Probezeit und ich komme nicht aus den Minusstuden raus...

5 Antworten

Die 35 Stunden pro Woche stehen in deinem Arbeitsvertrag und du warst ja da und hast deine Arbeitskraft angeboten. Wenn der Arbeitgeber dann keine oder nicht genügend Arbeit für dich hat, ist der Arbeitgeber im sogenannten "Annahmeverzug", d.h. er muss dir trotzdem den Lohn für die 35 Stunden zahlen (§ 615 BGB). Er darf dir auch die Minusstunden nicht vom Gehalt abziehen, wenn du kündigst. Er kann dich allenfalls während der Kündigungsfrist auffordern, die Minusstunden durch Mehrarbeit auszugleichen, jedoch nur im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Höchstarbeitszeiten.

Etwas anderes wäre es, wenn die Minusstunden durch dein eigenes Verschulden zustande gekommen wären, etwa durch Fernbleiben von der Arbeit oder frühes Feierabend machen, obwohl noch Arbeit dagewesen wäre. Aber das ist ja bei dir nicht der Fall.

Oh vielen Dank für die Antwort :) und ist das auch auf jeden Fall so? Ich habe nämlich große Angst davor mit einem Minilohn da zu stehen wenn ich kündige! :-/

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@sb8684

Hast du dir den entsprechenden Paragraphen mal durchgelesen? Dort ist es eigentlich ganz klar formuliert! Du kannst natürlich zur Sicherheit auch mal bei einem Anwalt für Arbeitsrecht nachfragen, aber ich bin mir sicher, dass meine Antwort so richtig ist.

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@putzfee1

Ja habe es mir gerade durchgelesen, dem nach müsste ich ja glück haben :)

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Wie ist es denn bei deinen Kollegen? Wer organisiert und disponiert die Fahrten? Vielleicht solltest du das in der Firma ansprechen, bevor du die Flinte ins Korn wirfst?! Vielleicht kann man dich nachträglich runterstufen, denn mit Minusstunden tut sich weder die Arbeitnehmer-noch die Arbeitgeberseite keinen Gefallen. Oder meinst du, dass es Schikane ist???

Also ganz ehrlich wenn ich wo neu anfange, dann erwarte ich das man mir auch die Arbeitsstunden zur Verfügung stellt die mit mir im Arbeitsvertrag ausgemacht wurden. So bekomme ich jetzt jeden Moant mehr Geld ausgezahlt, was ich eigentlich überhaupt nicht geleistet habe. Und ich bin mir jetzt klar darüber das ich dort aufhören möchte, allerdings stellt sich mir die Frage, was passiert dann mit dem Berg voller Minusstunden?!

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@sb8684

Wenn in deinem Arbeitsvertrag 35 Stunden vereinbart wurden, wird dir auch nichts abgezogen. Was machst du denn in den Pausen? Und warum willst du gleich aufgeben? Wenn dein Chef nicht reden will, dann vereinbare einen festen Termin oder schreibe ihm, was dich bedrückt. Ich gehe mal davon aus, dass dir der Beruf ansich Spaß bringt, oder? Dann lass dich nicht von so etwas umpusten!! Was du jetzt erreichst, wird dich stärker und erfahrener machen! Setz dich durch! Nicht jeder Arbeitgeber ist perfekt! Kann das aber nur ändern, wenn die Mitarbeiter Rückmeldung geben!!

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@Zementa13

Ich habe bereits ein anderes Jobangebot in Aussicht, wo ich geregelte Arbeits und Pausenzeiten hätten und zu dem noch 2€ mehr an Stundenlohn bekommen würde +Weihnachts und Urlaubsgeld, was ich in dem jetzigen Job nicht bekomme!

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als Azubi darfst du keine Überstunden machen, genauso dürfen dir keine Minusstunden berechnet werden. Du bist keine Vollkraft sondern nur Azubi.. Es gibt sogar ein Gesetzt, welche diese Regelung bestimmt!

Wie kommst du auf Azubi?!

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@Lauridani

Ich bin kein Azubi :D ich habe mein Examen in der Tasche und arbeite als Fachkraft

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