verkäufer hier Schwierigkeiten macht. Ein Verkäufer wird sicher alles Mögliche tun, um selbst ggf. eigene Probleme mit dem Chef zu verhindern... ;-)

Naja der Paragraph ist schwebend, da hier vermutlich der Taschengeldparagraph greift. Geringfügige Waren sind demnach ausgenommen. Der Warenwert von 130 Euro wird daie beschränkte Geschäftsfähigkeit nicht erreichen.

Normalerweise ja, es sei denn er bekommt zb 100€ taschengeld oder ist azubi

Beschränkte Geschäftsfähigkeit

Beschränkt geschäftsfähig sind Minderjährige vom vollendeten 7. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr (§ 106 BGB).

Die meisten Rechtsgeschäfte, die beschränkt Geschäftsfähige schließen, sind schwebend unwirksam, wenn sie nicht mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel die Eltern) geschlossen werden.

Die Eltern können dem Rechtsgeschäft jedoch auch nachträglich zustimmen, d. h. genehmigen (innerhalb von 14 Tagen) (§ 183, § 184 BGB).

Der Verkäufer muß also die Ware zurücknehmen.

Wenn du das schon kopierst, dann kopier den Taschengeldparagraphen auch dazu.

0
@Dr4ch3

... findet hier keine Anwendung ! (da es keine kleineren Geschäfte sind)

0
@Dr4ch3

... solltest du aber Wissen, bei dieser Kritik.

Wir reden hier also von Geschäften des tägl. Bedarfs, wie: Brötchen kaufen ...

0
@Doctores3

Ach ich sollts wissen? Dann kopier ich dir auch mal was:

In Deutschland gilt nach dieser Vorschrift ein Vertrag, den ein Minderjähriger, der das 7. Lebensjahr vollendet hat, abschließt, auch ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters von Anfang an als wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten (z. B. einer Tante, die dem Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern ein Geldgeschenk macht) überlassen worden sind. Die Überlassung des Taschengelds zur freien Verfügung oder zu einem bestimmten Zweck ersetzt also die Zustimmung zu dem konkreten Vertragsschluss.

des weiteren:

Das Sparen des Taschengeldes ist generell erlaubt. Das BGB schreibt nicht vor, für wie viel Geld der Minderjährige einkaufen darf.[1] Bei teuren Anschaffungen jedoch wird der Verkäufer in der Regel die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter verlangen, um für sich Rechtssicherheit herzustellen. Er ist nicht zum Abschluss eines Vertrages verpflichtet und das Risiko der Rückabwicklung läge sonst bei ihm, wenn die Eltern das Geschäft nachträglich rückgängig machten.[2] Formaljuristisch ist aber ein Kaufvertrag gültig, wenn er aus Mitteln bewirkt wurde, die dem beschränkt Geschäftsfähigen zur freien Verfügung von den Erziehungsberechtigten oder mit deren Zustimmung zur Verfügung gestellt wurde. Das Gesetz nennt keine Betragsgrenze.

Sollte der Sohn als (was ich annehme) das Armband von seinem Taschengeld gespart haben, so hat er die 130 euro zur freien Verwendung (taschengeld) erhalten und schliesst damit auf die Summe bezogen ein Alterstypisches Geschäft ab. Wenn ich nach dir gehe, müsste jeder 17 Jährige der sich bei Saturn 2 CDs kauft (kein täglicher Bedarf) eine bestätigung der Eltern vorlegen. In Österreich regelts generell die Summe, und 130 Euro sind für einen 15 jährigen beleibe Altersgerecht.

0
@Doctores3

Klar, peinlich wirds ... deiner Logik nach ist der Taschengeldparagraph nicht existent und ein 15 jähriger darf sich nur güter des Täglichen Bedarfes zb Brötchen holen... in deiner kleinen Welt will ICH nicht leben ...

0

Ich glaube es kommt drauf an ob es schon benutzt ist..

..darf man fragen was es ist? vielleicht hilft das weiter?

Ist ein Armband

0
@Dr4ch3

Es ist zu teuer und für den Preis unnötig

0
@Dr4ch3

solange es nicht beschädigt ist und der Kauf noch nicht lange her ist (am besten noch kassenbon da, dann gehts auf jeden fall!) sollte es eigentlich gehen.

0
@LLLaaa

Was sollte mein Sohn an der Kasse sagen? Soll ich mitkommen?

0
@Semy88

Ich denke es geht auch, wenn er einfach sagt, das er es zurückgeben möchte, weil es z.b. demjenigen dem er es schenken wollte nicht gefällt oder so.

hat er denn noch den kassenbon?

0

Was möchtest Du wissen?