pro und kontra argumente für lebensverlängernde maßnahmen?

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10 Antworten

Man kann es nicht fuer jemand Anderen entscheiden - das ist eine sehr persoenliche Entscheidung.

Als Aerztin habe ich immer wieder gesehen, dass in zerstrittenen Familien die Angehoerigen oft ihre sterbenden Verwandten mit allen Mitteln am Leben halten wollen. Was ich verstehe, wenn es noch so viel aufzuarbeiten gibt. Dagegen koennen Familien, die funktionieren, ihren Sterbenskranken "erlauben" zu gehen.

Das ist natuerlich eine Verallgemeinerung. Aber in meiner Familie haben wir schon seit vielen Jahren Verfuegungen getroffen, wann wir nicht mehr weiterleben wollen.

Ein Aspekt, der besonders hier in den USA zutriffte - und vermutlich auch in Deutschland staerker wird: Es ist ein riesiges Geschaeft fuer Krankenhaeuser und Aerzte, Menschen am Leben zu erhalten, unter allen Umstanden und Kosten.

Was wir nicht wollen, ist Zwangseuthanasie von Alten und Kranken - und deshalb muss es eine persoenliche Entscheidung bleiben - ueber die auch junge Leute schon nachdenken sollten.

Depressionen koennen natuerlich die Entscheidungsfaehigkeit trueben - und es ist sehr schwer, da die richtige Antwort zu finden. Jedenfalls gibt es keine Antwort, die fuer alle gilt.

Ich hoffe, dass ich am Ende eines langen, erfuellten Lebens aufhoeren kann zu essen, ohne dass mich jemand zwangsernaehrt.

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.

Hallo "dassi", Du hast eine der schwierigsten Fragen unserer Zeit überhaupt gestellt. Die kann man auch nicht pauschal beantworten. Leben verlängern ja, aber sterben hinauszögern nein. Aber wann fängt das "Sterben" an?? Die moderne Intensivmedizin hat möglich gemacht, das heute Menschen überleben, die früher sicher gestorben wären. Jeder muß die Frage nach Leben und Sterben selbst für sich beantworten. Wenn er dazu nicht mehr in der Lage ist, sollten es seine engsten Angehörigen oder Vertrauten tun. Grüße von Kristoff

Meine persönliche meinung ?Ich halte nichts von lebensverlängernden Massnahmen weil sie zumeist eine Quälerei für den Patienten darstellen und eine enorme belastung für die Angehörigen ist.Bei Tieren würde man wegen Tierquälerei angezeigt werden....nein,ich denke es gibt rein aus ethischer sicht kein pro für lebenverlängernede massnahmen.wie gesagt das ist hier meine persönliche meinung..wer anders denkt..bite

Auch ich bin absolut gegen lebensverlängernde Maßnahmen und habe aus diesem Grund rechtzeitig eine Patientenverfügung getroffen.

pro: hoffnung auf genesung contra: leiden/tod rauszögern

Nur dann, wenn das Weiterleben ohne "Qualen" möglich ist.

Mein Vater ist an Krebs im Endstadion verstorben er hätte es lieber gehabt wenn es die moeglichkeiten in Deutschland gegeben haette,einer Sterbehilfe

ging meinem paps genauso...

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Kontra: erhöht die Quälerei mit dem Leben zu kämpfen.

PRO: Da lebt was Stunden länger.

uncool es sei denn man hat vor die welt zu beherrschen

in welchem zusammenhang ?

intensivmedizin...hm meinetwegen bei nem hirntoten jungen mann...oder so

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