Privat versichert wie ist das mit Operationen?

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5 Antworten

Hallo,

ja so eine OP ist unangenehm, und dann noch der ganze Papierkram!

Am besten zeigst du bei der Anmeldung im Krankenhaus deine Versichertenkarte vor. Dann hat das Krankenhaus all deine Daten, weiß in welchem Umfang du versichert bist und kann die Unterbringungskosten direkt mit deiner Versicherung abrechnen. Dann hast du damit nichts weiter zu tun. 

Wenn du vom Chefarzt behandelt wirst, bekommst du alle einzelnen Arztrechnungen, also z.B. von der Narkose, vom Labor oder vom Röntgen nach Hause geschickt und musst diese Belege dann zu deiner Versicherung schicken. Frag mal dort nach, ob du die Rechnungen per E- Mail  oder über eine Rechnungs App hinschicken kannst. Das geht nämlich viel schneller als mit der Post (du sparst auch das Porto), denn die Rechnungen musst du ja in einem bestimmten Zeitraum bezahlen.

In der Regel zahlt deine Versicherung dir die Kosten auf dein Konto und du musst dann die jeweiligen Ärzte bezahlen.     

jedenfalls viel Glück :-) und vielleicht musst du ja auch nicht  operiert werden

Bettina vom Barmenia-Team 

@Fstyp3,

kann man also davon ausgehen, dass du eine Private Vollkrankenversicherung hast !

Dann wäre natürlich die nächste Frage, was für eine OP meinst du ? eine stationäre oder eine ambulante OP ?

Ergänzende Frage, welchen Versicherungsschutz hast du bei einem stationären Aufenthalt: 

Absicherung nur im Mehrbett-Zimmer ohne Chefarztbehandlung;

oder Absicherung im Mehrbett-Zimmer mit Chefarztbehandlung;

oder Absicherung im Zweibett-Zimmer mit oder ohne Chefarztbehandlung ?

Bis zum wievielten Satz der GOÄ zahlt deine PKV für stationären Aufenthalt  ?

Fragen über Fragen:  

Entscheidend ist welche Tarife du abgeschlossen hast und was dazu in der Leistungsbeschreibung, bzw. in den Versicherungsbedingungen steht.

Gruß N.U.

Normalerweise wird der dicke Brocken, also die OP selbst, direkt mit der Versicherung und dem Krankenhaus ausgemacht. Da hat man meist nichts mit am Hut. Kann bei euch glaube ich nicht anders sein. Alles Andere wie Untersuchungen die ganzen Ärzte 2 Bett Zimmer usw. müsst ihr vorlegen. Bei 4 Tage Kranhausaufenthalt dürften dass so um die 2.000€ sein, mehr nicht. Aber das bekommt ihr ja wieder. Kommt natürlich auch noch auf die Umstände drauf an.

Du legst doch immer erst einmal alles aus, also bezahlst die Rechnungen, und bekommst dann die Erstattung von der Versicherung.

Oder du reichst die Rechnung sofort nach Erhalt bei der Versicherung ein und hoffst auf schnelle Übewersiung von denen, damit du das Zahlungsziel der Rechnung nicht überschreitest.

Bei einer OP (im Krankenhaus mit stationärem Aufenthalt oder ambulant?) bekommst du ja ggf. mehrere Rechnungen: Vom Operateur, vom Anästhesisten, vom Krankenhaus (wenn du stationär behandelt wirst).

Erkundige dich doch einfach vorher bei deiner KV.

Normalerweise zahlt man das erstmal selbst. Bei größeren Kosten kann man das aber auch direkt abrechnen. Wichtig: Vorher mit der Versicherung in Kontakt treten und das klären, evtl. einen Heil- und Kostenplan vorlegen etc. Das erspart idR viel Arbeit...

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