Private Krankenversicherung ein Risiko? Gibt es Erfahrungen oder gravierende Nachteile?

4 Antworten

Achtung, hier tummelt sich so mancher Versicherungsmakler. Die Beiträge könnten ein wenig geschönt zu sein.... Wer einen Wechsel in die PKV plant, sollte folgendes bedenken:

  1. In der PKV haften Sie zukünftig persönlich für alle Rechnungen, die Ihnen der Arzt schickt. Zahlt die PKV mal nicht oder unvollständig, ändert das leider nichts an Ihrem Schuldverhältnis mit dem Arzt.

  2. Als Laie sind Sie fortan für die Abrechnungsprofis der PKV leichte Beute, wenn es darum geht, Ihre Rechnungen erstattet zu bekommen. Da gibt es ganz viele Ausnahmen und Besonderheiten, warum die Versicherung nun gerade nicht zahlen muss... Am Ende viel Nerven und Zeit und Rechnungen auf denen man alleine sitzen bleibt.

  3. Zu der Beitragsstabilität ein kleines Gedankenexperiment: Stellen Sie sich mal vor, die Barmer-GKV erhöhte ihre Beiträge schlagartig um 20%.- ein Aufschrei der Sozialverbände wäre doch die Folge, der "kleine Mann" wird abgezockt usw. Bei der PKV ist das gesellschaftlich und politisch ein Reichenproblem. Kurzum, mit der PKV haben Sie keine Lobby, wenn Ihnen mal wieder eine satte Betragserhöhung ins Haus flattert.

  4. Wer nicht definitiv weiß, dass er niemals Kinder haben wird, sollte alleine deshalb die Finger von der PKV lassen, weil es fortan keine Familienversicherung mehr gibt. Nicht ohne Grund ist eine Rückkehr in die GKV fast unmöglich.

5.Ob es eine gute Idee ist, als Rentner später einkommensunabhängig Beiträge zu zahlen, genauso wie jemand, der noch voll verdient, mag jeder für sich entscheiden.

Ich bin vor einigen Jahren als gut verdienender Single in die "Honigfalle" getappt (Super günstige Einstiegsbeiträge und sogar noch mit Rückerstattungen, - toll!), und möchte heute jeden warnen, so naiv zu sein. Bleiben Sie besser in der GKV. In Deutschland ist man in einer großen Solidargemeinschaft auch viel besser aufgehoben, wenn es um Beitragsentwicklung geht.

Ich kenne einen Makler Bekannter von mir), der vergleicht arbeitet echt Spitzenmäßig und er vergleicht wirklich transparent und lässt einen selber entscheiden was man will. Hat er bei mir auch gemacht! Bin vollstens zufrieden!! Er hat mit einem Analyseprogramm ca. 400 Versicherungsgesellschaften gegenüber gestellt und miteinander verglichen, sodass ich selber auch sehen konnte, dass die ermittelten Tarife für mich die Besten sind. Konnte sogar noch paar Tage drüber schlafen und er hat mich nicht zum Abschluss gedrängelt oder sowas xDD. Habe das auch schon in anderen Beiträgen hier erwähnt, bin immernoch fasziniert weil ich so viel gespart habe. Mein alter KfZ-Vertrag hatte dieselben Leistungen und war um Längen teurer (20€ Monat) und dasselbe gilt auf für meine PKV die ich nun neu gemacht habe. Daher empfehle ich diesen Makler auch weiter! Gruß die Franzi

schau mal hier rein: www.versicherungsmakler-wittichenau.de

Bin seit ca. 7 Jahren privatversichert und kann nur sagen, dass die Beträge bisher fast jährlich leicht erhöht wurden. Probleme bei der Erstattung von Leistungen hatte ich nur einmal, als mir Vitamine verschrieben wurden, die wollte die Versicherung nicht bezahlen. Ansonsten habe ich dadurch bisher nur Vorteile gehabt! Es gibt fast bei jedem Arzt schneller Termine und geringere Wartezeiten. Von Nachteil ist die PKV sicher wenn man eine Familie plant und Alleinverdiener ist. Der Partner, der nicht arbeitet und auch die Kinder müssen dann ebenfalls privat versichert werden.

Hallo, vielen Dank für die Antwort. Die Erhöhung war also nicht wesentlich? Oder doch schon recht problematisch. So das sie nach einem Jahr die Beiträge der GKV erreichen und nach 3 Jahren überhohlen ? Ich kann mich einfach noch nicht entschließen. ?? In einem Forum habe ich viel gelesen das die Leute fragen wie sie wieder zurück kommen, aber kaum Erfahrungsberichte wie es den Leuten mit der PKV geht. Gibt es Foren wo man lesen kann?

MfG Thomas

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Hallo,

auch hier vielen Dank. Wie schnell und wie hoch sind die Beiträge gestiegen ? So das sich ein Wechseln nach einem Jahr schon nicht mehr lohnt ? Gibt es Foren wo ich nachlesen kann. Ich suche natürlich schon selbst aber wenn ich was positives finde ist es eine Seite eines vermittlers. Was unabhängiges ist schwer zu finden. Erfahrungen sind da schon sehr hilfreich.

Gruß Thomas

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Private Krankenversicherung bei der AXA - Erfahrungen?

Guten Abend, Ich bin derzeit Selbstständig, noch ziemlich Jung und natürlich Unverheiratet. Ich überlege mir seit Wochen einen sprung von der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung, da ich sowieso kaum zum Arzt gehe und die GKV einfach zu hohe Beiträge hat.

Nun ist mir da die AXA ins Auge gefallen, dort würde es laut ihren Tarifrechner 143,- Euro im Monat kosten (360 Euro Selbstbehalt + 50 Euro Krankenhaustagesgeld) Wie gesagt gehe ich echt extrem wenig zum Arzt, mein letzter Arztbesuch war vor 4 Monaten, mein letzter Krankenhausbesuch vor 9 Jahren und Zahnarzt reicht bei mir 1x im Jahr.

Hat jemand bereits Erfahrungen mit der AXA PKV gesammelt, oder kann mir evtl. andere PKV empfehlen wie Goather oder Allianz?

Wie sieht es aus wenn mein Betrieb nach 2 Jahren nichtmehr gut läuft, kann ich trotzdem irgendwie in die Gesetzliche wieder?

Würde mich über Antworten sehr freuen! :)

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Krankenversicherung bei Selbstständig/Freiberuflerin in der Elternzeit und im Mutterschutz

Hallo.

Folgender Sachverhalt.

Mein Frau erwartet ein Kind.

Sie ist Freiberuflerin (Heilpädagogin). Sie ist freiwillig gesetzlich versichert. Sie bezahlt den ermäßigten Beitrag von 220 Euro. Nach der Geburt will Sie max. 5h pro Woche arbeiten (weniger als 350 € pro Monat). Ich bin als Angestellter gesetzlich pflichversichert.

  1. Dadurch, dass sie nur den ermäßigten KV-Beitrag bezahlt ist das Krankentagegeld bei der KV (Securvita) ausgeschlossen. Das Krankentaggeld ist aber, wie ich las eine Voraussetzung bei freiwillig GKV-Versicherten für das Mutterschaftsgeld. Bekommt meine Frau da jetzt kein Mutterschaftsgeld in Höhe von 67%? Hat da jemand Erfahrungen?

2. Wie sollten wir uns nach der Geburt verhalten? Selbstständigkeit auf Nebenerwerb stufen und Familienversicherung? Geht das so einfach? Hat auch da jemand Erfahrungen? Ich bin bei der AOK. Muss man da was beachten. Zum Beispiel wegen dem Mutterschaftsgeld in den 8 Wochen nach der Geburt, dass ja von der KV bezahlt wird?

Oder am besten gleich die Selbsständigkeit abmelden?

Oder wenn alles nichts hilft - gibt es einen Mindestbetrag den man bei der KV zahlen muss, wenn man als Selbsständige so gut wie keine Einnahmen mehr hat.

Viele Fragen. Mein KV hat mir erst einmal nicht weitergeholfen.

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