Privatinsolvenz Freibetrag?

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4 Antworten

Hallo,

zuerst einmal ist es vielleicht ganz wichtig zu wissen, dass in einer Privatinsolvenz nie gepfändet wird. Auch nicht vom Treuhänder.

Du hast mit dem Insolvenzantrag eine Abtretungserklärung für den pfändbaren Teil des Einkommens unterschrieben. Diese Abtretungserklärung legt der Treuhänder dem Arbeitgeber vor und auf dieser Grundlage muss der Arbeitgeber des pfändbaren Teil des Gehaltes an den Treuhänder überweisen.

Eigentlich dann daher nur der Arbeitgeber einen Fehler gemacht habe. Der Insolvenzverwalter ist da in der Regel außen vor. Somit würde ich beim Arbeitgeber nachfragen, wie er 193 EUR an den Treuhänder überwiesen hat. Wenn der Arbeitgeber einen Fehler gemacht hat, muss Dir der Treuhänder das Geld zurück überweisen.

Wenn es andere Gründe gibt, melde Dich einfach nochmal.

Viel Glück

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Kommentar von Jeffrey911
04.11.2016, 18:50

Meine Firma hat heute ein schreiben bekommen worin steht, das ich es bitte belegen soll das ich den Unterhalt auch zahle :( nun wohnen wir ja zusammen und haben auch ein Konto zusammen! Weiß jetzt immoment nicht wie ich das denn beweisen kann

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Kommentar von Jeffrey911
08.12.2016, 16:33

Danke für Ihre schnelle Antwort werde ich Montag direkt in Angriff nehmen vielen Dank

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Du hättest Dein Konto als P-Konto einrichten müssen (pfändungsfrei) Nun ist es schwer, das Geld wieder zurückzuholen. Wenn Dein Arbeitgeber das abgezogen hat, liegen Lohnpfändungen vor. Du solltest der Buchhaltung mitteilen, dass Du Privat-Insolvenz beantragt hast und Dein Netto-Lohn nicht gepfändet werden darf. Deine Partnerin hat damit nichts zu tun, allerdings könnte es sein, dass Dein Einkommen auf Hartz4 angerechnet wird. Ihr lebt in einer Bedarfsgemeinschaft. Man ist verpflichtet, der ARGE wahrheitsgemäße Angaben zu machen, sonst drohen Geldstrafen.

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Kommentar von Jeffrey911
29.10.2016, 19:54

Ja das weiß die arge alles :)

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1479,99€ ist die Höhe der Pfändungsfreigrenze mit einem Unterhaltsberechtigten, in deinem Fall deine Tochter .
Du solltest dich also schleunigst mit deinem Treuhänder in Verbindung setzen und das Geld zurückfordern.
Das Einkommen deiner Freundin spielt hierbei keine Mandoline.
Als Bedarfsgemeinschaft werdet ihr beim Jobcenter geführt , dass hat nichts mit deiner Insolvenz zu tun . Hier hilft auch kein P- Konto , denn wenn ich das richtig verstanden habe , wurde das Geld direkt von deinem Gehalt gepfändet , landete also erst gar nicht auf deinem Konto .

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Kommentar von Jeffrey911
29.10.2016, 19:54

Genau es wurde direkt weg gepfändet

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Der Begriff der eheähnlichen Gemeinschaft ist hauptsächlich ein Begriff aus dem Sozialrecht, das spielt für die Berechnung des pfändbaren Betrages vom Einkommen keine Rolle. Bei deinem Einkommen wäre bei einem unterhaltsberechtigten Kind tatsächlich nichts pfändbar. Das heißt aber nicht, dass die Berechnung des Arbeitgebers nun automatisch falsch ist. Eventuell wurde eine teilweise Nichtberücksichtigung des Kindes vorgenommen o.ä.. Das kann ich von hier aus aber nicht beurteilen. Ich empfehle beim Insolvenzverwalter oder Arbeitgeber nachzufragen, wie diese den Betrag errechnet haben.

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Kommentar von Jeffrey911
29.10.2016, 20:33

Ok danke :) werde ich machen

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