Privat versichert - Hilfe beim Papierkram (Rechnungen) Gibts da was?

4 Antworten

Also ich finde, das ist ein berechtigte Frage nach der Anzahl der Rechnungen. Ich war im letzten Jahr sehr sehr oft bei Arzt, im Durchschnitt 2 Mal pro Woche. Das ist dann wirklich ein hoher Verwaltungsaufwand. Die Jahre davor war ich zwei Mal im Jahr beim Zahnarzt und zwei Mal im Jahr bei Frauenarzt. Meine meine Kasse die Vorsorgeuntersuchungen zahlt ohne dass meine Beitragsrückerstattung in Gefahr ist, habe ich die immer sofort eingereicht und die anderen Rechnungen, wenn es welche gab gesammelt. 

Irgendwie habe ich in der Zeit ein System für mich entwickelt, was mir sehr geholfen hat. Wie hier schon erwähnt gibt es meistens Vordrucke der Unternehmen. Meist eine Tabelle, da trage ich die Daten und Beträge der Rechnungen ein und schicke Sie im 2 Wochenturnus zum Unternehmen, denn die Auslagen sind bei so vielen Arztgängen auch nicht so ohne Weiteres zu wuppen. Die Überweisungen habe ich dann meistens online vordatiert, so dass das Geld der Krankenkasse meist vor der Abbuchung da war. Auf den Vordrucken ist bereis meine Kontonummer eingedruckt und die Adresse vom Unternehmen, so dass ich nur einen Umschlag mit Sichtfenster brauche. Das erleichtert die Sache ungemein Das ist in der Tat viel Aufwand, aber ich habe noch nicht darüber nachgedacht, ob das für mich jemand übernimmt. Ist aber ne tolle Idee für einen studentischen Aushilfsjob:-)

Wenn Sie aber nicht so viele Rechnungen haben, würde ich sie immer über ein Jahr sammeln, denn Sie bekommen eine Beitragsrückerstattung. So auch bei der DEBEKA. In den Jahren davor, als ich nicht so krank war, habe ich meine Rechnungen immer gesammelt. Am Ende des Jahres addiert und mit der möglichen Beitragsrückerstattung verglichen. Aber da würde ich in der Tat mal Ihren Berater kontaktieren.

Was ich meinen Kunden grundsätzlich empfehle: Wenn Ihr damit nicht klar kommt, ruft an! Probiers mal bei Deinem Debeka-Berater/in. Als größte Private PKV sollte er/sie das drauf haben und Dir bei den Papieren helfen.

Das einreichen der Belege ist eigentlich gar nicht so schwer! Es gibt so genannte Leistungsschecks. Die sind aufgebaut wie eine Tabelle. Dort muss man nur noch eintragen welche Leistungen es sind (ambulant/Heilmittel/Brillen ect.) Dann die Belege ranheften und ab damit in die Post. Ein Anschreiben ect. entfällt dadurch.

Private Krankenversicherung & Steuererklärung, Anlage Vorsorgeaufwand

Das ist eine Frage an alle privat krankenversicherten, die ihre Steuererklärung selbst machen oder zumindest Ahnung davon haben.

Ich bin gerade dabei, die Anlage Vorsorgeaufwand für meine Steuererklärung 2010 auszufüllen. Die Beiträge zur Privaten Krankenversicherung (PKV) kann man ja steuerlich absetzen. Da ich jedoch gern jedes Jahr die Prämienrückzahlung der PKV empfangen möchte (ca. 800€), zahle ich meine Arztrechnungen selbst. Diese liegen nämlich pro Jahr unter 800€.

Jetzt steht in der Ausfüllanweisung zur Steuererklärung, dass nicht die gesamten Jahresbeiträge zur PKV abgesetzt werden können, sondern nur die Jahresbeiträge abzüglich der Prämienrückzahlung. Dabei erhalte ich die Prämienrückzahlung ja nur, weil ich die Rechnungen, die ich ansonsten bei der PKV hätte einreichen können, selbst bezahle. Nach meinem Rechtsverständnis, müsste die Summe der Arztrechnungen doch der Prämienrückzahlung gegengerechnet werden, oder? Denn das entspricht ja meinem tatsächlichen Vorsorgeaufwand.

Vorsorgeaufwand = Versicherungsbeiträge - Prämienrückzahlung + Arztrechnungen

Weiß jemand, ob das steuerrechtlich geregelt ist und wenn ja, wie? Wie macht ihr das?

Bitte keinen der folgenden Ratschläge:

  • "Frage doch einen Steuerberater." Das mache ich dann, wenn mir hier niemand helfen kann.

  • "Frage doch mal beim Finanzamt nach. Schließlich sind die zur Auskunft verpflichtet." Nachdem ich dort in anderen Fällen bereits falsche und für mich nachteilige Auskünfte erhalten habe, bin ich von der Qualität deren Auskünfte nicht mehr überzeugt. Die sagen gern und pauschal: "Nein, das können Sie nicht absetzen."

  • "Frage doch bei deiner PKV." Das habe ich bereits. Die wissen das nicht und verweisen an einen Steuerberater.

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