Privatinsolvenz / Grundbucheintrag - Bitte nur wer sich auskennt!

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2 Antworten

Wenn jemand leiht seinen Eltern 25.000 Euro für den Hauskauf und lässt das im Grundbuch eintragen. Die Eltern zahlen die 25.000 Euro zurück, aber lassen den Eintrag nicht löschen, vielleicht benötigen sie später mal wieder Geld für die Renovierung.

Der Sohn hat die 25.000 Euro inzwischen ausgegeben und hat 5.000 Euro Schulden.

Der Gerichtsvollzieher kann doch nicht nochmal Geld von den Eltern fordern.

Die Eltern könnten dem Sohn aber 5.000 Euro leihen und auf das Erbe anrechnen, falls sie noch weitere Kinder haben. Da kann ein Anwalt weiterhelfen.

Wer seine Schulden bezahlt ist nicht mehr insolvent.

Und "aus dem Grundbuch" kann man nichts holen, sondern nur das Grundstück / Haus verkaufen und erst wenn der Grundbucheintrag gelöscht ist, dann wird das Eigentum übertragen.

Die Löschung des Grundbucheintrags passiert, wenn der Gläubiger sein Geld hat und der Löschung zustimmt.

Das heißt wenn die 5000 in der Privatinsolvenz bezahlt sind ( sprich durch Pfändung oder Abzahlung ) erlischt die Privatinsolvenz auch nach einem Jahr, oder 2 etc. ) statt der Vorgegebenen 6 Jahre?

Nur das mit dem Grundbuch verstehe ich noch nicht, Wenn der Schuldner doch in einem Grundbuch steht mit 25.000 Euro dann wir dieser nicht angegriffen? Da ja dadurch die komplette Schuld sofort beglichen wäre? Danke für die schnelle Anwort

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@bettylou1987

Ich denke den Antrag auf Privatinsolvenz mußt du denn selbst beenden mit Angabe warum.

Der Eintrag ins Grundbuch gibt nur an in welcher Höhe das Recht an dem Grundstück belastet ist, wenn die Schuld bezahlt ist, kann die Eintragung stehen bleiben, dann ist sie nur unbegründet und kann letztendlich nicht mehr durchgesetzt werden.

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