Privat zusatzversichert, wann welche Karte?

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3 Antworten

Du gibst die Karte der gesetzlichen bei deiner Ärztin/Arzt ab. Diese muß zuerst eingelesen werden. Ich kenne nun nicht die Vertragsbedingungen der privaten Zusatzversicherung. Doch denke ich dass das am besten die Versicherung selbst beantworten kann, oder derjenige welcher den Abschluss getätigt hat. Ich habe eine private Zahnzusatzversicherung welche erst bezahlt nachdem alle Kosten aufgedeckt sind. Dann bezahlt erst die gesetzliche, danach reiche ich alles bei meiner Privaten ein. Diese prüfen ob noch Leistungen (lt. Vertrag) offen sind und überweisen dir den offenen Betrag.

Aber was reichst du denn da ein? Bekommst du für Leistungen, die die GKV übersteigen, eine Rechnung? Wenn ja, hast du das mit der Sprechstundenhilfe so angesprochen? Wozu hat man eine Karte von der PKV, wenn sie nicht eingelesen wird?

Meine PKV erklärt mir das auch irgendwie nicht anständig. Die sagt auch nur, dass ich erst mit der GKV abrechnen muss, aber wie ich das alles konkret mache, sagt sie mir nicht. Warum auch immer.

Ich war bisher zwei Mal beim Arzt. Einmal mit der GKV Karte. Da habe ich nichts von der Abrechnung mitbekommen, das lief alles zwischen Arzt und GKV, aber ich habe aber auch keine zusätzlichen Leistungen erhalten, sondern nur den Standard. Einmal mit der PKV Karte, wo ich dann eine Abrechnung bekommen habe, aber nur einen Teil von der PKV ersetzt und nichts von der GKV. Zur Info: Es ging bei den Arztbesuchen, um ein Blutbild, wo ich mehr Werte brauchte als die GKV bereit ist zu zahlen (voll bekloppt, mit den Blutwerten die die GKV zählt, könnte man gar keine Diagnose stellen).

Und natürlich bin ich keine 50. Ich hoffe, mit 50 weiß ich wie das alles funktioniert.

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Hallo Dibbidipp, wie dere Name schon sagt Private Zusatzversicherung. Es ist also eine Versicherung die in Kombination mit der gesetzlichen bessere Behandlung beim Arzt zusichert. Auf jeden Fall soll die gesetzliche in Vorleistung treten und alles andere bezahlt (je nach Vertrag) die Zusatzversicherung. Hoffe ich habe mich klar ausgedrückt.

Das Grundprinzip ist mir schon klar. Jetzt weiß ich aber immer noch nicht, wie das funktioniert mit den Karten. Leg ich beide vor oder weis ich darauf hin, dass auch Untersuchungen, Behandlungen durchgeführt werden können, die nicht von der GKV übernommen werden oder wie weiß der Arzt bzw. die Sprechstundenhilfe, was sie wie verbuchen muss?

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noch etwas zu den "niedrigsten Eigenkosten". die niedrigsten Eigenkosten im Schadenfall hat man dann, wenn man als junger Mensch diese Zusatversicherung abschließt. Sollte man nun 50 Jahre nicht beim Arzt gewesen sein um sich einen Krankenschein zu holen , kann man zusetzen. Eine einfache Formel; Trägt die Versicherung ein hohes Risiko muß der Versicherte hoche Beiträge zahlen- Versicherung niedriges Risiko dann niedriger Beitrag . Nun muß jeder das Maß finden was ihm am meisten nutzt.

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