pro und contra argumente zum einsatz der bundeswehr in krisengebieten

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4 Antworten

Einige Beispiele für aktuelle Krisengebiete:
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Sri Lanka Birma Nigeria Kongo Niger Tibet Haiti Sierra Leone Darfur Sudan Tschad Angola Nepal Bangladesch Tschetschenien Ruanda Somalia Palästina Afghanistan Berg-Karabach Aserbaidschan Kaschmir Teile des Iraks seit dem Dritten Golfkrieg Eritrea Uganda Kosovo Bosnien-Herzegowina Westsahara Liberia Äthiopien Bolivien Armenien Elfenbeinküste Brasilien


Pro:
Einsatz der Bw im Kongo zur Sicherung der Wahlen. Damit Unterstützung für ein geregelten Wahlablauf und ein bisschen mehr Frieden.
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Im Kosovo und Bosnien-Herzegowina ist die Bundeswehr im Rahmen der Einsätze KFOR und EUFOR.
KFOR:
Ihr Auftrag ist es, ein multi-ethnisches, friedliches, rechtsstaatliches und demokratisches Kosovo mit autonomer Selbstverwaltung aufzubauen und dies militärisch abzusichern. Hierzu gehört auch, dass die Flüchtlinge in ihr Land zurück können.
EUFOR:
Auftrag ist es den Friedensvertrag von Dayton militärisch abzusichern.
Kosovo und Bosnien-Herzegowina sind zwei Staaten mitten in Europa und betreffen uns aus meiner Sicht unmittelbar. Europa wächst immer mehr zusammen. Daher ist es auch von europäischem Interesse, dass wir hier alle friedlich miteinander leben können.
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Erdbeben Haiti, Tsunami in Südostasien. Beides zwei aktuelle Krisengebiete, wo Menschen dringend Hilfe benötigen.
Auch hier kann die Bundeswehr mit Transportflugzeugen und Sanitätsdienst Großartiges leisten.


Contra
Als Contra würde ich grundsätzlich keine Argumente finden.
Man muss jedoch aufpassen, dass man seine eigenen Ressourcen nicht verbraucht. Derartige Einsätze kosten viel Geld.
Es gilt vorsichtig und mit politischem Fingerspitzengefühl auf dem politischen Weltmarkt mitzuspielen.
Dabei muss Deutschland mit der Bundeswehr nicht überall im Mittelpunkt stehen, aber auch bedenken, dass wir ein wichtiger Player sind.

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Pro: Jedes demokratische Land sollte sich seiner internationalen Verantwortung stellen und sich an friedenssichernden, aber leider manchmal auch friedenserzwingenden, Missionen beteiligen. Außerdem kann man nicht erwarten, dass man in kollektiven Systemen (EU, NATO, VN,...) mitentscheiden und somit seiner Stimme global Gehör verschaffen kann, wenn man sich nicht aktiv an der Umsetzung beteiligt!

Contra: Wenn man nach langen Missionen kaum Erfolge verbuchen kann und diese auch langfristig nicht wahrscheinlich sind, dann sollte man die Herangehensweise ausführlich erörtern, um weiteren Ressourcenverschleiß zu vermeiden. (Afghanistan)

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"Deutschland hat sein Soll an militärischen Einsätzen schon für die nächsten 1500 Jahre vorausgeleistet. Es ist eine Katastrophe, dass wir wieder mit Soldaten in der Welt herumspazieren – und nicht mit allen Mitteln andere Wege zur Bereinigung von Konflikten suchen. Geistlosigkeit, Phantasielosigkeit und fehlender Mut – etwas anderes kann ich in unseren Auslandseinsätzen nicht sehen."

Ralph Boes

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Kommentar von RedPhantom
11.03.2010, 10:27

und wenn jemand deine familie bedroht warteste auch 1500 jahre bis du handelst, nachdem reden nichts mehr bringt

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Pro: Wir haben uns zu dieser Aufgabe verpflichtet Man sichert sich einen gewissen Einfluss Man kann daran Geld verdienen

Contra: Man wird schnell(er) zur Zielscheibe Eigene Verluste

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