Problem im Zusammenhang mit Introversion/Extroversion?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Jeder braucht auf eine gewisse Weise menschlichen Kontakt, wenn man sich damit zurückhält ist man introvertiert finde ich. Vollkommen sich zu isolieren hat mehr mit Verzicht oder Angst zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man manchmal die Fragen zu Introversion/Extroversion liest, bekommt man immer mehr den Eindruck, dass diese Begriffe völlig falsch ausgelegt werden.
Diese Wesenseigenschaften hat es schon immer gegeben, ohne dass sie wie gegenwärtig übermäßig thematisiert und strapaziert werden.

Du brauchst als introvertierter Mensch auch andere Menschen um dich und nicht die Einsamkeit. Sich völlig zurückzuziehen und sich zu verschließen würde eher in Richtung Depression gehen.

Das heißt, das Introvertiertheit und Depression nur mittelbar etwas miteinander zu tun haben können, aber nicht zusammen gehören.

Sie sind Bestandteil einer Persönlichkeit, die entweder durch Extrovertiertheit oder Introvertiertheit bestimmt wird, manchmal auch durch eine Mischform, in der sich beide Eigenschaften äußern.

Introversion wie Extroversion sind NORMAL und kennzeichnen einen Menschen  in seinem äußerlichen Verhalten in einem sozialen Umfeld.
Die Introvertierten reflektieren die Umwelt, ohne jeden Eindruck zu verbalisieren und an den Mann zu bringen.
Die Extrovertierten tun dies, indem sie jeden Eindruck formulieren, aussprechen und mehr oder weniger durchdacht präsentieren.

Oftmals sind es die Introvertierten, die länger denken und kürzer, aber inhaltsreicher reden. Wohingegen die Extrovertierten dazu neigen, kürzer zu denken und länger zu reden, oft auch, ohne wirklich etwas gesagt zu haben.

Dazu muss gsagt werden, dass natürlich immer der Bildungsgrad eine Rolle spielt, wie er sich sowohl als Introvertierter oder als Extrovertierter darstellt.

Ein Trost für die Introvertierten: Obwohl sie häufig nicht so beliebt sind in einer Gesellschaft, wo die Extrovertierten die Platzhirsche sind und alle Aufmerksamkeit mit viel verbaler Präsenz auf sich ziehen, sorgen die Introvertierten  doch immer wieder für Erstaunen, wenn sie zu einem vermeintlich bereits "abgearbeiteten" Thema einen ganz neuen Gedanken bringen, der aufhorchen lässt und nicht selten für Verwunderung sorgt und die Extrovertierten auch mal zum Schweigen bringt - kurzzeitig.

Ein Trost für die Extrovertierten: Sie fallen auf, meistens durch Charme, Witz und  "Ausstrahlung" und oftmals auch durch schnell gefasste Meinungen.

Beide Wesenszüge machen das Zusammenleben interessant und Menschen unverwechselbar.

Es gibt Erhebungen darüber, dass es unter Geistesschaffenden und Wissenschaftlern mehr Introvertierte gibt als Extrovertierte: Einstein z.B., Rilke...

Ein paar Extrovertierte in einer Gruppe können für gute Laune und  Abwechslung sorgen, ein paar Introvertierte in der gleichen Gruppe - für Ausgleich und Relativierung in vielerlei Hinsicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt auch noch ambivertiert, das bedeutet sowohl intro- als auch extrovertiert zu sein.. :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aus der Ferne kann ich da nichts ableiten.

Aber Sorgen solltes du dir da wohl keine machen müssen.

Die Dosis macht doch alles erst zu dem, was es dann ist.

Einen Hang zum Ausgewogenen ist doch erkennbar.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?