Private KV bei Kindern nach der Scheidung

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo,

die Person, die das Sorgerecht hat, ist auch verpflichtet, sich um die Krankenversicherung zu kümmern. Durch die zusätzlichen Beiträge für das Kind steigt der Unterhaltsbedarf und vom Unterhaltspflichtigen ist dann ein entsprechend höherer Beitrag zu zahlen.

Mit dem Ende der kostenlosen Familienversicherung in der GKV besteht eine Wahlmöglichkeit zwischen GKV und PKV. Der GKV-Beitrag liegt bei 147 Euro monatlich. Wenn man sich für das Kind für die PKV entscheidet, kann das Kind spärter erst dann wieder in die GKV wechseln, wenn es eine betriebliche Berufsausbildung oder ein Studium an einer dt. Hochschule beginnt. Als Arbeitsloser, bei einer schulischen Ausbildung oder einer Beamtenanwärtertätigkeit bleibt das Kind weiter in der PKV.

Hier noch einige grds. Hinweise zur GKV+PKV (auch zu den Leistungen):

http://www.gutefrage.net/frage/krankenkasse-privat-oder-doch-lieber-freiwillig

Gruß

RHW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich blende mal die Risiken und potenzielle Nachteile mal aus, die eine PKV mit sich bringen kann, ich kann ja eh nur abwägen wie alt du nach deiner Geschichte wahrscheinlich bist.

Gesicherte Auskunft kann dir glaube ich hier keiner so erteilen. So eine gesicherte Auskunft kann dir die angestrebte GKV deiner Ex-Frau besser mitteilen, am besten schriftlich mit der Angabe, dass der Sohn bisher auch in der GKV war. Wie alt ist der Sohn bzw. was macht er evt. Ausbildung, Studium,.... da käme die Frage ob es sich nicht erübrigt sich allzu viele Gedanken diesbezüglich zu machen, wenn der Sohn bald seine eigenen Versicherungen abdeckt.

Nach meinem Kenntnisstand (ich bin kein Versicherungsangestellter) gibt es ein Wahlrecht, nach einer Scheidung mit gemeinsamen bzw. adoptierten Kindern, über wen die Kinder versichert werden. Da das Kind bisher bei einer GKV versichert war, spreche nichts dagegen es nun zu ändern. Analog betrachtet gab es einen Fall wo das Kind PKV versichert war, bei der Scheidung klagte die Mutter erfolgreich gegen den Vater, da dieser ihn bei der GKV der Mutter versichern wollte. Das heißt es dürfte durchaus möglich sein, das Kind nun über die Mutter zu versichern. Wenn du kompetente Hilfe suchst, solltest du auch was als Gegenzug tun. Du würdest zwar dankbar sein, aber bist es nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn Deine Frau als Beamtin in der PKV ist, kann sie nicht wieder zurück in die GKV wechseln, eine kostenlose Familienversicherung für das Kind fällt somit aus.

Der Weg zur PKV ist bis auf ein paar Ausnahmen eine Einbahnstraße.

Wenn nun auch noch Du in die PKV wechselst, kann das Kind in der GKV freiwillig versichert bleiben (allerdings nicht kostenlos wie in der Familienversicherung) oder es kann ebenfalls in der PKV versichert werden.

In jedem Falle entstünde eine neue finanzielle Situation bezüglich der aufs Unterhalt anzurechnenden Ausgaben für das Kind. Entweder Ihr zwei Eltern einigt Euch außergerichtlich, wer diese Kosten zu welchen Teilen trägt oder Ihr lasst es gerichtlich entscheiden (und schmeißt Euer Geld unter anderem für Anwälte aus dem Fenster).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist so, daß du jetzt in der PKV niedrigere Beiträge zahlst als bei der Gesetzlichen! Aber....du kommst nicht wieder raus! Außer wenn du einen versicherungspflichtigen Job annimmst. Mitversicherte Kinder sind in der PKV extrem teuer. Frag doch am besten bei deiner KV nach, wie das läuft. Die können dir auch sagen, ob das Kind bei dir oder deiner Frau versichert bleibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?