Privatinsolvenz , Konto gesperrt wovon jetzt mit dem Kind leben?

11 Antworten

Netter Rat steht hier, aber davon lässt sich am Freitag nun mal auch nicht einkaufen. 

Da diese Tatsache bisher in keiner Antwort berücksichtigt wurde, unterstelle ich mal, es antworteten lediglich Menschen, die sich noch nie um ein kleines Kind gekümmert haben. - Doch, das musste sein. Denn ein wenig Hirn diesbezüglich darf erwartet werden. 

Du ordnest also bitte alle Papiere als Nachweis und bist am Freitag - bitte unbedingt in Begleitung mindestens eines Zeugen - damit bei der ARGE. Dort wird ein Eilantrag auf sofortige Auszahlung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts beantragt. 

Das gleiche Prozedere bei der Sozilabehörde der Stadt. Wenn die ARGE nicht sofort auszahlt. 

Das Jugendamt sollte informiert werden. Denn nimmt die Mutter schaden, ist das Wohl des Kindes in dem Alter wohl zu recht annehmbar existentiell gefährdet. Zumindest dann, wenn die Mutter noch stillt. 

Ich habe jetzt mal in die Suchmaske eingegeben

sozialrecht antrag auf sofortige auszahlung

ACHTUNG bei den Ergebnissen!!!

Bitte immer im Link darauf achten, wer da veröffentlicht. Anwaltskanzleien haben oft gute Informationen. Ansonsten darauf achten, dass da steht als Beispiel

juris, jura, 123recht

Auf diese Weise werden auf den ersten Blick schon mal reichlich Meinungsmachen aussortiert. 

Bitte immer auf das Datum achten. Je neuer, je besser. 

Zum Jugendamt:

Diese Behörde ist tatsächlich nicht mehr, wie sie noch vor wenigen Jahren war. Sie hat heute Pflichten anderer Art. Diese sind im Wikipedia - Artikel Jugendamt gut dargestellt. 

An erster Stelle steht das Wohl des Kindes. Zu beachten ist hier auf jeden Fall, dass die Familie des Kindes ebenfalls zu unterstützen ist, bevor an andere Maßnahmen auch nur gedacht werden kann. 

Jugendämter können also heute Hilfe anbieten. Und nur noch bei Kindeswohlgefährdung durch die Eltern das Kind wegnehmen. 

Ok. Die Kindsmutter scheint ein wenig naiv zu sein. Um es mal so auszudrücken. Und dem familiären Umfeld scheint auch entgangen zu sein, dass wir seit 68 Jahren in einem sozialen Rechtsstaat leben. Also Hilfe bei Bedarf zusteht. 

Anders ist mir jedenfalls nicht erklärbar, dass noch kein Mensch auf die Idee gekommen ist schon eher nach Stellen zu fragen, die hilfreich zur Seite stehen außerhalb von Geld. 

Das Jugendamt wird dabei helfen Kindergeld zu erhalten. 

Der Soziale Dienst der Stadt wird bei regelmäßigem Kontakt dabei helfen, eher zu reagieren. Also nicht erst, wenn das Kind tief im Brunnen steckt. 

Noch grundsätzlich zu den Finanzen in einem solchen Fall:

IMMER am letzten des Monats so viel Geld vom Konto abheben, dass der Freibetrag für diesen Monat erreicht wird!!!!

Dabei IMMER darauf achten, dass die Miete vom Konto gezahlt werden kann. 

Dadurch kann es dazu kommen, dass sogar ein kleines Taschengeld angespart werden kann. Dieses bitte IMMER am Körper tragen. Bis mindestens eine Monatsmiete erreicht ist. 

So. Ihr habt jetzt morgen den ganzen Tag um die nötigen Schritte für Freitag angemessen vorzubereiten. Seht zu, dass sie dann am Freitag vor Öffnung der ARGE schon da ist, damit sie zügig dran kommt. 

Auf diese Weise kann sie noch Sozialdienst und Jugendamt schaffen. 

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Dann kommt das Wochenende. Verteilt die unterschiedlichen Foren untereinander und belest Euch dort ausgiebig. Macht Euch von Hand Notizen. Gleicht diese am Sonntag ab. 

Eine Person mag dann bitte beim örtlichen Amtsgericht nach "kostenloser Rechtsberatung" schauen. Ich würde diese auf jeden Fall in Anspruch nehmen im vorliegenden Fall. 

Denn unter gar keinen Umständen ist es in diesem unserem Rechtsstaat duldbar, dass sich ein Rechtsanwalt so verhält, dass Mutter und Kind Hunger leiden müssen!!! Das gibt unser Grundgesetz nicht her. 

Und falls jetzt hier sich eine Person angeregt fühlt zu widerschreiben:

Das Grundgesetz steht immer noch über der Anwaltsordnung und dem Insolvenzrecht. 

Mal ganz davon abgesehen, dass ein Anwalt seinen Mandanten gegenüber Pflichten hat. Die scheinen mir hier verletzt zu sein. Und zwar grob. 

Also, das Thema "kostenlose Rechtsberatung" dann bitte nächste Woche angehen. 

Wenn es schon ein P-Konto ist, darf von seiten der Bank auch nichts einbehalten werden, was innerhalb der monatlichen Freibeträge für dich zur Verfügung zu stehen hat.

Leider machen das fast alle Banken.

Die meisten Banken verlangen dann eine Freigabe des IV, obwohl dies rechtswiedrig ist (gilt nur für P-Konten und den unpfändbaren Teil), darüber gibt es auch Urteile. Es gilt hier §850K ZPO.

Um das Konto schnell wieder frei zu bekommen, hilft meist ein Anruf beim IV mit der Bitte, der Bank mitzuteilen, das Konto zu entsperren. 

Dann sollte das Konto binnen 1-2 Tagen wieder frei sein.

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Die Bank ( leider keine Ansässige ) hat die Freigabe bekommen nur wird es leider eine Zeit dauern weil sie angeblich sooo sehr viel Fälle zu bearbeiten haben.!!

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@leila8

Das wäre unzulässig.

Ich würde die Bank darauf aufmerksam machen, das besagtes Konto binnen 48 Stunden freizugeben ist und Geld auszuzahlen ist.

Ferner würde ich die Bank darauf hinweisen, das ansonsten eine mögliche einstweilige Verfügung zur Kontofreigabe bei Gericht beantragt werden müsste, die Kosten hätte dann die Bank zu tragen.

Das reicht erfahrungsgem. aus, damit das Konto recht schnell wieder frei ist.

Im Grunde sind das wenige Mausklicks für den Bankmitarbeiter um das Konto freizugeben.

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@rbeier

Vielen Dank, genauso war es  leider in diesem Fall. Seit gestern ist es wieder alles  verfügbar. Am Donnerstag war die Sperrung also wenn man von Werktagen ausgeht wurde es in etwa eingehalten.

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Immer wenn es hier um Insolvenverfahren geht rate ich den Betroffenen ihre "Keksdose" zu füllen, da es in den meisten Fällen zu Kontosperrungen und eventuell Kontoauflösungen kommt. Schuldnerberater geben diesen Rat meist durch die Blume, das sie es offiziell nicht dürfen.

Nun ist es aber zu spät. Wende Dich umgehend an Deinen Treuhänder, nur er kann bestimmen was mit dem Geld auf dem Konto passiert. Eventuell ist die Sache schnell erledigt. Wenn nicht, wird Dir nichts anderes übrig bleiben als Dich an das Sozialamt zu wenden um zumindest die nächsten Tage über die Runden zu kommen.

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