Privat versichern für die Zeit im Master nach vollendung des 30ten Lebensjahres?

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6 Antworten

Hallo Hexe756,

es ist richtig, dass die Versicherungspflicht als Student und somit auch der Anspruch auf den Studentenbeitrag mit dem Semester, in dem du 30 geworden bist, endet.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Wenn Sie zum Beispiel länger krank waren oder ein Kind bekommen haben und es betreuen müssen, können Sie unter Umständen noch weiter als Student/in bei der TK pflichtversichert werden. Das kann auch möglich sein, wenn Sie die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium auf dem Zweiten Bildungsweg erworben haben. Wenden Sie sich in solchen Ausnahmefällen an die TK. Sie prüft für Sie, ob eine Verlängerung möglich ist.

Quelle: Internetseite der Techniker Krankenkasse.

Hieraus kannst du entnehmen, was der Herr von der GKV mit dem "zweiten Bildungsweg" gemeint hat. Ob dies bei dir zutrifft, kann aber nur die GKV entscheiden. Ich würde hierzu ungern eine Aussage treffen.

Wenn nun also die Voraussetzungen für die studentische Krankenversicherung entfallen sind, kannst du entweder als freiwilliges Mitglied gegen den von dir genannten Beitrag versichert bleiben, oder in die private Krankenversicherung wechseln.

Grundsätzlich bietet die private Krankenversicherung viele Möglichkeiten und einen individuell auf dich abgestimmten Versicherungsschutz.

Ich sehe einen Wechsel in die PKV nicht als "gefährlich", ganz im Gegenteil. ;-) Allerdings muss gesagt werden, dass man einen solchen Wechsel nicht über's Knie brechen sollte.

Zu einer privaten Krankenversicherung gehört eine umfassende Beratung, auch - und vor allem - im Hinblick auf die Zukunft. Man entscheidet sich prinzipiell dauerhaft für dieses System.

Für deine persönliche Situation ist die PKV als "Übergangsvariante" nicht der richtige Weg. Außerdem wirst du für 180 € keinen guten Versicherungsschutz finden.

Mein Rat an dich lautet deshalb: Versichere dich weiterhin als freiwilliges Mitglied in der GKV. Wenn du dein Studium beendet hast und irgendwann auf Grund deiner beruflichen Tätigkeit nochmal vor der Entscheidung "GKV oder PKV?" stehst, dann such dir einen Versicherungsberater deines Vertrauens und lass dich ganz in Ruhe beraten.

Ich hoffe, das hilft dir ein bisschen bei deinen Überlegungen. So oder so wünsche ich dir viel Erfolg für dein Masterstudium! :-)

Viele Grüße

Christina vom Barmenia-Team

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 Ich möchte mich deshalb Privat versichern.

Einen Wunsch kann man haben - allerdings geht dieser nicht immer in Erfüllung.

In der PKV kann man sich versichern, wenn keine GKV-pflichtige Tätigkeit oder Ausbildung vorliegt.

Also, wenn ein Arbeitnehmer ein mtl. Brutto-Einkommen von über 4.687,50 € hat, wenn er Beamter oder Selbständig ist.

Bedeutet du darfst weiterhin in der GKV bleiben.

Allerdings selbst wenn du die Möglichkeit hättest in die PKV zu kommen, müsstest du mit einem mtl. Beitrag von ca. 300 € rechnen um einen einigermaßen vergleichbaren Versicherungsschutz zur GKV zu bekommen.

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Du solltest das nochmal überdenken und dir Angebote privater Krankenversicherungen unter dem Satz der Knappschaft  ( 180 Euro ) genau durchlesen . 

Hier besonders die Abschnitte Eigenanteil zu Leistungen und genereller Leistungsumfang . 

Wird es mal ernst können bereits die 2 Bereiche richtig teuer werden . 

Ich bin privat versichert und zahle das Mehrfache von dem was du bei der Knappschaft zahlen würdest . 

Theoretisch kann du als Angestellter zurück in die GkV :

http://www.krankenversicherung.net/rueckkehr-gesetzliche

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Eigentlich kannst du nicht in die private KV unter diesen Voraussetzungen.

Außerdem kostet das deutlich mehr als 180 €. Soviel zahle ich ja gerade mal für einen 50%-Tarif

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Mein Tipp: Lass die Finger von der PKV. Die dürfen jederzeit die Tarife erhöhen, und einen Tarif unter 180,00 pro Monat findest Du sowieso nicht, es sei denn, Du wählst einen Tarif, bei dem Du die ersten 3.000 Euro oder so im Jahr selber zahlst: Dann bezahlst Du den Arzt UND die Versicherung, das wird teuerer!

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Kommentar von Apolon
19.06.2016, 10:31

@Othetaler,

ich finde es immer lustig, wenn man auf solche Internetseiten verlinkt die die PKV schlecht machen sollen.

Nur fehlt hier einiges Fachwissen.

Ich habe den Text mal durchgelesen und stellte dabei fest, dass der Beitrag der PKV nicht stimmen kann, denn ein Student erhält bei der PKV den Ausbildungstarif und wenn er seine Tarife so abspeckt dass er einen vergleichbaren GKV-Schutz hat, müsste er im Jahre 2009 mit einem mtl. Brutto-Beitrag von ca. 150 € gehabt haben.

Möglich ist natürlich, dass er für seine private Krankenversicherung einen unkundigen Vermittler hatte, oder er die Abwicklung seiner Krankenversicherung über eine Direkt-Versicherung gemacht hat und somit selbst dafür verantwortlich war.

Und meine Kunden die bei mir privat krankenversichert sind, können damit rechnen, dass sie ab ihrer Rente weniger KV-Beiträge zahlen müssen als ein GKV-Versicherter.

Denn die mtl. Ersparnis wurde in eine Altersversorgung angelegt, die dann die Kosten der PKV übernehmen.

Gruß N.U.

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