pro und contra argumente für die zugehörigkeit der krim zu russland?

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Das wichtigste Argument überhaupt ist: Das Volk hat gewählt und sich in einer Volksabstimmung selbst entschieden. Punkt.

Das kann man "Pro" oder "Contra"; "gut" oder "schlecht" nennen, je nachdem, welcher politischen Strömung man angehört. Aber es ist - zumindest in einer Demokratie - DAS EINZIG GÜLTIGE Argument.

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Abgesehen davon ist der größte Teil der Krim-Bevölkerung ethnisch russisch und russisch-sprachig. Da ist die Nähe zu Russland schon in der Familientradition der vergangenen Jahrhunderte verankert...

60% Russen, 25% Ukrainer, 12% "Natives" (also "Krim-Tataren"), der Rest sind ethnische Juden, Armenier, Weißrussen, etc.

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Im Übrigen war es der Westen selbst, der die Krim in die russischen Hände getrieben hat.

Bereits im Jahr 1991 wollte die Krim "autonome Republik" werden. Es war der Westen, der die Krim nicht anerkennen wollte und sie zwang, weiterhin unter "ukrainischer Besatzung" (nach dem Verständnis der Krim-Einwohner) zu bleiben. 

Hätte man damals den Autonomie-Status der Krim anerkannt, gäbe es für die Bevölkerung keinen Grund, gegen die Ukraine zu rebellieren und den 2014 aufkeimenden Bürgerkrieg als Anlass zu nehmen, es nun erneut mit der Autonomie und eigenständigen politischen Entscheidungen zu versuchen.

Doch als 2014 die (bisher) letzte Volksabstimmung stattfand, war es erneut der Westen, der arrogant tönte: "Ganz egal wie ihr abstimmt: Wir werden eure Abstimmung nicht anerkennen. Ihr bleibt unter ukrainischer Besatzung. Punkt."

... Und jetzt versetze dich in die Situation der Bürger auf der Krim. Man sagt dir schon VOR der Volksabstimmung, dass du "für den A*sch" abstimmst und Demokratie einen Sche¡ßdreck wert ist, wenn du die - nicht aus deiner Sicht, sondern aus der Sicht Dritter - "falschen" Entscheidungen triffst.  

Kannst du dir vorstellen, dass du dich dann an jemanden wenden würdest, der zumindest teilweise deine Ansicht vertritt? Ja? ... Nun, in diesem Fall war es Russland. Die haben nämlich VORHER gesagt, dass sie das Referendum, also die Volksabstimmung, anerkennen werden; ganz egal, wie sie ausgeht.

Pro:

Das sind im Wesentlichen zwei Punkte. Erstens ist die Bevölkerung der Krim in ihrer überwältigenden Mehrheit für die Zugehörigkeit zu Russland und darüber hinaus heilfroh nicht mehr zu dieser Ukraine zu gehören. Damit haben sich für die Bevölkerung die Bestrebungen, die es bereits seit der Eigenstaatlichkeit der Ukraine 1991 gab, erfüllt.

Der zweite, wesentlichste und stärkste Punkt ist die normative Kraft des Faktischen. Die Krim ist ein Föderationssubjekt der Russischen Föderation und gehört damit zu Russland. Gegenteilige Auffassungen ändern an diesem Fakt gar nichts.

Contra:

Tut mir leid, mir fallen keine Argumente ein, die stärker wären, als die obigen und für die Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine sprächen.

Es gibt da nur ein Pro, kein Kontra. Die Krim gehört seit 1783 zu Russland, erst 1956 übergab sie Cruschtschow in Eigenregie der Ukraine, ohne indes die Zustimmung vom Obersten Sowjet erhalten zu haben. In dieser Zeit war das auch nicht weiter bedeutsam, schließlich waren Russland und die Ukraine ein Land, der SU. C. schanzte die Halbinsel aus verwaltungstechn. und geograph.-wirtschaftl. Gründen der Ukraine zu. Mit dem Wegfall der U entfällt natürlich die verwaltungstechn. und wirtschaftl. Begründung, schließlich sind 2 eigenständige Staaten entstanden.

Dei Bevölkerung der Krim hat mit ca. 94% seiner Bewohner für die Rückkehr zu Russland gestimmt. Der Staatspräsident Putin, das russische Parlament und das Oberste Gericht haben dem rechtlich stattgegeben, ergo ist nun alles in trockenen Tüchern.

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