Privatinsolvenz.Wie ist das mit Gerichtskosten?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Von Deinem gepfändeten Geld werden erst die Verfahrenskosten beglichen. Wenn dann noch was übrig ist bekommen das dann die Gläubiger. Wenn das Geld für die Gerichtskosten nicht gereicht hat, bekommst Du am Ende eine Rechnung über den noch zu zahlenden Betrag.Kannst dann auch Ratenzahlung vereinbaren.

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Also wurde durch meine Lohnsteuer schon etwas der Verfahrenskosten beglichen!? Das wäre dann ja schon mal was.Wie hoch sind denn so in etwa die Kosten?

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Die Verfahrenskosten werden Dir nach Beendigung in Rechnung gestellt denn sie fallen nicht unter die Insolvenz. Du hast sie zu zahlen wie jeder andere der mit Gerichten zu tun hat eben auch.

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Stimmt nicht !

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Ist mir schon klar,dass ich das zahlen muss. Das war ja auch nicht meine Frage. Ich wollte eigentlich wissen, wie das mit der Tilgung durch das Einbehalten der Lohnsteuer ist-in wie weit das angerechnet wird und wie hoch so ca. die Kosten im allgemeinen sind...Lady67 hat das aber schon ganz hilfreich beantwortet.

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@Ansgartyra

Das hat sie eben nicht.

Die Verfahrenskosten von denen der Löwenanteil auf den Insolvenzverwalter, später Treuhänder, fallen entstehen erst nach Eröffnung des Verfahrens und können somit nicht vorher einbehalten werden, das lässt die Insolvenzordnung nicht zu. Für die Anfallenden Kosten ist daher Stundung zu beantragen was dazu führt das eben am Ende abgerechnet wird.

Was die Lohnsteuer angeht so wird diese während des laufenden Verfahrens zur Masse genommen, nach dem Schlusstermin nicht mehr.

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