Privater Hausverkauf obwohl Makler Vertrag mit mir hat?

5 Antworten

Natürlich ist auch ein mündlicher Vertrag gem. § 652 bis 655 BGB gültig. Aber ich denke, dass es sich daher nicht um einen Alleinauftrag handelt. D.h. es bleibt durchaus die Option das Haus privat zu verkaufen. Wichtig ist aber, dass das Haus nicht an einem Käufer verkauft wird, der vom Makler nachgewiesen wird. Nur dann wäre auf jeden Fall die Maklerprovision fällig. Der nicht vom Makler nachgewiesene Käufer sollte aber dem Makler gemeldet werden, damit dieser weiß, dass der nicht von ihm kommt. Der Kaufinteressent sollte sofort dem Makler gegenüber die Vorkenntnis geltend machen.

Du hast leider doch einen Vertrag mit dem Makler, und zwar einen mündlichen. Darauf wird er Dich festnageln und seine gesamte Provision von Dir einfordern, wenn Du das Haus unter Umgehung des Maklers verkaufst.

kann ich es nicht wieder zurückziehen? ein Mündlicher Vertrag aber so dachte4 ich zählt bei Privatpersonen nicht

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@AndyZRX

Bin kein Jurist, aber wir schließen als Privatpersonen permanent mündliche Verträge ab, die gelten, z.B. beim Kaufen, im Restaurant etc.

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"Du verkaufst ein Haus und hast es zu diesem Zweck einem Makler gegeben" und der Makler hat Dir jetzt jemanden besorgt. Demzufolge besteht ein mündlicher Vertrag! (Wie man bei Immobilien so "blauäugig, sorglos und gedankenfrei sein kann, entzieht sich meiner Kenntniss) Der Makler hat eine Chance indem er klagt. Du hast die Chance einer Gegenklage, aber ausser Spesen dann nichts gewesen. Das Haus hast Du dann aber immer noch nicht verkauft! Versuche Dich zunächst mit dem Makler zu einigen! Auskunft kannst Du auch von Haus und Grund bekommen und solltest Du eine Rechtsschutzversicherung haben auch von einem Anwalt. Ich habe schon 4 Immobilien über oder mit Makler verkauft, allerdings mit entsprechenden Verträgen, in denen ich mir die Option eines Selbstverkaufens offen ließ und dass der Makler von mir, dem Verkäufer, keine Provision erhält

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