Privat PKW über Firma verkaufen?

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4 Antworten

"Kann ich den Wagen für 10.000€ Brutto an ihn verkaufen und er verkauft Ihn dann für 10.000€ Brutto weiter, so dass der letztendliche Käufer 8.403,36€ zzgl. 19% MwSt (also auch 10.000€ Brutto) zahlt?"

Nein, denn du bist kein Unternehmer, kannst also nicht brutto verkaufen (bzw. heißt das dann brutto für netto).

Du kannst das Auto für 8.403,36 ohne jegliche USt. an deinen verwandten Unternehmer verkaufen, und er kann das dann für 10.000,- incl. USt. an den Käufer verkaufen.

Oder du verkaufst es für 10.000,- ohne jegliche USt. an deinen Verwandten, und er verkauft es für 11.900,- incl. USt. weiter.

Dass du aber 10.000,- bekommst und der Verkäufer netto nur 8.403,36 bezahlt, funktioniert nicht. Das wäre Steuerhinterziehung.

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Die Begründung, dass er ausweisbare USt. sehen möchte, ist totaler Quatsch.

Fall 1: Auto wird ohne USt. zu 10.000,- verkauft.

Fall 2: Auto wird mit USt. zu 11.900,- verkauft.

In beiden Fällen steht das Fahrzeug beim Käufer mit 10.000,- in den Büchern.

 

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Wenn ein  Unternehmen ein Fahrzeug verkauft für angenommen 10.000 Euro:

Muss das Unternehmen 19%, also 1.900 Euro Umsatzsteuer abführen.

Von den verbliebenen 8.100 muss er (je nachdem, was für eine Rechtsform das Unternehmen hat) Körperschafts-, Gewerbesteueren oder Einkommenssteuern bezahlen.

Denn Du wirst ihm ja keine Rechnung schreiben können, da Du ja offensichtlich kein Gewerbe hast. Somit wird er wohl auch keine Aufwendungen gegenrechnen können.

Es gilt die gesetzliche Gewährleistung.

Also:

Der Freund von Dir hat nur Nachteile daraus.

Warum sollte er das tun???

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Klingt nicht ganz koscher.

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