Privatfahrzeug geschäftlich für Arbeitgeber versichern?

7 Antworten

Die Reisekostenrichtlinie war vermutlich schon vor Ihnen da, ist also jetzt nicht spontan beschlossen worden.

Offensichtlich gibt es keine betriebliche Übung, da das alte KFZ nicht Kaskoversichert war, richtig? -> Dann hat man auch keinen Anspruch darauf.

Allerdings ist es schlechter Stil, oder vielleicht auch einfach nur unglücklich gelaufen, dass Sie die Richtlinie erst jetzt präsentiert bekommen.

Wenn das Unternehmen an Ihnen hängt, wird es Ihnen entgegenkommen. Fordern Sie eine Kompensation, wie auch immer.

Du fährst einen Neuwagen ohne Vollkasko?

ok... ungewöhnlich, besonders als Vielfahrer

wenn du dein privates Fahrzeug beruflich nutzt, bekommst du die km Pauschale von 0,30€... und damit hat der AG seine Schuldigkeit getan! Bei 1000km währen das 300€, davon abzüglich ca 100€ Benzin/Diesel, blieben 200 € für Verschleiß und Abschreibung ... das dich privat-Leasing nicht lohnt ist ja kein Geheimnis!

ob du ein US Muscle Cars mit 35 l/100km oder ein 3l-Auto fährst, ist dem AG ebenso egal wie die Wahl des Versicherungs-Unternehmens und des Versicherungs-Umfangs den du gewählt hast

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Privat ist mein Auto selbstverständlich vollkaskoversichert, greift aber eben nicht, wenn etwas auf dem Dienstweg passiert.

Also das Privatleasing hat sich definitiv gelohnt, eine Finanzierung wäre deutlich teurer gewesen.

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@PushIt

Naja... fragt sich für wen

leasing ist toll! -für Geschäftsleute die mit den Netto-Kosten ihre Gewinne schmälern, und damit weniger Steuern zahlen müssen

ansonsten ist es privat nur für extrem-wenig Fahrer interessant, die unbedingt regelmäßig einen Neuwagen haben wollen

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Diese, betriebsinterne, Richtlinie hätte man Dir schon bekannt machen müssen, aber bisher gab es ohne Deine Rückfrage ja anscheinend auch keinen Bedarf.

Gut, nun hat man Dir die Richtlinie verspätet bekannt gegeben.

Steht in Deinem Anstellungsvertrag, dass Du die Dienstfahrten mit dem eigenen Kfz machst?

Wenn ja habt ihr nun einen Grund Euch darüber zu unterhalten, ob Du ohne die entsprechende Versicherung nicht mehr die Dienstfahrten machen willst.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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In meinem Vertrag steht lediglich drin, dass Standort A mein Dienstsitz ist und ich ebenfalls auch für B zuständig bin, jedoch steht nicht drin, dass ich regelmäßig Dienstfahrten antreten muss und ein eigenes KFZ besitzen muss.

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@PushIt

Gut, dann kannst Du pokern und sagen, dass DU wegen des Risikos für Deinen Neuwagen die Fahrten nach B und ggf. zu Kunden mit Bus und Bahn machen wirst.

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@wfwbinder

Ich frage mich halt eher, ob ein AG vom AN verlangen kann, mit seinem Privatfahrzeug für die Firma zu fahren und auch noch für die Firma versichern zu lassen, aber die Mehrkosten selber tragen muss.

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@PushIt

Wenn es vereinbart ist, kann er es, sonst nicht. Nur stellt sich nun die Frage seit wann bist Du dort tätig?

Anscheinend bist Du ja seit Du dort beschäftigt bist, immer stillschweigend mit Deinem Wagen zum Standort B gefahren udn hast dafür die 30 Ct. pro Kilometer kassiert.

Ich weiß noch, dass im Betrieb in dem ich in den 70er Jahren gelernt habe, für die Fahrten zu den beiden auswärtigen Kanzleien zwei R 4 vorhanden waren.

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@wfwbinder

In den AGB kann auch vieles vereinbart werden, aber nichts, was den "Schwächeren" benachteiligt, in diesem Fall ist es ja eine Benachteiligung in meinen Augen.

Es wurde ja auch nicht konkret mit mir vereinbart, auch wurde mir mündlich nicht gesagt, dass ich mein KFZ zusätzlich versichern soll.

Ich bin zehn Monate mit meinem alten Auto gefahren ohne die Reisekosten zu beantragen, da die Entfernung von A nach B nur 3 km betragen. Diese bin ich zwar mehrmals am Tag gefahren, hab diese dennoch nicht geltend gemacht.

Beim Neuwagen ist es aber eben was anderes und da möchte ich auch versichert sein, da ich auch Vertretung für andere Kollegen in anderen Standorten mache.

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Neuer AG will komplette SCHUFA-Bönitätsauskunft (Teil 1+2)

Moin moin!

Bei mir steht ein AG-Wechsel (Handelsvertreter/Versicherung) an und ich habe bereits mehrere Gespräche mit dem potentiellen AG geführt. Im Prinzip sind wir so weit, dass nur noch von mir die erforderlichen Unterlagen eingereicht und geprüft werden müssen und dann kann ich den Arbeitsvertrag unterschreiben.

Schon bei den Gehaltsverhandlungen sollte ich meine aktuellen Gehaltsabrechnungen mitbringen. Dies habe ich nicht getan und den AG darauf hingewiesen, dass ich keine persönlichen Dokumente aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis einem neuen AG vorlege und er da auf meine Aussage und Ehrlichkeit vertrauen müsse. Dies war dann auch ok.

Der AG verlangt von mir nun noch die Aushändigung einiger Unterlagen (pol. Führungszeugnis, etc.), darunter auch eine SCHUFA-Bonitätsauskunft. Vom Grundsatz auch keine Überraschung/Problem. Allerdings möchte er Teil 1 und Teil 2 dieser Auskunft. Da ich mir darunter nichts vorstellen konnte, habe ich inzwischen schon zwei mal mit der SCHUFA telefoniert bzw. auch dazu Informationen im Internet gesammelt.

Von Unternehmensseite wird mir gesagt, es würden Informationen in Teil 2 benötigt, die die wirtschaftliche Gesundheit Desjenigen zusätzlich bescheinigen sollen. Ich tue mir allerdings schwer damit, meinem Arbeitgeber Daten auszuhändigen, die Ihn a) gar nichts angehen und b) für die die Tauglichkeit des Jobs aus meiner Sicht keine Rolle spielen. Da dort wirklich alles hinterlegt ist, von meinen bisherigen Adressen, über meinen aktuellen Mobilfunk- und Strombieter, mein Giro- und Kreditkartenkonto, Auskunft zu meiner Kfz-Finanzierung (Höhe und Anzahl der Raten), bis hin zu Einträgen von Versandhäusern wo ich gekauft habe (keine negativen Einträge).

Wenn der AG durch ein pol. Führungszeugnis, einen Auszug aus dem Schuldnerverzeichnis und dem ersten Teil der SCHUFA-Bonitätsauskunft doch sieht, dass ich ein finanziell gesunder Mensch bin und meinen Verpflichtungen immer nachgekommen bin, sollte ihm das doch reichen.

*Nach den mir gegebenen Informationen, ist die Aushändigung des Teil 1 durchaus zur Vorlage bei einem potentiellen Arbeitgeber geläufig. Dieser dient der Weitergabe an Dritte und soll die wirtschaftliche Vertrauenswürdigkeit unter Beweis stellen.

Der Teil 2 sei allerdings ausschließlich für private Zwecke vorgesehen, da in diesem ALLE zu meiner Person geführten Daten enthalten sind.*

Vom Unternehmen und auch einem Mitarbeiter des Unternehmens, den ich in dieser Sache mal befragt habe, wird mir das Gefühl entgegengebracht, ich würde mich "anstellen" und man könne das nicht verstehen, wie jemand aus diesem Grund eventuell den Job nicht antreten möchte. Auch wenn mir gesagt wird, nicht alle Daten in Teil 2 würden das Unternehmen interessieren, aber trotzdem haben sie die...darum geht es mir. Schwärzen dürfe ich nichts, weil dahinter könnte sich ja dann etwas verbergen.

Wie sehen andere das, stelle ich mich da wirklich so an, nur weil ich meine Privatsphäre schützen möchte?

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Hallo,

ich habe ein Problem:

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Nun ist mir leider vor drei Wochen ein weiteres Missgeschick passiert. Ich hatte meine Periode ziemlich stark und habe auf den beigen Besprechungsstuhl meiner Chefin geblutet, trotz ausreichender "Präparierung". Mit hochrotem Kopf hatte ich sie nach Gallseife gefragt, worauf sie nur sagte, der Stuhl muss in die Reinigung. Nun kam sie heute, drei Wochen später, wieder auf mich zu und sagte mir, der Stuhl wird für eine Reinigung abgeholt, Kostenvoranschlag bzw. Angebotspreis ca. 180 € brutto. Geht der Fleck nicht raus, müsste der beschmutzte Stuhl sowie der andere, nicht beschmutzte Stuhl neu bezogen werden, da sie ja nicht zwei unterschiedlich aussehende Stühle haben könne. Ich hatte mich bereits letzte Woche bei einem Polsterer erkundigt, ein Stuhl zu beziehen wird ca. 180 € kosten.

Meine Haftpflicht wird den Schaden nicht tragen, da der Unfall während der Arbeitszeit passiert ist.

Im gleichen Gespräch sprach ich heute meine Chefin an, ob sie nicht eine Versicherung für uns Arbeitnehmer haben müsste, es könnte ja auch eine von uns den Drucker kaputt machen, und diesen vom Gehalt abzubezahlen (Wert ca. 4.000 €) wäre ja schon existenziell schädigend. Darauf meinte sie, so etwas gäbe es nicht.

Nun bleibe ich vermutlich auf dem Schaden von mind. 360 € sitzen, wobei ich echt nicht einsehe, den Neubezug des zweiten Stuhles auch zu bezahlen, da dies ja ihr eigenes Empfinden ist?!

Ebenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass man als Arbeitnehmer über den Arbeitgeber überhaupt nicht versichert ist?

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