Private Krankenversicherung für Freiberufler bzw. Künstler welche ist empfehlenswert?

4 Antworten

Nun, die Frage ist so direkt nicht zu beantworten. Um eine echte Empfehlung zu geben ist dann doch einiges an weiteren Informationen nötig. Dazu kommen dann weitere Kriterien wie genaue Gesundheitsprüfung, Bonität usw. Von daher solltest du einen unabhängigen Makler aufsuchen und dich ausführlichst beraten lassen! Zu einer KV gehören außerordentlich viele Details.

Generell habe ich persönlich kein Problem mit einem kostenbewussten Tarif im Grundschutzbereich. Ich bin seit über 20 Jahren in der Krankenversicherung tätig und betrachte mich als Spezialist was das angeht. Und doch (oder vielleicht auch gerade deshalb) bin ich selbst in einem Grundschutztarif versichert, weil ich die Unterschiede kenne und damit umzugehen weiß. Dennoch muss man sich bewusst dafür entscheiden und die Für und Wider genau kennen. Seit Unisex sind die Wider etwas weniger geworden, dafür die Preise auch höher. Alles in Allem kann man im Grundschutzbereich ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen. Auf ein paar Fallstricke muss man dabei natürlich achten, aber das erklärt einem ein guter Makler. Das Problem ist, dass ich in meinem Leben noch keinem solchen begegnet bin, zumindest nicht was Krankenversicherung angeht. Die meisten haben schlicht und ergreifend keine wirkliche Ahnung von Krankenversicherung. Bei den Ausschließlichkeitlern ist das allerdings noch schlimmer. Selbst Kranken-Spezialisten, die teilweise aus mehreren 100 Kilometern eingeflogen wurden (weil der Vermittler vor Ort noch weniger weiß) sind oft völlig ahnungslos.

Je nach Höhe der Selbstbeteiligung kannst du dich schon ab unter 300 € mit Tagegeld versichern. Aber wie gesagt....grundsätzlich! Ob das für dich geht oder sinnvoll ist, das kann man (und sollte man auch auf keinen Fall) hier klären. Ohne eine sehr ausführlichste Beratung sollte niemand eine PKV abschließen!

Der Sitz der Versicherung ist jedenfalls mal völlig egal. 1. haben alle großen Versicherer überall Niederlassungen und 2. wirst du nur sehr selten eine Niederlassung vor Ort aufsuchen. Leistungen werden generell zentral bearbeitet, da kann der Typ vor Ort sowieso nur Unterlagen annehmen und weiterleiten. Das kann auch jeder Makler und Tips dafür geben sollte der auch können. Die Kunst ist, einen guten zu erwischen.

Die Krankenversicherung soll nicht mehr als 350 EUR im Monat kosten und voll auf meine Bedürfnisse als freischaffender Künstler zugeschnitten sein?

Sorry - aber wenn ich solch einen Text lese, würde ich empfehlen in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben.

Eine private Krankenversicherung sollte man nicht abschließen, mit dem Gedanken Geld zu sparen, sondern eine bessere Leistung zu bekommen.

Zusätzlich wäre auch noch ein Krankentagegeld abzuschließen. Wobei man auch nicht vergessen sollte, das gesparte Geld für die Zahlung der krankenversicherung im Alter anzulegen.

Denn sonst ist spätestens mit 65 das Geschrei mal wieder groß mit den Worten " warum bin ich in die private gewechselt - ich kann meinen Beitrag nicht mehr stemmen "

Gute Frage am besten einen freien Makler beauftragen

ABER: Lass dir auch mal ein Angebot von DEBEKA und der HUK machen, die werden von den Makler nicht vermittelt teilweise reden die Makler diese auch schlecht! Da diese ein eigene angestellte Vertreter haben und keine Provisionen an externe Makler zahlen.

Debeka ist allerdings nicht ganz billig ich glaub um die 500 Euro bei 33 Jahren inkl. Altersrückstellung und Krankentagegeld ab 43. Tag.

AXA EL-Bonus U + Prem Zahn U + Krankentagegeld ist nicht schlecht für Selbstständige. Wird aber mit 350 auch schwer. Ehr um die 400 wenn du keine Zuschläge bekommst oder einen schlechteren Zahntarif wählen und kein Krankengeld, dann solltest du sogar unter 300 sein.

Danke für deine Antwort. Bist du selbst auch privat versichert und wenn ja, dann wo?

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@manuelehlers

Bin bei der AXA habe aber noch keine Leistung in Anspruch genommen, kann also nix sagen. Zahle allerdings 500 da ich einen Zuschlag habe. Bin allerdings Angestellter.

Debeka wäre mir lieber gewesen der Makler hat mir die aber nicht empfohlen, das mit der Provision (also das Makler keine bekommt) hab ich erst zu spät erfahren. Die Tarife sind nämlich Top! Vorteil Beitragsrückerstattung von 4 Monatsbeiträgen d. Haupttarifs (ca. 1600 Euro p.a) wenn man keine Leistung in Anspruch genommen hat. Und SB sind nur 10% je Rechnung bis max 400 Euro und das nur bei Ambulant (erreicht man Ambulant nie außer bei Chronischem Leiden). Stationär keine SB. Zahn, Zahnersatz und Kiefer = 100% (bietet fast keine Gesellschaft meist nur 80-90%)

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@Memento196
Debeka wäre mir lieber gewesen der Makler hat mir die aber nicht empfohlen, das mit der Provision (also das Makler keine bekommt) hab ich erst zu spät erfahren.

Warum wäre dir die Debeka lieber gewesen ? Was wäre denn dort besser für dich ?

Aber so nebenbei bemerkt, auch Makler erhalten von der Debeka eine Provision, wenn sie mit dieser einen Vertrag haben.

Zu deinen weiteren Hinweisen: was bringt es mit den Beitragsrückerstattungen zu rechnen, wenn dafür im Leistungsfall nicht alles bezahlt wird.

Wenn ich mir den Vergleich z.B. von dem AXA-Tarif Vital ansehe und dem vergleichbaren Tarif von der DEBEKA den PN/PNE schneidet die AXA mit viel besserer Leistung und besserem Service ab.

Allerdings erhält man auch bei der AXA eine Beitragsrückerstattung + zusätzlicher Bonus-Ausschüttung z.B. für Nicht-Raucher oder wenn man das jährliche Sportabzeichen erhält.

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@Apolon

Ja der Vital ist gut die Option da rein zu wechseln habe ich mir offen gehalten.

Ich habe auf den Debeka N+NC angespielt (PN ist das nicht ein Beamtentarif?).. Der bietet halt bei Zahnersatz 100% und das nach nur zwei Jahren in unbegrenzter Höhe!! Kaum SB und nur auf Ambulant! Hohe BRE 4 Monatsbeiträge. Axa glaube nur 1 Monatsbeitrag? Dafür löst Vorsorge bei Axa keine SB aus und beeinflusst die BRE nicht.

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@Memento196

Ach diese Tarife meinst Du. Für mich war jedoch sehr wichtig, dass auch bei ambulanter Heilbehandlung die Kosten auch über die GOÄ hinaus gezahlt werden. Außerdem, dass im Ausland die vollständigen Kosten übernommen werden und nicht nur wie es in Deutschland üblich ist. Also kam für mich die Debeka, die hier sehr große Mankos hat nicht in Frage.

laut einer Übersicht - Bester Gesundheitsservice finde ich folgende Zahlen allgemeiner Service - AXA 98 % - Debeka 79 % / Hilfs- und Heilmittel - AXA 85 % - Debeka 71 % / Disease Management Programme (DMP) - AXA 100 % - Debeka 82 % / Vorsorge - AXA 74 % - Debeka 35 % / Gesundheitsförderung - AXA 59 % - Debeka 25 % / Ausland - AXA 100 % - Debeka 88 % Die Liste könnte man noch weiter aufzeigen und immer ist die Debeka der Verlierer.

Also freu dich, du hast die besseren Tarife gewählt.

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@Apolon

Also grundsätzlich hat die Debeka seit Unisex zugelegt. Die aktuellen Tarife sind in Ordnung, aber auch teuer. Wer vor dem 21.12.2012 einen Debeka-Tarif abgeschlossen hat, sollte beten. Keine lebenserhaltenden Hilfsmittel, keine häusliche Krankenpflege.....herzlichen Glückwunsch.

Für die AXA würde ich aber seit 2 Jahren auch keine Hand mehr ins Feuer legen, denn die hat was Service und Leistungspolitik dramatisch abgebaut. Ich hoffe, dass sie sich finanziell wieder fangen und damit auch wieder schneller leisten und weniger Leistungen rechtswidrig verweigern.

Und so günstig ist der Vital auch nicht unbedingt ;) Dazu kommt eine weit überdurchschnittlich hohe Beitragsentwicklung des "alten" Vital. Da bleibt zu hoffen, dass sie das mit Unisex besser kalkuliert bekommen. Aber da muss man erst mal bei allen Gesellschaften abwarten und schauen, wo die Reise hingeht.

Also momentan wüsste ich nicht, welche von beiden ich eher empfehlen würde.....

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