Privatinsolvenz - wie läuft das bei Auszahlung des Jahresurlaub

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Leider ist die Sachlage eindeutig und zu ihren Ungunsten.

Die Abgeltung von Urlaub (nicht die zusätzliche gehaltszahlung= Urlaubsgeld) ist nach höchstrichterlicher Rechtssprechung wie Arbeitslohn zu behandeln. Es wird Lohn für die Tage zusätzlich(!) gezahlt, an denen im Normalfalle Urlaub genommen worden wäre.

Somit ist der daraus resultirende Nettolohn im Monat der Auszahlung Grundlage für die Berechnung der pfändbaren Beträge.

das hilft mir alles nicht wirklich weiter... um ehrlich zu sein bei dem langen text da versteh ich nur bahnhof. davon abgesehen, gehts da ja drum wann/wie der resturlaub genommen werden kann/darf und wann der ausgezahlt werden muss/darf... das steht ja fest. mein mann soll den urlaub nicht ins neue jahr nehmen, weil es so schon schwierig ist, dass er sie auch alle nehmen kann. also haben sie sich drauf geeinigt, dass chef ihn auszahlt. haben wir ja auch nix dagegen. würden jetzt eben nur gern wissen wieviel uns davon bleibt. alles oder das was unter der grenze ist?

zu dem link mit der tabelle: hab ich auch schon gefunden. frag mich da aber, ob es wirklich nur die ausnahmen sind die da stehen und was genau als urlaubsgeld bezeichnet wird.

und zu dem zweiten link: chef ist nicht insolvent, zum glück.

trotzdem schon mal danke für die mühe. lg

Ich weiß nicht genau ob das dass richtige ist für dich schaue aber noch mal genauer nach,aber bis dahin kannst du dies schon einmal lesen.

Nicht gewährter Urlaub ist bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses abzugelten (§ 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz [BUrlG]). Bei der Altersteilzeit im Blockmodell stellt der Übergang von der Arbeits- in die Freistellungsphase allerdings keine Beendigung des Arbeitsverhältnisses in diesem Sinne dar.

Sind am Ende der Arbeitsphase noch Urlaubsansprüche offen, müssen diese nicht abgegolten werden, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG). Eine Abgeltung komme nur zum Ende der Freistellungsphase in Betracht. Voraussetzung sei aber, dass die Ansprüche zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfallen seien. Grundsätzlich würde jedoch ein übertragener Urlaubsanspruch am 31. März des Folgejahrs (es sei denn, tarif- oder einzelvertraglich sind andere Verfallfristen geregelt) verfallen.

Beispiel 1: Ein Arbeitnehmer ging am 1. Februar 2003 in die zweijährige Freistellungsphase. Vier Tage Resturlaub aus 2002 hatte er wegen einer angeordneten Urlaubssperre nicht nehmen können. Den ganzen Januar 2003 war er arbeitsunfähig krank gewesen. In diesem Fall verfallen die vier Tage aus 2002 mit dem 31. März 2003, die zwei Tage anteiliger Urlaub für Januar 2003 mit dem 31. März 2004. Eine Abgeltung zum Ende der Freistellungsphase am 31. Januar 2005 scheidet aus.

Beispiel 2: Hätte der Arbeitnehmer lediglich eine einjährige Freistellungsphase mit seinem Arbeitgeber vereinbart, hätte er am 31. Januar 2004 (Ende der Freistellungsphase) noch Anspruch auf Abgeltung der beiden Urlaubstage für Januar 2003, weil der Urlaubsanspruch erst am 31. März 2004 verfällt.

Stellt der Arbeitnehmer während der Arbeitsphase einen Urlaubsantrag, wandelt sich der verfallene Urlaubs- in einen Schadenersatzanspruch um, wenn der Arbeitgeber die Unmöglichkeit der Urlaubsnahme zu vertreten hat. Das wäre wiederum nicht der Fall, wenn der Arbeitnehmer die restliche Zeit der Arbeitsphase krank ist (BAG, 9 AZR 143/04).

Die verkürzte Darstellung bedingt, dass eine vollständige Beschreibung der relevanten Rechtslage hier nicht möglich ist und daher eine professionelle Beratung nicht ersetzt.

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