Probearbeit, nicht genommen, Vergütung?

5 Antworten

Nein, in aller Regel werden Probearbeitstage nicht bezahlt. Es können eventuell Fahrtkosten übernommen werden. Das muss aber natürlich erfragt werden.

Die von dir gelesene Vergütung pro Stunde bezieht sich ja auf die Arbeit, nach dem Probearbeiten.

Manchmal ist es allerdings möglich das Unternehmen einem eine Art Aufwandsentschädigung bezahlen. Dazu besteht aber keine Pflicht.

Das ist falsch!

Probearbeit ist zu vergüten, wenn tatsächlich Arbeitsleistung erbracht wurde.

Etwas Anderes gilt bei einem "Einfühlung"- oder "Schnupper"-Verhältnis.

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@Familiengerd

Das ist vollkommen korrekt. Allerdings bin ich von einer Probearbeitszeit ausgegangen, wo eben KEINE wirkliche Arbeitsleistung erbracht worden ist.

Viele kennen in diesem Zusammenhang nicht den Unterschied zwischen Probearbeitszeit, oder den von dir sehr richtig erwähnten Schnupper - Einfühlungstage. Oder aber das eine wird mit dem anderen vermischt. 

Ist es in diesem Fall eine "richtige" Probearbeit gewesen, wird dann natürlich Lohnsteuer, Kirchensteuer, Soli einbehalten und abgeführt werden, da es sich dann tatsächlich um Arbeitslohn handelt. 

Aus meiner wiederholten Praxis, wird das allerdings selten gemacht, und der Stelle dann eine Aufwandsentschädigung und Fahrtkosten gezahlt. So ist es bei uns, und ich kenne auch keinen anderen bei dem es anders gewesen wäre.

Trotzdem Danke für die Richtigstellung. Ich hätte nicht von vorne herein von einer falschen Annahme ausgehen dürfen.

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Das kommt darauf an, ob ein Verhältnis zwischen AG und AN bestand, das bereits mit einem Arbeitsverhältnis gleichzusetzen ist oder ob nur eine Gewöhnung bzw. Sichtung von Fähigkeiten vorlag.

Nach deinen Schilderungen sehe ich Letzteres, da bei drei Stunden nicht von einem Direktionsrecht im eigentlichen Sinne gesprochen werden kann. Auch wurdest du in der Zeit nicht in die Arbeitsprozesse integriert.

Wenn du anderer Meinung bist, dass ein Arbeitsverhältnis besteht, liegt die Beweislast bei dir (LAG Rheinland-Pfalz 24.5.2007, 2 Sa 87/07).

Nach deinen Schilderungen sehe ich Letzteres, da bei drei Stunden nicht von einem Direktionsrecht im eigentlichen Sinne gesprochen werden kann. Auch wurdest du in der Zeit nicht in die Arbeitsprozesse integriert.

Woher nimmst Du diese Erkenntnis??

Wenn du anderer Meinung bist, dass ein Arbeitsverhältnis besteht, liegt die Beweislast bei dir (LAG Rheinland-Pfalz 24.5.2007, 2 Sa 87/07).

Die Gerichte entscheiden in dieser Frage unterschiedlich; das Gegenteil z.B. das LAG Baden-Württemberg (Urteil vom 25.4.2007, Az.: 13 Sa 129/05).

Von daher ist Deine Darstellung - abgesehen vom 1. Absatz - unvollständig und einseitig!

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@Familiengerd

Meine Erkenntnis entnehme ich den gemachten Schilderungen, wie geschrieben. Im Übrigen kannst du der Meinung sein, dass meine Darstellung unvollständig und einseitig ist, das ist dein gutes Recht, mein gutes Recht ist es, dies anders zu sehen. Und damit adieu.

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@torboso

Weiohwei ... ohhh, bin ich Dir etwa auf den Schlips getreten??

Meine Erkenntnis entnehme ich den gemachten Schilderungen, wie geschrieben.

Nur enthalten die "gemachten Schilderungen" überhaupt keine Fakten, auf die Du Deine "Erkenntnis" stützen könntest!!

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In der Einladung stand nichts mit Vergütung und hab diese auch bestätigt.

so so, dann wird da auch nix kommen - wenn du eingestellt worden wärst, da gibt es Spielregeln: 

https://www.impulse.de/management/probearbeiten/2097218.html

wenn du voll mitarbeiten solltest, so ist eine Vergütung nicht mehr als Rechtens

Alleine die Tatsache, dass keine Bezahlung vereinbart wurde, spielt für die Frage der Bezahlung überhaupt keine Rolle - selbst dann nicht, wenn eine "Nichtbezahlung" vereinbart worden wäre!

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