Private Veräußerungsgeschäfte, Spekulationssteuer ja oder nein?

6 Antworten

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Wie erwartest Du auch eine eindeutige Antwort zu einem Gesetzeswortlaut, den keiner kennt?

Bei meinem EStG fehlt nämlich in dem von Dir zitierten Teil (Satz 3, zweiter Halbsatz) das Wort "ausschließlich".

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__23.html

Darauf bezieht sich dann auch die Fachliteratur.

https://www.steuernetz.de/lexikon/private-veraeusserungsgeschaefte

sieht das auch so, dass es reicht, wenn die Immobilie am Ende des Kalenderjahres selbst bewohnt war.

Vielen lieben Dank!

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Das "ausschließlich" heißt hier, dass man keine Räume untervermietet hatte, sondern die gesamte Immobilie selbst bewohnt hat.

Du hast alle Anforderungen des Gesetzes erfüllt, weil Du im Jahr der Veräußerung (2018) und in den zwei vorangegangenen Jahren (2016+2017) darin gewohnt hast.

Mal ganz ins Blaue ohne zu referenzieren:

Im Jahr der Veräußerung (2018) -> gegeben

und die beiden vorausgegangenen Jahr

2017 -> gegeben

2016 -> nicht gegeben.

Also würde ich mal annehmen, dass Spekualtionssteuer anfällt.

Laut deinem Zitat würde ich sagen, dass ein steuerfreier Verkauf frühstens 2019 möglich wäre.

VG

Vielen Dank für deine Antwort.
Nach gesundem Menschenverstand lese ich das auch so, allerdings hat meine Steuerberaterin behauptet, dass ich es nicht zahlen müsste... und hat mir irgendwas von Kommentaren zu dem Gesetzestext erzählt. Allerdings klang sie nicht sehr sicher und überzeugend 🤷🏼‍♀️

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@Vusa487

Ich habe auf Anhieb keine andere Auslegung des Gesetzes gefunden. An den Kommentar komme ich im Moment nicht, weil ich gerade kein NWB Konto zur Hand hab, aber vermutlich würden sich dann viele der Seiten auch auf den Kommentar beziehen. Ist es ein Rechnexempell, ob du neu vermietest, 7 Monate Leerstand in Kauf nimmst oder direkt verkaufst und die Steuer aus Veräußerung zahlst. Musst du mal durchrechnen, wenn du die ganzen Kosten, Afa usw. drauf hast, was du nachher noch versteuern müsstest und ob es sich dennoch für dich lohnt.

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