Privater schusswaffenbesitz?

Das Ergebnis basiert auf 40 Abstimmungen

Nein, ich habe kein Proble mit Waffenbesitz, weil... 62%
Ja, ich habe ein Problem mit Waffenbesitz, weil... 37%

25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, ich habe kein Proble mit Waffenbesitz, weil...

Ich bin selber seit über 30 Jahren legaler Waffenbesitzer und nehme an überregianolen und internationalen Schießsportveranstaltungen teil. Außerdem habe ich beruflich tagtäglich Umgang mit Schusswaffen und bilde Dienstwaffenträger aus.

Ich habe viel mehr Probleme mit jugendlichen, sich selbst überschätzenden Führerscheineulingen in ihren von Papa subventionierten PS-Bomben. Im Gegensatz zum legalen Waffenbesitzer ist eine Eignungs- und Zuverlässigkeitsüberprüfung für die Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr nämlich nicht existent.

Nein, ich habe kein Proble mit Waffenbesitz, weil...

Die Leute sehen nur das, was sie sehen wollen.

Und bei Waffen sehen alle nur Amerika, Deppen mit Waffen.
Da die Mentalität der Amerikaner eine ganz andere ist, ist dieser Vergleich meiner Meinung nach völlig unberechtigt.
In Deutschland ist der Großteil der Bevölkerung nie in Kontakt gekommen mit Waffen, nach aussetzen der Wehrpflich noch weniger. Woher sollen die Menschen also bitte wissen, dass Waffen nur Gegenstände sind und wie man mit ihnen umgehen soll? Aus Hollywoodfilmen? Oder noch besser aus deutschen Krimiserien???

Beispiel aus meinem Leben: Bin seit ich 12 bin in einem Schützenverein, hab da mit LuPi angefangen und schiesse seitdem regelmäßig auf Landes und Bundesebene um Meisterschaften, zwar in einem anderen Verband aber trotzdem erfolgreich. Als mal eine Lehrerin das in der Zeitung gelesen hat, meinte sie vor versammelter Klasse, ob mich sowas geil machen würde, auf Menschen zu schießen. Auf Nachfrage meinerseits meinte sie nur dass Sportschützen ja auf Mannscheiben schießen würden wie man es die Polizisten im Tatort oder so machen.
Soviel dazu....

Dass man aber wie in der Schweiz eine extrem hohe Waffen/Haushaltsrate haben kann und trotzdem ein friedliches Leben möglich ist, begreifen in Deutschland leider die wenigsten. Ich muss zugeben, es ist ein gewöhnungsbedürftiger Anblick wenn man an einem Wochenende an dem Schießübung ist durch ein kleines schweizer Dörfchen läuft und ca. 60% der Männer ein Sturmgewehr geschultert haben, aber daran gewöhnt man sich.


Ja, ich habe ein Problem mit Waffenbesitz, weil...

Hoppla, ich habe aus Versehen die falsche Wahlmöglichkeit gewählt.

Also, ich bin Jäger, Sportschütze, Waffensammler und Wiederlader. Ich habe 17 Waffen in meinen Schränken stehen(3 Kurzwaffen auf der grünen WBK, habe nämlich ein Zusatzbedürfnis, 6 Langwaffen auf der grünen WBK, 2 Kurzwaffen und 6 Langwaffen auf der gelben WBK.)

Ich habe überhaupt kein Problem mit privatem Waffenbesitz. Womit ich aber ein Problem habe, ist dass manchen Menschen nicht einsehen wollen, das Waffen nichts schlechtes sind. Es sind einfach nur Dinge. Sie können nicht unmoralisch, falsch oder dumm handeln, weil es einfach nur Gegenstände sind. Deswegen können sie auch nicht grundsätzlich böse sein. Das ist überhaupt nicht schwer zu verstehen, aber offenbar schwer einzusehen.

Und an alle, die das dennoch nicht verstehen, denkt immer daran:

Autos verursachen Unfälle, Durch Besteck wird man Fett, Uhren machen die Zeit und Waffen töten Menschen😂

Waffen töten Menschen😂

"Nicht Waffen töten Menschen sondern ich." (Rainier Luftwaffe Wolfcastle aka. McBain) ^^

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Nein, ich habe kein Proble mit Waffenbesitz, weil...

Selbst legaler Schusswaffenbesitzer, ich kenne die ganzen Sprüche - wenn man die mal mitnimmt und die das ganze sehen, was da alles gefordert wird, dann sind die meist überrascht.

Überrascht, was alles gefordert wird von einem, was man alles offenlegen muss, was man alles aufgeben muss. Die sind teilweise richtig erschrocken was da ausreicht um seine Waffen wieder für mindestens 5 Jahre abgeben zu müssen und dass das auch durch Sachen passieren kann, die überhaupt nichts mit dem Schiesssport zu zun haben..

Ja, ich habe ein Problem mit Waffenbesitz, weil...

Waffen sind nun einmal gemacht zum töten.

Jeder sollte das Hobby verfolgen können, dass er mag, aber gerade die Verwendung von Waffen ist nichts was man so raushängen lassen sollte, dass überhaupt die Möglichkeit besteht dafür kritisiert zu werden. Kei Hobby zum Stolz drauf sein, auch keines zum schämen, aber halt auch wirklich nicht zum Stolz drauf sein, besonders wenn man bedenkt was für eine psychologische Wirkung das Tragen einer Waffe auf "normale" Menschen hat.

Warum sollte das kein Hobby sein, worauf man stolz sein kann?
Nur weil es Waffen sind, sind sie nicht immer zum töten gemacht.
Genauso wie es Messer als Werkzeug gibt und Messer als Waffen, kann trotzdem auch das Werkzeugmesser als Waffe missbraucht werden, auch wenn sie unterschiedlichen Zwecken dienen, das hat damit nichts zu tun.

Rennfahrer dürfen nicht stolz sein, weil der Straßenverkehr jährlich tausende Menschenleben fordert.
Leute die schnitzen dürfen nicht stolz sein, weil jährlich Menschen niedergestochen werden.
Leute die Wettkampfschießen auf Pappscheiben machen dürfen nicht stolz sein, weil Menschen erschossen werden.

Falls du es noch nicht gemerkt hast, wir haben in Deutschland über 5 Millionen Feuerwaffen im privaten Besitz (legal besessene), siehst du schon die ganzen Tote dadurch? Bei uns im Schützenverein habe ich die freundlichsten Menschen seit langen kennengelernt.

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Waffen sind nun einmal gemacht zum töten.

Das ist sachlich ganz klarer Unsinn.

Die einzigen Schußwaffen, die definitiv " zum töten " gemacht werden sind Jagdwaffen.

Wildschwein läßt sich nunmal wesentlich leichter grillen, wenn es definitiv tot ist.

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