Probestunden beim Therapeuten = Welcher §?

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3 Antworten

Uh, ich habe selbst über 20 Jahre mit Depression gelebt und komme davon ab, Therapien zu empfehlen. Den richtigen Therapeuten finden und der Therapieprozess an sich sind so eine Sucherei, dass man sich auch gleich selbst mit Psychologie befassen und das Ganze abkürzen kann.

Unter den heutigen Therapieformen gibt es eine Sache, die man selbst und unabhängig von anderen Personen machen kann: Übungen aus der kognitiven Therapierichtung. Wie du sicher selbst weißt, kann man seine Gefühle nicht steuern, aber die Bedeutung, die man Dingen zumisst, schon eher. Genau hier setzt die kognitive Therapie an und hat es mir z. B. ermöglicht, innerhalb eines halben Jahres meine Angste vor anderen Menschen und die ständigen Tiefs tatsächlich loszuwerden. Ich hab meinen Kopf richtig aufräumen können :), soll heißen, nix mehr mit ständig grübeln, sondern einfach Ruhe und Frieden..

Es gibt eine Reihe Bücher zu dem Thema, aber die besten sind meiner Meinung nach die Bücher von David D. Burns, einem Schüler von Aaron Beck, der als Begründer dieser Therapieform gilt. Das eine heißt "Feeling good - Depressionen überwinden" und das andere Buch ist eines mit dem kitschigen Titel "In zehn Tagen das Selbstwertgefühl steigern". Letzteres ist das zu ersterem gehörige Arbeitsbuch, in dem primär die Übungen erläutert werden, ohne das ganze Blahblah drumherum.

Hallo, leider weiß ich nicht, welcher Paragraph das regelt, aber ich wollte dir vorschlagen, deine Energie lieber darauf zu verwenden, einen anständigen Therapeuten zu finden.Das ist nämlich gar nicht so einfach und gerade im Winter sind die total überlaufen. Wenn du noch dieses Jahr Hilfe möchtest, solltest du dich lieber an die Suche geben. Wenn er gut ist, musst du eh nicht wechseln...Liebe Grüße

Danke, aber ich suche nicht, bin bereits zufrieden. ;o) Es geht hierbei darum das einem Bekannten die Sachlage komplett anders dargestellt wurde als mir. Nun fragen wir uns natürlich was "richtig" ist.

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Die Nummer des Paragraphen kenne ich nicht, aber die KK zahlen bis zu 5 sogenannten Probatorische Sitzungen. Einem Therapeuten ist es freigestellt, wieviele Probesitzungen er macht, können auch weniger sein. Im Allgemeinen ist ja schon in den ersten Sekunden klar, ob die "Chemie" stimmt oder nicht. Pat., die mehr als 2 Therapeuten "ausprobieren" haben i.A. auch bei anderen Gelegenheiten Schwierigkeiten, sich zu entscheiden oder festzulegen. Die KK finanzieren meiner Erfahrung nach 3 Wechsel ohne Probleme. Gut ist, das jeweils mit dem Sachbearbeiter abzusprechen. Die KK habe da Spielräume. Und da sie gerne ihre Kunden behalten möchten, lassen sie meist mit sich reden.

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