Pro Argumente für Kinderarbeit?

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Hallo,

hier ein paar Argumente:

Pro Kinderarbeit:

  • die Familien kämen ohne die Einnahmen nicht zurecht und hätten nicht genug Geld für Nahrung,...
  • die Kinder haben eine Aufgabe, da die Schule auch nicht den ganzen Tag lang geht(dem stimme ich nicht zu, aber ein Argument ist es trotzdem neutral gesehen)
  • Es sind einfach und billige Arbeitskräfte (günstigere Produkte für die Gesellschaft)

Gegen:

  • keine Schulbesuche möglich
  • Gefährdung der Gesundheit
  • Eltern haben gar keine richtige Wahl, da es normal ist

Ich hoffe, dass dir das ein bisschen hilft und wünsche dir viel Glück.

LG SarahTee

Die Pro-Argumente stehen aber IN KEINEM VERHÄLTNIS zu den Contra-Argumenten.

  • Kinder unterstützen ihre armen Familien (dafür keine Schul- und Berufsausbildung)
  • Wir haben billige Ware (auf Kosten der Ausbeutung von Kindern)

Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Ich meine natürliche Kinderarbeit in z. B. dritte Welt Länder. Keine "Kinderarbeit" in Form von Ferienjobs. Die befürworte ich voll und ganz, so lange sie dem gesetzlichen Rahmen entsprechen.

Ich weiß, vielleicht ist das jetzt heftig und so...

-Kinderarbeit ist für den Arbeitnehmer billiger, da man den Kind/Jugendlichen meist viel weniger zahlen muss/kann, als es bei normalen Erwachsenen üblich ist

Mehr hab‘ ich gerade nicht so gefunden🙈

Ich hoffe, ich konnte dir deine Suche nach Pro-Argumenten weiterhelfen

LG BergischJung!

Dumme Frage: du hast als Tag "Spanien" mit angegeben.

Dir ist schon klar, dass es in Spanien keine Kinderarbeit gibt, ja sogar im Gegenteil, Minderjährige dort nicht arbeiten sollen? In Spanien würde man einer Berufsausbildung mit 15 (ja teilweise 14) Jahren, wie in Deutschland die Regel, mit dem Entzug des Sorgerechts und der sofortigen Verhaftung des Arbeitgebers antworten, gemäß Rechtslage. Kinder und Jugendliche stehen in Spanien unter Obhut der Gesellschaft. Sie sind ihr größtes Gut. Sie sollen ihre Lebensetappe genießen.

Wenn du Lateinamerika meinst fallen mir natürlich wenige Pro-Argumente ein. Die drei m.E. einzigen wären:

  1. Sollte es sich um Straßenkinder handeln verhungern sie wenigstens nicht und müssen sich nicht prostituieren.
  2. Sollte es sich um von Armut gebeutelte Familien handeln, welche keinerlei Unterstützung vom Staat erhalten, weil z.B. im jeweiligen Staat nicht vorhanden oder - was in Lateinamerika auch vorkommt - weitab von jeglicher Stadt, wo es solche Hilfen gäbe, verhungert diese wenigstens nicht.
  3. Sollte es sich um eine Familie handeln, welche normal dem Drogenhandel nachgeht, ist das ein Schritt in eine Legalisierung der Einkünfte

Mit ganz extrem viel Goodwill kann man vllt. argumentieren, dass "Kinderarbeit" in Form von Ferienjobs oder Zeitungs-/Werbungsaustragen den Jugendlichen dabei helfen kann, berufliche Orientierung zu schenken indem man in Ferienjobs in Betriebe schnuppert und dass sie eigenes Geld verdienen, mit dem sie wirtschaften lernen, was ihnen später zugute kommt.

Alle anderen "Pro-Argumente" sind zumindest aus humanitärer Sicht fragwürdig bis geschmacklos (günstige Preise usw.).

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