Privatfahrt mit firmenwagen?

7 Antworten

Du solltest die Vereinbarungen zur Nutzung des Firmenwagens genauer ansehen. Eventuell steht hier ja etwas zur privaten Nutzung . Auch sehr interessant dürfte sein ob die Überwachung des Firmenwagens per GPS überhaupt vereinbart war, wenn nicht wäre dies ein ziemlich heftiger Datenschutzverstoß.

Es dürfte sehr sinnvoll sein einen Anwalt für Arbeitsrecht hinzuzuziehen.

Also verrechnen kann er schonmal gar nichts. Lohn ist Lohn - und der ist zu zahlen. 

Gibt es zu der privaten Nutzung denn gar keine Regelungen? Wenn er andere Ansprüche geltend machen will, dann gelten hierfür grundsätzlich auch die gesetzlichen Verjährungsfristen - und die ist 3 Jahre. Also alles was vor dem 1.1.14 war, ist verjährt.

Besonders problematisch ist, dass eine Privatnutzung eines Firmenwagens ja auch zu versteuern ist - ist das nicht geschehen, ist das schlichtweg Steuerhinterziehung. Das würde ich ihm mal sagen - denn das betrifft ja alle Fahrzeuge und wenn er das nicht abführt, freut sich das Finanzamt sicher sehr.

Wenn die Duldung von "Privatnutzug "offiziell war kann er nicht rückwirkend solche Forderungen stellen. Schon gar nicht für so weit zurückliegende Fahrten. Er sucht nur einen Weg die Zahlung der Überstunden zu umgehen.

Wie wurde/wird das bei Kollegen gehandhabt die noch beschäftigt sind? Die könnten das bezeugen.

Wiedersprich seinem Anspruch erst mal mit dem Hinweis auf mögliche Anwaltliche Hilfe die du dir besorgen wirst.

LG Opa

Firmenwagen? Lohnt sich das noch?

Hallo :) Ich habe einen Firmenwagen, den ich Privat mit der 1% Regelung fahre. Der Listenpreis liegt bei 14300, ich habe einen Arbeitsweg von 36km und verdiene knapp 3000 brutto. Ich habe mit vielen darüber gesprochen, einige sagen es lohnt sich Steuerlich nicht. Ich stelle mir nun die Frage: Holt man sich das Geld nicht wieder ein, dadurch, dass man keine Inspektionen/Reperaturen etc bezahlen muss? Ich habe so viel Recherchiert, komme aber leider nicht zu einem handfesten Ergebnis. Ich habe gesehen, dass der geldwerte Vorteil natürlich mit dem Gehalt zusammen versteuert wird ... kann mir das vielleicht jemand mal aufs Jahr ausrechnen und mir erklären wie das ab läuft? Außerdem hörte ich, dass ich bei einen Firmenwagen eine Steuererklärung machen MUSS? Stimmt das? :o

Etwas verzweifelt in der Angelegenheit.

Vielen und besten Dank im voraus für (seriöse ;) ) antworten :D

Vena

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Seit 2007 keine Pflegeversicherung. Rückzahlung? Steuerlich absetzbar?

Hallo,

ich bin seit Juli 2007 Zeitsoldat.

Damals musste ich eine Bescheinigung vorlegen, dass ich eine Pflegeversicherung abgeschlossen habe. Diese lief über meinen Vater, der sie jedoch ohne meine Wissen im September 2007 gekündigt hat.

 

Das habe ich erst jetzt erfahren. (Hatte lange keinen Kontakt zu meinem Dad.) Ein Gespräch mit dem zuständigen, unabhängigen Vertreter ergab, dass ich den Vertrag wieder "aktivieren" kann. Jedoch muss ich für jeden Monat ca. 18€ nachzahlen. D.h. ich müsste ungefähr 800€ nachzahlen.

 

Nun meine Fragen:

- Stimmt es, dass der Gesetzgeber eine lückenlose Beitragszahlung verlangt oder wollen die einfach nur Kohle kassieren?

 

- Macht es Sinn, bei dieser Versicherung (Hallesche - private Krankenversicherung) noch eine kleine Anwartschaft zu beantragen? Das hat mir der Vertreter nämlich empfohlen. Ich denke nicht, dass ich nach der Bundeswehr ein Jahreseinkommen von 49.500 € haben werde und mich somit privat versichern kann.

 

- Seit 2010 kann die Pflegeversicherung voll abgesetzt werden habe ich gelesen. Aber was ist mit den Jahren davor, für die ich dann nachzahlen würde? In wie weit kann man da noch Geld zurückholen?

 

Fragen über Fragen.. Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus.

 

Danke schonmal im Voraus.

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Firmenwagen und Home Office als Angestellter steuerlich absetzen

Hi, erstmal ein frohes Neues allerseits!

Ich habe einen Firmenwagen, der über die 1% Regelung versteuert wird. Jetzt höre ich immer wieder, dass ich das steuerlich geltend machen kann. Was genau kann ich denn davon absetzen?

Außerdem miete ich privat eine Garage für den Firmenwagen - also die ist bei der Wohnung mit dabei. Kann ich die auch mit absetzen - schließlich parke ich ja da täglich den Wagen drin?!

Last but not least: Kann ich für die Möbel, die ich für mein HomeOffice gekauft habe mit absetzen? Oder auch die Kaffeemaschine? Und wieviel kann ich für das Büro annehmen - einfach Warmmiete auf die zimmergröße beziehen? Oder ist da mehr möglich, weil ich nutze ja schließlich auch während der Arbeitszeit die Wohnung (Toilette, Küche,...)

Danke euch schonmal! Gruß Andreas

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Warum soll ich der 1 % Regelung überhaupt zustimmen?

Hallo zusammen

Folgende Situation: mein Chef möchte mir einen Dienstwagen geben, Kaufpreis 45000 Euro.Ich hab 50km von Wohnort bis Firma.Daraus ergeben sich dann 450 Euro + ca. 600 Euro geldwerter Vorteil.Unterm Strich hab ich dann ca.500 Euro weinger netto in der Tasche. Für mich stellt sich die Frage warum ich das überhaupt machen sollte.Hauptsächlich brauche ich den Wagen nur beruflich!Privat hab ich ja einen.Den kann ich auch nicht verkaufen, nur halt abmelden.Spritkosten belaufen sich auf ca. 300 Euro. Würde ich dem ganzen zustimmen hätte ich ca. 200 Euro im Monat weniger im Geldbeutel für ein Auto das ich nur für den Betrieb nutzen würde.Warum soll ich denn dafür bezahlen??Verstehe ich nicht ganz......Klar ist mir das ich den Firmenwagen auch privat voll nutzen könnte, aber das brauch ich ja nicht da ich noch ein Auto hab. Wenn ich im Prinzip im Monat 200 Euro mehr bezahle als mein " normales Auto" mich kostet macht das im Jahr 2400 Euro. Wo soll da mein Vorteil sein? Hab ich irgendetwas übersehen?? Die gefahrenen Kilometer zwischen Arbeit und zuhause kann man doch im Lohnsteuerjahresausgleich ( bei normaler 1 % Regelung) steuerlich geltend machen, oder?? Danke für Eure Antworten....

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Reparaturkosten Unfallschaden Arbeitsweg steuerlich absetzbar?

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir jemand sachkundig weiterhelfen. Ich bin nach der Arbeit letzten Donnerstag direkt nach Hause und habe in der Tiefgarage eine Säule beim Einparken kaschiert. Der Stellplatz ist gemietet. Ich habe nun erfahren, dass man die Reparaturkosten von Unfallschäden steuerlich absetzen kann. Gilt das für diesen Fall denn auch? Kosten ca. 1000 Euro nach erster Schätzung. Versicherung Vollkasko Nutzung lohnt nicht.

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Darf die private Nutzung eines Firmenwagen bei Anwendung der 1%-Regel verboten werden?

Ein Arbeitnehmer (AN) erhält beim Einstellungsgespräch die Zusage vom Arbeitgeber (AG), einen Firmenwagen zu bekommen. Nachdem der AN seine Stelle angetreten hat, bekommt er ein älteren Wagen aus dem Firmenpool. Der Wagen wird über die 1%-Regel versteuert.

(Hierzu ist anzumerken, dass ein Teil der beruflichen Tätigkeit die Wahrnehmung von Außendienstterminen beinhaltet)

Nach 14 Tagen übergibt der AG dem AN einen Dienstfahrzeug-Vertrag, der vorschreibt, dass "sich die privaten Fahrten im wesentlichen auf den Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz und vom Arbeitsplatz zur Wohnung zu beschränken haben." Der Vertrag sieht außerdem vor, dass der AN "bei Schäden, die bei privaten Fahrten passieren, voll haftet."

(Anzumerken ist auch, dass der AN auf den Erwerb eines eigenen PKW verzichtet hat, weil ihm die Nutzung eines Firmenwagen zugesichert wurde. Die Anzahl der privat gefahrenen Kilometer liegen DEUTLICH unter den Dienstlich gefahrenen Kilometern.)

Der AN will diesen Vertrag selbstverständlich nicht unterschreiben, zahlt er doch für den Wagen.

Dazu im Netz: Ein geldwerter Vorteil für die private Nutzung ist nicht anzusetzen, wenn dem Arbeitnehmer die Nutzung eines Dienstwagens lediglich für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gestattet ist. Das hat der Bundesfinanzhof im Urteil vom 06.10.2011 (VI R 56/10) klargestellt. Leitsätze:

  1. Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat (Anschluss an Senatsurteil vom 21. April 2010 VI R 46/08, BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848). Denn der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils rechtfertigt sich nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen.
  2. Allein die Gestattung der Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte begründet noch keine Überlassung zur privaten Nutzung i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG.

Ist dieser Vertrag des AG gültig, oder nicht? Wie seht Ihr das?

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