Problem mit den Pferd

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8 Antworten

Du hast wo geschrieben, dass ihn ein Tierarzt untersucht hat. Was für Spezialisierungen hat der? Keine, dann wäre noch zusätzlich interessant:

Wie sehen die Hufe aus? 90 % aller Pferde, die ich finden kann, laufen schlecht mit ihren Hufen, nur 90 % der Besitzer merken es gar nicht, darauf ist keiner ausgebildet, auch der Tierarzt hat da nur sehr rudimentäre Kenntnisse.

Wie sieht sein Bewegungsapparat aus? Dafür braucht man einen Tierarzt, der sich auf manuelle Therapie spezialisiert hat, jemand anders findet das nicht.

Wie steht es um seine Zähne? Macht das Tier den Unterkiefer fest, weil ihm was weh tut, wird es auch hinten nicht laufen.

Dass man ein Pferd nicht in der Halle reiten kann, weil es sich da aufregt, sagt einiges aus über die Ausbildung der Menschen, die mit ihm Umgang haben. Wer wirklich gut mit Pferden arbeiten kann, kann ein Pferd überall schnell zur Ruhe bringen, ihm die schrecklichsten Dinge erklären und es neugierig drauf machen. Wer das nicht kann, sollte von jemandem, der das kann, so lange Unterricht bekommen, bis er es auch kann und dann erst alleine mit Pferden umgehen. Das ist meiner Meinung nach absolute Basisausbildung am Pferd.

Und wenn ein Pferd nicht gehen will, hat es immer einen triftigen Grund und man sollte es nicht zwingen, denn gehen ist das, was gesunde Pferde, die so geritten werden, dass sie keine Schmerzen damit haben, von ihrer Natur als Lauftier her immer tun.

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Hallo,

also wenn er gesundheitlich ok ist, wie du ja schon geschrieben hast, dann solltest du vielleicht ganz klein mit ihm anfangen, zB erstmal Führtraining machen, so dass er dir wenigsten am Boden schon vertraut und brav folgt. Wie ist er denn da so?

Wie lange hast du ihn denn schon? Wenn er früher jahrelang mit seinem Verhalten durchkam, wird es natürlich schwer es ihm wieder abzugewöhnen. So wie du geschrieben hast, gehts ja wenn ein anderes Pferd dabei ist... hab ihr schon mal geübt, dass du dann ein Stück vom anderen Pferd wegreitest? Erst nur ein bisschen, dann immer mehr. So dass er lernt, auch mal alleine vorne weg zu gehen.

Und zu deinem Satz "Soll ich jetzt auf Feldern Unterricht machen oder was..?" kann ich nur sagen: Ja, warum nicht! Man kann auch im Gelände üben und so Sachen machen wie Schenkelweichen, Tempowechsel, Übergänge usw. Vielleicht finddest du ja auch einen Reitlehrer, der das Problem versteht und mal mit nach draußen kommt.

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Pferde versuchen durch solche Verhaltensweisen einfach nur, ihre aktuelle Situation zu verbessern. Da es funktioniert, wird diese Lösung als "erfolgreich" abgespeichert und immer wieder angewandt ;)

Das gleiche wird es in der Halle sein - oder gibt es da eine Vorgeschichte?

Sonst würde ich sagen, er hat sich gemerkt: Ich mache in der Halle den dicken Reibach, und ZACK steigt die ab. CHECK - neues Verhalten gelernt.

Da hilft dir wirklich nur Konsequenz, Reitunterricht und Durchhaltevermögen. DU beendest die Reiteinheit, auf DEINE Weise, und reitest da lang wo DU willst.

Hilfreich kann es dafür sein, wenn ihr erstmal wieder vom Boden aus klärt, wer der Ranghöhere ist: nämlich DU. Das musst du ihm beweisen. Nicht durch Schläge,o.ä. sondern dadurch dass du ihn davon überzeugst, dass du genau weißt was du tust, dass dü "Führungsqualitäten" hast. Denn die hast du im Moment einfach nicht, aus seiner Sicht.

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Zur Zeit haben wir auch einen 17jährigen (Großpferd) und es schleichen sich die ersten "Zipperlein" ein. Unlust kommt noch hinzu. Es fällt dem Pferd schwerer das zu machen, was er soll. Es ist nicht einfach heraus zu bekommen, ob er nur unlustig ist, oder ob er sich erst einmal einlaufen muß. Tritt dieses Stehen bleiben zu Beginn auf, mußt Du ihm mehr Zeit geben sich warm zu laufen. Aus dem Benziner wird beim Älter werden des Pferdes irgendwann ein Diesel. Wir hatten schon viele Pferde (Großpferde, Halbblüter, Ponys und Araber), alle wurden über 20 Jahre und haben dieses Phänomen dadurch öfter erleben können.

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Deine RB so wie ich aus einem Kommentar mit denken kann...

Ein Haflinger ist eine tolle Kombination aus Schlauheit, Sturheit und wie jedes Pferd liest es seine Menschen :-)

Er hat vermutlich schlicht und einfach erkannt dass du Dich (aus seiner Sicht) nicht als Führungsperson eignest und hat seine eigene Entscheidung getroffen. Was ist für einen Haflinger besser als mit einer schlechten Führungskraft unterwegs zu sein? Richtig - Koppel mit Fressen und Herde ;-)

Nimm guten Unterricht und lerne Dich sinnvoll durch zu setzen.

schläge mit der Gerte machen manche Pferde nur abgestumpft und noch bockiger. Bevor Du in ein Muster verfällst das ohnehin keinen Sinn macht, nimm Unterricht und lerne mit dem Haflinger gemeinsam wie ihr gemeinsam friedlich reiten könnt

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Wenn du nur gelernt hast, das Pferd mit der Gerte zu treiben, wundert mich das nicht. Es liegt wohl an dir und an deinem Können, wenn das Pferd stehen bleibt. Vorausgesetzt, das Pferd ist gesund.

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Kommentar von Lilly1994
25.03.2012, 20:57

Ich belohn ihn auch wenn er läuft nur mit der Gerte bringt ja nichts. Er will immer zurück zur Koppel und ich kann nicht runter da es dann weiß das er gewonnen hat. Er reitet nur gut wenn jemand anderes dabei ist z.B. Pferde.

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das tier ist einfach unwillig und schlecht ausgebildet und erzogen.

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Kommentar von Plattschnacker
26.03.2012, 23:11

So ist es, gepaart mit einer Reiterin, die nicht reiten kann...

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Vielleicht hat er Probleme mit den Augen.

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Kommentar von Lilly1994
25.03.2012, 20:52

Nein, ihn tut nichts weh. Er wurde vor kurzen von einem Tierarzt untersucht .. Die vorrige Besitzerin hat auch gesagt das er sehr sturr sei, aber bei mir ist es extrem ..

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