Privatinsolvens Schonphase

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3 Antworten

nach 3 Jahren kommt man in die Wohlverhaltensphase. Soweit richtig, auch in dieser Zeit wird ein Betrag vom Lohn direkt gepfändet, was der Treuhänder auf sein Konto ( Treuhänderkonto ) bekommt. Der Betrag , der gepfändet wird hängt von den Umständen ab , Unterhaltspflicht usw. Da auch eine Staffelung des gepfändeten Betrages hinzu kommt. D. h. , je länger ich in der Wohlverhaltensphase bin , wird in dieser Phase prozentual weniger vom Pfändbetrag abgezogen, sprich , ich habe etwas mehr Euros in der Tasche. Nebenbei, ich bin in der Wohlverhaltensphase und bin froh darüber , das ich meine Lst- Rückerstattung ab nächstes Jahr wieder auf mein Konto bekomme. Da auch diese in den ersten 3 Jahren vom Treuhänder eingezogen wird. Abgesehen davon , wird die Insolvenz nach 3 Jahren abgeschlossen , im Anschluß folgt die Wohlverhaltensphase, wo aber auch hier , wie schon gesagt, der pfändbare Teil weiter abgeführt werden muss. Sämtliche Pfändungen laufen übrigens über den Treuhänder. Da dieser sich dann mit den Gläubigern rumärgernmuss.

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Kommentar von jockl
16.10.2011, 11:04

Diese 3-Jahresplittung gibt es nicht, die Antwort ist inhaltlich völlig falsch.

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Das ist Unsinn. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens muss der Schuldner für 6 Jahre seine pfändbaren Einkünfte abtreten.

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Moin,

was steht denn auf DEINEM Inso-Antrag?

"...über den Zeitraum von 6 Jahren werden die über den Pfändungsgrenzen liegenden Einkünfte an die Inso-Masse abgetreten"

Da steht NIX von 3 Jahren, sowas gibts auch nicht.

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