Privatinsolvenz/ Steuerrückzahlung

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9 Antworten

Sämtliches Einkommen (auch Steuererstattungen) ist innerhalb einer Insolvenz oberhalb der individuellen Pfändungsgrenzen an die Gläubiger zu verteilen.

Als Insolventer hat man über das Einkommen, was die Pfändungsgrenzen überschreitet, keine Zugriffsrechte. Was erwartet ihr denn? Die Gläubiger werden das ihnen geschuldete Geld in voller Höhe niemals bekommen und ihr wollt den zu erwartenden Prozentteil auch noch schmälern? Die Leistungen habt ihr/dein Mann doch auch empfangen und nicht nach den Rechten der Leistenden gefragt, wieso meint ihr, jetzt irgendwelche Ansprüche zu haben?

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Ich würde mal beim Treuhänder nachfragen wie das genau ist und wieviel das Finanzamt einbehalten darf. Der kann dir das genau sagen bzw. ausrechnen.

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bei einer Privatinsolvenz ist jedes zusätzliche Einkommen bzw. jede zusätzliche Einnahme an den Insolvenzverwalter abzugeben. Dazu zählt leider auch die Steuerrückzahlung, denn Die Summe wurde im Laufe des Jahres vom erzielten Einkommen abgezogen. das wäre auch nicht anders, wenn sie einen Lottogewinn oder einer Erbschaft hätten. sie müssen halt mit allen ihren verfügbaren Mitteln die Schulden begleichen.

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Ich habe es vergessen.Frage nach deinem Insolv.nach einem Motivationsrabatt.Den gibt es wirklich und ist vom Gesetz gestützt.Nach ca 4 Jahren bekommst du 10% von ihm ausbezahlt (sofern ihr gepfändet wurdet) also gezahlt habt.Nach 6Jahren dann nochmal 15% das muss er auszahlen vom Gesetz.Ich bekam erstemal 860.-Euro von ihm und beim 2 mal 1480.- plus minus. Viele wissen das nicht Macht euch schlau

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die Rückerstattung wird auf drei Jahre vom Treuhänder einbehalten . Da diese zur Insolvenzmasse gehört. Ab dem 4.ten Jahr bekommt man die Steuerrückerstattung wieder selber auf´s Konto. Also dann in der Wohlverhaltensphase. Ich bin ebenfalls in der Inso ( Wohlverhaltsnphase ) und bekomme ab nächstes Jahr die Rückerstattung auf mein Konto.

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Das Finanzamt darf die Lohnsteuererstattung pfänden weil sie die Pfändungsfreigrenze überschreitet. Solange bis die Steuerschulden mit Zinsen abgetragen ist.

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Kommentar von engel1009
05.10.2011, 12:48

Wo liegt denn die Pfändungsfreigrenze??? Die dürfen doch dann nur da einbehalten, was dadrüber ist oder???

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Kommentar von onetop0
05.10.2011, 15:07

@diroda, Nein pfänden darf das FA in diesem Fall nicht weil es einen Insolvenzverwalter gibt, der darf verwalten und ist dafür vom Gericht bestimmt worden!

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Er wird noch weitere 5 Jahre warten müssen bevor er wieder als normaler Bürger zählt." Jahre noch bis zum ende und dann steht er 3 weitere volle Jahre in der Schufa mit dem Text das ihm Restschuldbefreiung erteilt wurde.Bis dahin bekommst du kein Dispo keine Überziehung,kein Neckermann du wirst weiterhin bis zur löschung als Schuldner angesehen. Hab ich gerade durch.2008 bendet und am December 2011 wird es erts gelöscht. Danach könnte ich erts wieder ein Dispo bekommen obwohl jeden Monat ca 1900.- draufgehen gibt es nichts

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es wird ALLES gepfändet was überhalb der mindestgrenze des lebensunterhaltes liegt - ganz egal woher es stammt!

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Kommentar von onetop0
05.10.2011, 12:03

man muß dabei Unterscheiden zwischen Verbraucher- und /Regelinsolvenz

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Kommentar von engel1009
05.10.2011, 12:06

Weißt du wo die mindestgrenze liegt?

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Eine Steuerrückerstattung gilt und darüber haben schon einige Gerichte geurteilt als Einkommen. Damit fällt es unter das pfändbare Einkommen aus dem der Insolvenzverwalter / Treuhänder die Gläubiger bedient.

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