Problem: Familienversicherung und Studentenjob..

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4 Antworten

Hallo,

nach § 10 SGB V dürfen die Einkünfte 395 Euro monatlich nicht übersteigen. Bei Arbeitnehmern gilt eine Grenze von 450 Euro monatlich. Von dem Bruttoentgelt dürfen aber die Werbungskosten abgezogen werden, und zwar die tatsächlichen oder sonst die Pauschale von 1000 Euro pro Kalenderjahr. Der Betrag nach diesem Abzug wird dann mit 450 Euro verglichen.

Am besten das Gespräch mit einem kompetenten Mitarbeiter der Krankenkasse suchen. Oder sonst bei einer Konkurrenzkasse beraten lassen. Das machen die gerne, wenn man andeutet, dort später ggf. Mitglied zu werden! :-)

Mit dem 25. Geburtstag (ggf. Verlängerung um Wehr-/Zivil- oder Freiwilligendienst) endet die Familienversicherung unabhängig vom Einkommen.

Tipp: Es ist sinnvoll, diese Dinge vor Beschäftigungsbeginn zu klären. Einmal jährlich verschickt die Krankenkasse einen Fragebogen mit der Einkommensabfrage. Dort wird auch unterschrieben, dass man jede Änderung sofort mitteilt!

Gruß

RHW

Danke für den Stern!

Hat es geklappt, dass weiter die Familienversicherung besteht?

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??? Ein Student in der Familienversicherung? Wie geht das denn? Ich mußte damals eine eigene abschließen und den Nachweis in der Uni abgegeb und der Job ist dann natürlich versicherungsfrei. Was läuft denn da unrund?

Ich habe mal bei einer KK geschaut und gefunden: Um kostenfrei bei den Eltern mitversichert zu sein, darf Ihr regelmäßiges Gesamteinkommen maximal 395 Euro pro Monat betragen. Für geringfügig Beschäftigte liegt diese Grenze bei 450 Euro monatlich. BAföG-Leistungen werden nicht angerechnet.
Viel Glück.

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Da läuft gar nix unrund. Das ist völlig normal.

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@qugart

Für wen? Ich durfte nie in eine Familienversicherung und meine Familie auch nicht, also bitte. Und studentische Hilfsjobs sind eben krankenversicherungsfrei für den AN, denn da bezahlt ja der AG die Pauschale und gut ist, oder?

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Der Freibetrag wird wohl die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro im Jahr sein. Die muss ja von deinem Einkommen noch abgezogen werden. Die Grenze von 450 Euro ist nämlich das monatliche Gesamteinkommen nach Einkommensteuerrecht.

Zusätzlich kannst du dein Einkommen durch eine betriebliche Altersvorsorge mindern. Du musst nur eben den Betrag, der über die Grenze zur Familienversicherung geht, als bAV umwandeln.

Hey! tatsächlich dürfen SHKs nur 19 Stunden die Woche Arbeiten, hochgerechnet auf 52 Wochen im Jahr. Das iVm mit deinem Stundenlohn ergibt die Höchstmenge, die du verdienen darfst. Das solltest du mit deinem Arbeitgeber besprechen, denn wenn er dir mehr zahlt hat er auch höhere Abgaben, dann bist du SozVersPflichtig und so... Also besprecht das dringend!!!

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