Pro und Kontra Argumente zur Stellungnahme

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Liebe/r pagani,
 

Du bist ja noch nicht lange dabei, daher möchten wir Dich auf etwas aufmerksam machen:

gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und kein Hausaufgabendienst. Hausaufgabenfragen sind nur dann erlaubt, wenn sie über eine einfache Wiedergabe der Aufgabe hinausgehen. Wenn Du einen Rat suchst, bist Du hier an der richtigen Stelle. Deine Hausaufgaben solltest Du aber schon selber machen.

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Ben vom gutefrage.net-Support

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Pro: Mitbestimmung der Schüler, Schüler werden besser in den Unterricht integriert, sind motivierter, betreiben eigene Recherchen zur Buchauswahl, ernten negative oder positve Kritik für ihre Buchvorschläge, sind eher bereit Geld für ein Buch auszugeben, das SIE lesen wollen.

 

Contra: unterschiedliche Vorstellungen der Schüler, ggf. muss sich der Lehrer auf diese Lektüre erst vorbereiten, Lektürenwunsch passt nicht zu den curricularen Vorgaben

Pro: höhere Chance, dass sich die Schüler für die Lektüre interessieren -> bessere Aufmerksamkeit, größere lernerfolge, Schüler suchen etwas aus, das sie verstehen, das aktuell ist; der Lehrer erhält auch neue Impulse zu lektüren, die er vielleicht noch gar nicht kennt; die Schüler können sich über das Austauschen was sie lesen, die Schüler können sich stärker in den Unterricht einbringen; was die Schüler für sich selbst lesen, wird wahrgenommen, besprochen, und akzeptiert

 

Kontra: Gefahr eines (zu) niedrigen Niveaus (weil Schüler ein möglichst einfaches/dünnes/schon gelesenes Buch aussuchen, weil sie noch gar nicht soviel gelesen haben, aus dem sie auswählen können, weil sie etwas vorschlagen wollen, das 'cool' ist); die Schule soll den horizont erweitern, die Sc hüler mit etwas konfrontieren, was ihnen neu ist, das wäre eher weniger der Fall; selbst wenn sie das Buch selbst ausgesucht haben, heißt das nicht, dass sie im Unterricht eifrig mitarbeiten; Anschaffungskosten (es wären immer neue lektüren); Mehrarbeit für den Lehrer, der all die Vorschläge überprüfen, die Bücher lesen muss ob sie überhaupt geeignet sind etc.; die Lektüre muss ja auch in den Lehrplan passen, dass Schüler da so einfach was finden (ohne Vorschläge) ist zweifelhaft,

Ein kompromiss könnte sein,ein paar Alternativen zur Verfügung zu stellen aus denen gewählt wird, aber da die Schüler meist die Bücher vorher nicht kennen, können sie kaum ein Urteil abgeben

Danke Dousho, sehr hilfreich. 

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Vielleicht versuchst du mal ein Gedankenspiel. Überlegst dir, wie man das Abstimmen könnte. Schau dir die Leute bei euch an. Lesen die Leute? Was würden sie lesen? Würd es dir gefallen, wenn ihr in der Klasse aussuchen dürftet, was ihr lesen  könnt? Denkst du da kommt was interessantes bei rum? Oder habt ihr viele Leute in der Klasse, die , z.B. auf Pferde stehen - und würdest du lieber Schillers Willhelm Tell lesen oder ein Buch über einen Pferdehof?

 

Stellungnahmen begleiten dich dein ganzes Leben. Versuch dich mal drin zu üben. So was wird auch oft bei Bewerbungen verlangt, wenn du gegen andere Bewerber "antrittst" - Stellungnahmen, Argumentieren, Diskutieren. Nennt man Assessment Center.

Danke für die Antwort, habe mir schon reichlich Gedanken gemacht, allerdings ist nicht viel bei raus gekommen.

Hier mal meine Argumente:

Pro: Schüler sind motiviert, Spaß am lesen, mehr Interesse, evtl. bessere Noten und Spaß in der Schule

Kontra: Ausnutzung, indem Lektüren gewählt werden die dem Thema nicht entsprechen, bei Fragen kann der Lehrer nicht immer zur Verfügung stehen

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@pagani

Das ist doch schon mal einiges. Wenn du das in ausgefeilte Sätze mit Argumentationen verpackst, hast du doch schon eine Menge Text.

 

Überleg vielleicht mal noch, was ihr für Leute in der Klasse habt. Was ist, wenn das Ergenis so 45/55 ausfällt, bei den Stimmen, und dann fast die Hälfte der Klasse etwas liest, das sie gar nicht lesen wollte. Dann hat die Hälfte der Klasse, die das Buch mag, einen Vorteil bei den Noten - weil sie sich ein Thema aussuchen konnte, was sie SEHR interessiert, während es den Rest GAR NICHT interessiert. Bei Büchern, die der Lehrer vorschlägt, dürfte im statistischen Mittel (also wie bei einem Münzwurf wo in der Unendlichkeit immer 50/50 rauskommen würde) jeder die gleiche Chance haben, zufrieden oder unzufrieden zu sein. :)

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