Privat roller verkauft. Käufer droht mit Anzeige wegen Betrugs?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Da es sich um einen Privatverkauf handelte und du nach bestem Wissen alle dir bekannten Mängel genannt hast, sollte dir das keine Sorgen machen.

Garantie/Gewährleistung etc. gibt es bei einem Privatkauf nicht und auch Betrug fällt weg, da du ja alle dir bekannten Mängel angegeben hast.

Bei einem Privatkauf geht man immer ein Risiko ein. Das muss der Käufer auch wissen.

Hätte der Käufer den Roller vor dem Kauf inspiziert, wäre so etwas nicht passiert. Das hat der Käufer anscheinend aber nicht getan. Das ist nicht deine Schuld.

Das hat mit Betrug nichts zu tun, die Anzeige sollte dich nicht jucken.

Die Frage ist, ob du beim Verkauf jegliche Haftung und Gewährleistung ausgeschlossen hast. Wenn dies der Fall ist, hast du hier rein gar nichts zu befürchten.

Garantie und gewährleistung ist eine freiwillige Leistung die man nicht ausschließen muss habe ich gelesen. Ob das wiEder stimmt weiß ich nicht. Aber nein habe ich nicht.

0

Man kann jeden wegen allem anzeigen. Weshalb damit immer gedroht wird, verstehe ich nicht. Wenn du keinen Betrug begangen hast, hast du nichts zu befürchten.

Das hier ist Zivilrecht, etwas wurde gekauft und der Käufer ist damit nicht zufrieden, da muss er zivilrechtlich vorgehen und nicht die Polizei und Staatsanwaltschaft damit nerven.

Jetzt mal easy.

Das ist ein Privatverkauf eines gebrauchten Gegenstandes. Den offensichtlichen Mangel hast Du angegeben.

Jetzt ist ein versteckter Mangel aufgetreten. Das kann bei einem Gebrauchtteil sein.

Du bist weder Händler noch Mechaniker (denke ich), also hast Du das Ding nach bestem Wissen und Gewissen verkauft.

Der Kaufpreis war lächerlich niedrig.

Die Käuferin muss sich darüber im Klaren sein, dass, wenn sie so ein gebrauchtes Ding für so wenig Geld kauft, versteckte Mängel bestehen.

------

Die Käuferin kann Dich gerne anzeigen. Dann muss sie erst mal beweisen, daß Du sie arglistig getäuscht hast. So ein Beweis ist fast unmöglich zu erbringen.

Außerdem trägt die Käuferin dann das Prozessrisiko, welches mindestens mehrere Hundert Euro beträgt (Anwälte für sie und für Dich, Gerichtskosten). Wenn Sie Dich tatsächlich verklagen würde, wäre sie schön blöd, denn das Verfahren würde sie verlieren. Ihr Anwalt würde ihr eh von einer Klage abraten wegen Aussichtlosigkeit.

Also bleib cool und behalte den Kaufpreis.

Große Drohgebärde - sorry aber was erwartet jemand bei einem Preis von 55 Euro von einem Roller?

Lustig ist allein die Forderung sie wolle Reparaturkosten plus Verschrottungsgebühren.  Mehr als den Kaufpreis kann sie nicht erwarten.

Da kannst du gelassen, locker und eierschaukelnd entgegensehen. Du hast dir nichts zu schulden kommen lassen und der Käufer hat die Ware begutachtet, bevor er sie gekauft hat. Alles was da defekt ist kann genau so gut danach passiert sein.

Wer Hightech will darf keine 55€ Roller kaufen.

Lenkgetriebe beim Roller?

So wie ich das verstehe (wie auch schon andere gesagt haben) hast du nichts zu befürchten.

Ja und der Lenker sagt sie. Sie hätten den Keilriemen ersetzt und eine neue benzinpumpe. Danach wäre erst  aufgefallen das lenkgetriebe und lenker kaputt wären und haben den roller deswegen verschrotten lassen.

0
@11Snoopy11

Ich kenne mich mit Roller nicht gut aus, aber ich kenne Lenkgetriebe nur von Autos und nicht von Rollern.

Aber egal, wenn sie den Roller sogar schon verschrottet haben, dann hast du sicher nichts zu befürchten da sie auch nicht beweisen können, dass überhaupt etwas defekt ist.

2

Sicher kein Betrug. Was hat sie sich für 55.-- erwartet ? Ich habe für meine wirklich schrottreife Vespa 700.-- bekommen.

Mach dir mal keinen Kopf

Als erstes war es ein Privatverkauf
Du musst keine Garantie geben

Desweiteren hast du nichts mutwillig verheimlicht
Das müsste sie dir beweisen

Und bei dem Preis kann man auch nicht von Betrug reden

Auch die Kaufpreiserstattung würde ich ihr nicht anbieten

Was möchtest Du wissen?