Privatinsolvenz bei Jobwechsel?

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4 Antworten

Ich würde erstmal das Probearbeiten abwarten. Vielleicht gefällt dir der Job überhaupt nicht ODER der Arbeitgeber hat sich deine Arbeit besser vorgestellt und bietet dir keinen Arbeitsvertrag an. Wenn du dann vorher schon die PI thematisiert hättest, hättest du dir unnötig Sorgen gemacht.

Sobald der Arbeitgeber dir eine Anstellung anbietet, würde ich - bevor er den Arbeitsvertrag fertig macht - ihm reinen Wein einschenken und von der PI berichten. Ohne jede Rechtfertigung, schlicht und einfach sachlich.

Wurstfinger23 06.07.2017, 13:33

Ich dachte ursprünglich daran, dass ich es anspreche, wenn das Probearbeiten vorüber ist. Danach wird es sicher noch einmal ein Gespräch geben an diesem Tage. Da wollte ich dann reinen Wein einschenken. Also nicht vor dem Probearbeiten sondern gleich danach. 

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Also ob du nun im Job mit Geld zu tun hast, ist doch völlig egal bei der Insolvenz. Das hat ja eine völlig andere Vorgeschichte. Schließlich hast du ja keine Kasse geklaut, oder ne Bank klar gemacht. Also da mache dir mal keine Sorgen.

Wie du das bei dem neuen Arbeitgeber ansprichst, ist dagegen schon etwas kniffeliger. Sagst du es vorher, könnte es wenn es blöd läuft, ein K.O Kriterium sein. Sagst du es erst wenn alles in Sack und Tüten ist, könnten die auch nicht happy deswegen sein.

Wenn du bisher einen guten Kontakt zu denen hast, würde ich mal versuchen heraus zu kitzeln wie die Firma dazu steht. Sagen solltest du das aber natürlich in jedem Fall. Sollte sich später mal aus welchem Grund der Insolvenzverwalter in der Firma melden, ist das blöd wenn keiner vorher was weiß.

Aber eigentlich könnte ich mir denken das es kein Problem sein sollte. Aber man weiß ja nie.

Spreche mit deinem Insolvenzberater. Wenn du ihm glaubhaft machst, dass dadurch die Nennung der PI der Job gefährdet sein kann und du versicherst, die monatlichen Tilgungsraten selber vorzunehmen (also, dass sie nicht vom Lohn abgezogen werden sondern die entsprechend der Pfändungstabelle selber überweist) kannst du dir sparen, es beim AG zu sagen.


So oder so erfährt es der AG, schon allein wegen der Lohnpfändung. Leg die Karten offen auf den Tisch, sonst fühlt sich der AG hintergangen. Lieber gleich ehrlich sein sowas wird geschätzt anstatt es zu vertuschen.

Wurstfinger23 06.07.2017, 16:30

Das möchte ich ja auch, ehrlich sein. Nur frage ich mich wann: Wenn das Probearbeiten vorüber ist oder erst dann, wenn es zum Vertrag kommen sollte? 

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CARLOWUM 06.07.2017, 16:48

beim nächsten Treffen je früher desto besser

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