Private Krankenversicherung Diabetes Typ 1 Beamtenanwärter?

6 Antworten

Nach meiner Erfahrung ist eine Annahme mit deiner gesundheitlichen Einschränkung als Beamtenanwärter nicht möglich, oder nur mit exorbitantem Zuschlag. Ggf. kannst Du das ja mit Hilfe eines versierten Versicherungsmaklers (und der entsprechenden Voranfragen) klären (lassen), aber bitte auf keinen Fall irgendwo einen Antrag stellen (nur Voranfragen).

Später (bei Verbeamtung auf Probe) musst Du dann den von Dir schon erwähnten Weg via Öffnungsklausel gehen. Hierbei wird aber in der Regel (Ausnahme s.u.) kein Beihilfeergänzungsbaustein ode randere Zusatzbausteine angeboten. Du kannst nur einmal einen Antrag stellen (via Öffnungsklausel), deshalb bitte vorher sehr genau gucken (und sich ggf. beraten lassen) welche Gesellschaft es sein soll. Ich favorisiere in diesen Situationen die Debeka weil dort zumindest der kleine Ergänzungsbaustein (u.a. die wichtigen Material- und Laborkosten bei Zahnersatz) möglich ist.

Danke. Bestmögliche Antwort!

0

Hallo DolphinPB,

vielen Dank. Beim späteren Weg mit der Öffnungsklausel kann ich dann nur die Standardversicherung der PKV abschließen, richtig? Aber in diesen Standardversicherungen ist trotzdem ambulant, stationär usw voll abgedeckt oder?

0
@Meister25

Ja, Du kannst die jeweiligen beihilfekonformen Tarifbausteine im ambulanten (50%), stationären (35 %, inkl. Wahlleistungen, 2-Bettzimmer) und Zahn-Bereich (50 %) bekommen.

Die Prozentzahlen gelten für einen Single ohne Kinder, Hessen verfolgt da ja ein wenig anderes System als die meisten anderen Beihilfeträger.

Einige wenige Versicherer bieten darüber hinaus noch ein Krankenhaustagegeld von 15-20 Euro an (zur Abdeckung des Eigenanteils). Wie gesagt, außer bei der Debeka kenne ich keinen Versicherer bei dem ein Beihilfeergänzungsbaustein bei einem Antrag im Rahmen der Öffnungsklausel angeboten wird.

2
@DolphinPB

Vielen Dank, die Debeka werde ich mich für den Fall Beamter auf Probe dann auf jeden Fall vormerken. 

Aber jetzt für die Zeit als Beamtenanwärter...was bleiben mir da für alternativen? Freiwillig in der GKV, oder ist auch PKV möglich? Bzw angenommen ich würde jetzt durch Voranfragen alles abklären, einen Antrag stellen der angenommen wird. Müssten die mich dann auch als Beamter auf Probe noch annehmen? Bzw wenn ich abgelehnt werde, steht mir das als Beamter auf Probe auch noch im Weg dann oder gilt die Ablehnung nur als Beamtenanwärter?

0
@Meister25

Hat basiswissen ja schon zum größten Teil geschrieben.

Guck mal hier: https://www.pkv.de/service/broschueren/verbraucher/oeffnungsaktion-der-pkv-fuer-beamte-und-angehoerige.pdb.pdf

Zum Thema Antrag als Anwärter ohne Hinweis auf die Öffnungsklausel und spätere Nutzung derselben - siehe Abschnitt III.

Wenn Du als Beamtenanwärter "normal" (ob nun mit oder ohne Risikozuschlag) angenommen wirst, dann gilt das natürlich auch für die weitere Beamtenlaufbahn.

0

Nummer III kann ich ablesen, das selbst wenn ohne Öffnungsklausel ich einen Antrag stelle, und dieser abgelehnt wird, ich es dann später mit Öffnungsklausel probieren kann und er dann damit Beim ersten Mal angenommen werden muss?

0

Super vielen Dank. Dann weiß ich jetzt Bescheid!

0

Bei der PKV gilt bekanntlich das Prinzip: je höher das Eintrittsalter, umso höher die Versicherungsprämie.

Ich würde an Deiner Stelle in den sauren Apfel beißen und mich jetzt schon bei der PKV krankenversichern. Wer weiß, ob der Risikoaufschlag in 3 Jahren immer noch auf 30 % gedeckelt ist.

Außerdem kannst Du Deine Prämie ja ein wenig mitgestalten, z.B. durch Vereinbarung einer Selbstbeteiligung, Auswahl niedriger Tagegelder usw.

Es gibt bei Beamtenanwärtern kein Kontrahierungszwang, eine Annahme erscheint sehr unwahrscheinlich.

1

Hallo Meister25,

als Beamter des Landes Hessen hast du bereits ab deiner Einstellung zum Beamten auf Widerruf, einen Anspruch auf eine Beihilfe von 50 % für den ambulanten und zahnärztlichen Bereich und 65 % für den stationären Bereich.

Wenn ich richtig liege ist bei Diabetes Typ 1 tägliches Spritzen bzw. Pumpe erforderlich. Bedeutet, dass du während deiner Ausbildung keine private Krankenversicherung bekommen dürftest.

Dies bedeutet, dass du erst ab dem Statuswechsel zum Beamten auf Probe in eine PKV kommen kannst, mit einem Zuschlag von 30 %.

Hier kannst du dich über die Beamtenöffnungsklausel informieren:

https://www.pkv.de/service/broschueren/verbraucher/

etwas nach unten blättern:

Broschüre: Öffnungsaktionen der PKV für Beamte und ihre Angehörigen

Wenn weitere Fragen bestehen, einfach melden.

Viele Grüße,

Norbert Uhrig

Guten Nachmittag,

vielen Dank für die Antwort. Dieses Prozedere hab ich in etwa erwartet.

Eine Frage hätte ich noch: Da mich während den drei Jahren Beamter auf Widerruf die PKV ja vermutlich nicht annehmen wird, kann meine derzeitige GKV mich aber nicht einfach "rausschmeißen" oder? Weil sonst hätte ich ja gar keinen Schutz mehr.

Lieben Gruß

0
@Meister25

Nein - die GKV muss nur den Vertrag in eine freiwillige Versicherung umstellen.

Und gleich bei Wechsel zum B.a.P. stellst du einen Antrag bei dem Versicherer deiner Wahl. Die Versicherer kannst du in der Broschüre der Beamtenöffnungsklausel auf der letzten Seite erkennen.

Gruß,

Norbert Uhrig

0

Welche private Kranken-Versicherung ist empfehlenswert?

Ich werde demnächst eine Ausbildung im mittleren dienst anfangen und als Beamter/in ist es ratsam sich privat Krankenversichern zu lassen

...zur Frage

Private Krankenversicherung - aber welche?

Hallo,

da ich ab September Beamtenanwärter sein werde und beihilfeberechtigt (Bayern) bin, bin ich aktuell auf der Suche nach eine guten und kostengünstigen PKV und wollte fragen, ob jemand eine PKV empfehlen kann. Ich habe aktuell ein Angebot der Barmenia (rd. €85/mtl.), möchte mich aber noch weiter informieren.

Erwähnenswert ist auch noch, dass ich keine "Sonderbehandlung" brauche und mir der normale Versicherungsumfang genügt.

Vielen Dank für Eure Antworten!

...zur Frage

PKV Beitrag

Hallo,

ich werde demnächst in den öffentlichen Dienst einsteigen als Beamtenanwärter (Bayern, Beihilfe 50 %). Ich mache mich jetzt jedoch schon Gedanken darüber, ob ich in die GKV oder PKV gehe.

Aufgrund von Vorerkrankungen würde dies entweder mit hohen Risikozuschlägen gehen oder nur innerhalb der Öffnungsaktion für Beamte. Meine Frage lautet nun, ob Beitragssteierungen bzw. -anpassungen auch aufgrund von Krankheiten, insbesondere von Vorerkrankungen, abhängen.

Steigen die Beiträge stärker für Menschen an, die Vorerkrankungen haben oder ist es mit dem Risikozuschlag schon "ausbezahlt", sodass man sich nicht auf weitere Beitragssteigerungen einstellen muss?

Und: das Angebot der Öffnungsaktion klingt ja schön und gut, aber da gibt es doch auch einen Hacken? Steigen die Beiträge dort exorbitant an?

Ich freue mich über konstruktive Antworten und Erfahrungen von euch.

...zur Frage

Kündigen als Beamter ( Versicherungen..)

Was wär, wenn  zb. ein Mannmit 30 Jahren sein Job als Beamten kündigt?

 

Könnte man von der PKV in die GKV oder ging das nicht mehr?

Wir würd es mit Arbeitslosengeld und der Rentenversicherung aussehen?

...zur Frage

Welche private Versicherung könnt ihr mir als Beamtenanwärterin empfehlen?

Hallo ihr lieben. Ich werde im September als Inspektoranwärterin verbeamtet. Jetzt macht es natürlich Sinn, mich privat zu versichern. Leider finde ich mich im Tarifdschungel nicht wirklich zurecht. Mir wurde die FAMK und die LKH empfohlen.

Hier meine Fragen:

Welcher Anbieter ist auf lange Sicht zu empfehlen? Wo hat jemand gute Erfahrungen gemacht?

Ist es schwer, zu wechseln, falls ich mit meiner PKV unzufrieden bin?

Kennt sich jemand im speziellen mit der FAMK aus? Dort werden die Rechnungen ja direkt und ohne, dass ich in Vorkasse treten muss, bezahlt. Wie lange dauert es bei einer herkömmlichen PKV, bis die Beträge erstattet werden?

Ich weiß, das sind viele Fragen, aber es wäre super, wenn mir jemand eine oder mehrere davon beantworten könnte. Langsam wird es eng und ich bin leider erst jetzt auf die Idee gekommen, hier zu fragen. Danke schon mal.

MaraMuffin

...zur Frage

Private Krankenversicherung als Beamtenanwärter kündigen

Hallo,

ich habe eine Frage zur privaten Krankenversicherung: Wenn man als Beamtenanwärter in der PKV versichert ist und das Studium vorzeitig beendet, also Beamtenstatus und Beihilfeanspruch verliert - kann man dann die private Krankenversicherung grundsätzlich zugunsten einer Rückkehr in die GKV kündigen oder nicht?

Ich frage dies, da ich eigentlich dachte, man könne als Beamter gar nicht mehr zurück in die GKV wechseln. Neulich habe ich aber mit einer Mitarbeiterin der AOK gesprochen, die mir sagte, die PKV müsste mich in so einem Fall sogar gehen lassen, es gelte nur, Kündigungsfristen einzuhalten.

Hat sie Recht?

Danke für Antworten!

MfG

Infocat

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?