Private Wohnung in eine betreute Wohngruppe umwandeln möglich?

3 Antworten

Ich wüsste keinen Grund der dagegen spräche.

Da solche Einrichtungen immer nach behindertengerechten WG-fähigen Wohnungen suchen, wo vor allem der Vermieter und Nachbarn keine Berührungsängste gehandycapten Menschen gegenüber haben, könnte ich mir große Zustimmung vorstellen.

An Stelle der Eltern würde ich mich einfach mal unverbindlich bei einschlägigen Trägern umhören wie Lebenshilfe, Caritas oder anderen- das Internet wird bestimmt eine Menge Träger ausspucken. Dann einfach mal telefonisch vorfühlen und sich erkundigen, vor allem wissen die auch genau welche rechtlichen Dinge geklärt werden müssen. Ich könnte mir ebenfalls vorstellen, dass die das für die Eltern auch erledigen würden, weil wie gesagt, solche Wohnungen fallen nicht vom Himmel.

Die Mieteinnahmen werden einfach nur steuerrechtlich von den Eltern anzugeben sein, was sie mit den Einnahmen machen ist schließlich deren Ding.

Vielleicht kann man sogar irgendwelche Förderungen von Seiten der Träger dazu bekommen, dass sie an die Vermietung der Wohnung die Bedingung knüpfen, dass ihr Sohn dort einen Platz bekommt, sollte eigentlich kein Problem sein.

Bei den kommunalen Versorgungsämtern kann man die Bedingungen erfragen. Selbstverständlich werden dabei Mindest-Standards verlangt. Es hat natürlich auch seinen Sinn das das streng beaufsichtigt wird.

Ja genau. Ich habe vergessen zu schreiben dass die Wohnung barrierefrei ist, also vom Treppenhausflur kann man in die Wohnung direkt hineinfahren. Die Wohnung befindet sich in Privatbesitz der Eltern, also keine Mietwohnung. Auch sind die Türen breit genug für Rollstuhlfahrer. Weitere Kriterien müsste man dann beim Versorgungsamt erfragen. Danke daher für den Tipp DerHans.

Meine Frage zielt auf die Tatsache hin, dass die Eltern einerseits Geld (=Miete) kassieren und andererseits über das Pflegekassengeld den Sohn pflegen lassen. Im Grunde verdienen die Eltern Geld und sind von der Pflege des Kindes nicht mehr betroffen, so meine Meinung.

Es hört sich etwas asozial an aber die Eltern hätten plötzlich mehr Zeit für sich und dabei mehr Geld in der Tasche. Könnte das Versorgungsamt oder eine andere Behörde den Eltern ein Strich durch die Rechnung machen?

Sicher muss man bei den Mieteinahmen berücksichtigen dass den Eltern auch weiterhin Ausgaben wie die Grundsteuer für die Wohnung weiterhin zahlen müssen. Die Eltern wären nun auch in der Lage einen VW Caddy oder einen anderen Van mit Rollstuhlrampe oder Lift zu kaufen.

Gruß

Hermann

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ich hoffe ja schon dass die hauptperson auch gefragt wurde.will er sowas?

Betreutes Wohnen Jugendamt

Hallo,

mein Sohn (16) soll in eine Betreute Wohngruppe, da er Schwierigkeiten hat, regelmäßig in die Schule zu gehen. Er hat schon 2 stat. Klinikaufenthalte hinter sich, die auch nicht viel gebracht haben. Er ist ein Scheidungskind und wir als Eltern verstehen uns leider nicht gut, was ihn auch belastet. Heute haben wir uns dann eine Wohngruppe angeschaut, das Konzept, was uns da vorgestellt wurde, war ok. Aber als wir uns dann die Zimmer anschauten, hat uns fast der Schlag getroffen, die Kinder sind in total schlimmen Zimmern untergebracht, für die die Bezeichnung "Loch" treffend wäre. Ich weiß, ich höre mich sicher wie eine überfürsorgliche Mutter an, aber es war wirklich so. Auch sind in dieser Einrichtung die meisten Kinder jünger als mein Sohn. Was würdet ihr tun. Ich stelle mich morgen mit meinem Sohn in einer anderen Schule vor, eine Realschule statt Gymnasium, und bitte die Dame vom Jugendamt weiter nach einer geeigneten Wohngruppe zu suchen. Muss ich denn wirklich dieses eine Angebot annehmen. Die Zeit brennt, da mein Sohn ja dieses Problem mit dem Schulbesuch hat. Ich bin ziemlich verunsichert, zumal ich nicht sicher bin, dass mein Sohn jetzt die Kurve kriegt und den Ernst der Lage erkannt hat. Er war natürlich auch sehr geschockt von der Unterbringung. Ich möchte noch einmal betonen, dass die Unterbringung wirklich katastrophal war und darüber hinaus den Kindern auch noch die Haustür verschlossen wird, obwohl die Unterbringung ja von den Jugendlichen freiwillig angenommen werden muss. Dem Jugendamt wird es nicht gefallen, dass ich darum bitte weiter nach einer geeigneten Wohngruppe zu suchen, aber diese Mitarbeiterin würde ihr Kind sicher auch nicht so untergebracht haben wollen. Hilfe, ich bin echt etwas verzweifelt, zumal ich mich immer alleine um alles kümmere und sicher auch ab und zu über das Ziel hinausschieße und meine Entscheidungen alleine verantworten muss.

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