Privat oder gesetzlich (freiwillig) versichern?

8 Antworten

Du musst natürlich berücksichtigen, dass es bei der privaten keine kostenlose Familienversicherung gibt. Außerdem solltest du dich auf jeden Fall mit einem Probeantrag vergewissern, ob die private dich überhaupt versichert. Das ist längst nicht so ohne weiteres sicher. Zusätzlich ist zu bedenken, dass im Krankheitsfall der Beitrag weiter zu entrichten ist, das ist bei der gesetzlichen nicht der Fall.Auf jeden Fall gilt. Einmal privat >>> Immer Privat. Das könnte dir im fprtgeschrittenen Alter einmal sehr Leid tun.Außerdem wird häufig vergessen zu erwähnen, dass auch die Absicherung des Verdienstausfall für einen Angestellten über der Bemessungsgrenze verpflichtend ist.

Seit wann ist das verpflichtend? Wo ist das geregelt? Hier ist es nicht aufgeführt:http://bundesrecht.juris.de/vvg2008/_193.html

Ich stimme dir aber zu, dass es sehr sinnvoll ist, sich über diesen Punkt Gedanken zu machen und den Verdienstausfall von Zeit zu Zeit auszurechnen. Dieses Risiko wird oft vernachlässigt. Teilweise vermittelt die gesetzliche Krankenkasse auch eine private Krankentagegeldversicherung (zusätzlich zu der GKV-Versicherung).

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Wie alt bist du und hast du Vorerkrankungen? Ja jünger und gesünder, umso günstiger ist der Preis. Bei Vorerkrankungen können auch Leistungen bzgl. dieser Krankheit ausgeschlossen werden. Das spielt also eine große Rolle für die Entscheidung, ob man von einer gesetzlichen in eine private Versicherung wechselt. Auch muss man sehr gut Preis und Leistung informieren. In der PKV ist ausschließlich der Versicherungsnehmer versichert. Kinder und Partner (also im Sinne einer Familienversicherung) gibt es da nicht. Das sollte man auch bedenken. In die PKV wechseln kann man, wenn man die Beitragsbemessungsgrenze überschritten hat. Die Kündigungsfrist bei der GKV muss beachtet werden.

Nachteil: Der Beitrag steigt regelmäßig. Die PKV muss aber von deinen Beiträgen selbst eine Altersrückstellung bilden. Ob und in welcher Höhe man diese Rückstellung bei einem PKV-Wechsel mitnehmen kann, ist auch ein wichtiges Kriterium.

Mehr fällt mir grad nicht dazu ein.

Ja, man muss in der Regel immer in Vorleistung gehen (jedenfalls bei meiner). Eine Ausnahme besteht nur bei Krankenhausaufenthalt, weil da schnell ein paar tausend Euro zusammenkommen.

Ps: Ich glaube, es ist noch immer so, dass Frauen in der PKV höhere Beiträge zahlen als Männer. Schwangerschaft/en und Geburt/en sind der Grund.

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@angy2001

Die Kosten für Schwangerschaft/Geburt werden seit einigen Jahren gleichmäßig auf Männer und Frauen aufgeteilt. Frauen zahlen in der PKV z.Z. höhere Beiträge, da größere Altersrückstellungen erforderlich sind (Frauen leben länger). Das wird aber aufgrund eines Gerichtsaurteils in absehbarer Zeit geändert (es wird dann für Männer eine entsprechende Beitragsanhebung geben).

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Nein, das ist von der Versicherungsgesellschaft abhängig. Ich an deiner Stelle würde allerdings freiwilliges Mitglied bleiben, evtl. noch eine Zusatzversicherung abschließen. Du sparst dir nichts dabei aber verbesserst deine Versorgung. Solltest du heiraten wird es als Privatpatient mal so richtig teuer! Deine Frau, wenn sie nicht arbeitet, kostet fast doppelt soviel wie du, deine Kinder kosten ebenfalls extra - und alles aus deinem Geldbeutel. Und so einfach hin und her wechseln geht auch nicht mehr. Den sozialen Aspekt vergessen wir mal lieber ganz. Was auch nicht vergessen werden darf ist der Aspekt daß du jederzeit, je nach Risiko von den Privaten eingestuft werden kannst wie sie es meinen - dann ist's auch schon vorbei mit den großen Ersparnissen. Als Rentner bist du dann eh abgeschrieben.

Das ist wiederum nicht richtig. Wenn die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet werden, wird das Risiko eingeschätzt und dokumentiert. Spätere Erkrankeungen führen NICHT zu einer Neubewertung des Risikos.****

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@DerHans

Bei neuen Sterbetafeln (mit höherer Lebenserwartung) steigen die PKV-Beiträge entsprechend, da höhere Altersrückstellungen erforderlich sind. Für Ältere sind die Anhebungen meist deutlich höher als für Jüngere.

http://www.definance.de/artikel_2250.html

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