Privat Krankenversichert-was ist mit der Zahlung von Medikamenten?

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8 Antworten

Der einzige Tarif der AXA, der 360€ Selbstbeteiligung vorsieht, ist der sogenannte "EL Bonus". Leistungen sind hier bis zum 3,5fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) möglich. Falls es sich also nicht um besonders kostspielige Medikamente handelt, sollten die Kosten für die Behandlung übernommen werden. Voraussetzung ist bei diesem Tarif allerdings, dass ein Hausarzt die Behandlung durchgeführt oder angewiesen hat. In dem Fall, dass kein Allgemeinmediziner eingeschaltet wurde, werden 75% der anfallenden Kosten übernommen.

Falls die Kosten von der AXA eigentlich übernommen werden müssten, Dein Mann Dir aber sagt, er habe das Geld für Medikamente ausgegeben,...

Schau doch zunächst einmal in dem Vertrag nach, den Dein Mann bei der AXA unterschrieben hat"

das liegt an seiner Selbstbeteiligung. Er hat einen Tarif mit Selbsbeteiligung gewählt um Beiträge zu sparen. Daher muß er natürlich auch mehr zahlen wenn er Leistungen in Anspruch nimmt

Privat Versicherte sind nicht benachteiligt. Dein Mann hat einen Tarif gewählz und zur Beitragsreduktion eine Selbstbeteiligung von 360 Euro vereinbart. Weil bei privaten Versicherungen ein Tarif unabhängig vom Gehalt gewählt wird ist Dein Mann in dem Vorteil das Gehaltssteigerungen keine Beitragserhöhung implizieren. Medikamente werden im übrigen wie Artztbesuche von der Selbstbeteiligung abgezogen.

Voraussetzung ist natürlich, dass der Arzt sie verordnet hat. Da die Leistungen der PKV auf die medizinische Notwendigkeit abstellen.

Holt er sich aber eben mal so ne Spalt ohne Rezept, werden diese nicht erstattet. Werden in der GKV ja auch nicht erstattet.

Gesetzt den Fall wir nehmen die 2% Regelung, dann müßte das Einkommen 18.000 Euro betragen um von der Zuzahlung befreit zu werden.

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