privat krankenversichert und angestellt...Mutterschaftsgeld?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Und, was du vergessen hast: eine gesetzlich krankenversicherte Frau ist in der Schutzfrist vor und nach der Entbindung und während des Elterngeldbezuges BEITRAGSFREI krankenversichert, wenn sie in einem Beschäftigungsverhältnis stand bei Beginn der Schutzfrist oder im ALG I- Bezug, während du die Beiträge weiter entrichten musst.

Das kommt noch dazu. Und ja, du hast nun Nachteile, da du kein Mutterschaftsgeld von deiner privaten Krankenkasse bekommst und auch den Zuschuss des Arbeitgebers nicht mehr.

Schau im Arbeitsvertrag oder frag eueren Betriebsrat, wie es mit dem Zuschuß während der Schutzfrist ist, vlt. kannst du den noch bekommen, aber dann sicher nicht mehr.

Was macht der Kindsvater? Seid ihr verheiratet? Davon hängt ja auch ab, wie das Baby versichert werden kann/muss. Da kann auch noch was dazu kommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das mag ärgerlich sein, aber als PKV-Versicherte hast Du viele Vorteile und auch einige Nachteile gegenüber GKV-Versicherten. Das ist schon immer so und das hast Du doch sicher gut abgewogen, als Du die freie Entscheidung für die PKV getroffen hast.

"ich will mich nicht verschulden, weil der Gesetzgeber hier ne Lücke gelassen hat."

Der Gesetzgeber hat keine Lücke hinterlassen, denn der ist für die gesetzliche KV zuständig, wie der Name schon sagt, und nicht für die Bedingungen der privaten KV .

Was die besonderen Bedingungen bei den Beamten betrifft, so bin ich auch nicht unbedingt begeistert, aber warum habe ich oder auch Du nicht den Beamtenberuf gewählt? Jeder trifft seine Entscheidungen..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Maloiya
12.08.2017, 21:22

Ich habe einen Beamtenberuf gewählt: ich bin Lehrerin. Mein BL hat sich entschieden nicht mehr zu verbeamten. Aber aus anderen BL werden Beamte reingelassen. Fair?

0

Du wirst feststellen, dass das nicht die einzigen Nachteile sind - Haushaltshilfe z.B. bekommst du als gesetzlich Versicherte, wenn du im KH bist und du ein Kind Hast bis zu einem bestimmten Alter.
Kannst du auch vergessen in der PKV.
Ich seh das aber genauso - wer über der BBG verdient, sollte diesen minimalen Ausfall schon verkraften können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du kannst freiwillig bis zum Tag der Geburt arbeiten. Musst also nicht in den Mutterschutz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

@Maloiya,

und was zahlt der Vater deines Kindes?

Dieser ist für sein Kind unterhaltspflichtig!

Ich bin privat versichert, da ich über der Bemessungsgrenze verdiene und privat versichert bin.

Falsch, nach der Bemessungsgrenze wird der Höchstbeitrag für die gesetzliche Krankenkasse bemessen.

Du verdienst einiges mehr, denn dein Einkommen muss über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen, und somit wirst du sicherlich nicht am Hungertuch nagen.

Gruß Apolon

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von LouPing
11.08.2017, 09:17

Hey Apolon

Die Frage nach dem Vater ist gerechtfertigt-auch weil der Zwerg krankenversichert werden muss. 

Privat versicherte Eltern müssen für das Baby vom Tag der Geburt an einen eigene Krankenversicherungsbetrag bezahlen.

Ist ein Elternteil gesetzlich/der andere privat versichert hängt es in der Regel vom Einkommen der Eltern ab in welcher Krankenversicherung Neugeborene versichert werden. Das Kind wird so versichert,wie der Elternteil mit dem höheren Einkommen. 

Das kann,neben den anderen laufenden Kosten,den Geldbeutel schon auch strapazieren. 

0

Wir sind nicht verheiratet aber zusammenlebend. Ich bin die Hauptverdienerin. Mein Partner hat netto nur knapp 1000. Deswegen nimmt er auch die Elternzeit.

Ich finde das Argument, wenn ich über der BBG verdiene, kann ich ja nicht arm sein, unter aller Sau! Beamtinnen, die dasselbe machen wie ich, haben sowohl ein höheres Netto als auch keine Einbußen während der Mutterschutzfristen.

Wir haben Ausgaben, die weiterlaufen und ich will mich nicht verschulden, weil der Gesetzgeber hier ne Lücke gelassen hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du erhältst einmalig bis zu 210,- Euro vom BVA.

Von deinem Arbeitgeber erhältst du dein Nettogehalt abzüglich 13,- Euro/Arbeitstag.

Aber mal ehrlich: Wenn du über der Bemessungsgrenze liegt, wirst du kaum unter extremer Armut leiden......

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?