Privat-Insolvenz - Gerichts- u.Insolvenzverwalterkosten .... Gibt es hier Verjährung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Du bisher noch keine Forderung erhalten hast, ist die Forderung verjährt.

In der Regel fragen die Gerichtskassen kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist (3 Jahre) nochmal nach un lassen sich einen Einkommensnachweis schicken. Wenn dann nicht zu holen ist, wird die Forderung ausgebucht und fertig. Vollstreckungsbescheide werden in der Regel nicht mehr beantragt.

Was Du nun versienst oder an Rente bekommst ist irrelevant.

hallo ... danke für die antwort ... die insolvenz begann 2003 und 2010 wurde ich per beschluss von der restschuld befreit ...

dannach habe ich noch 2x wegen der stundung der Gerichts- und Insolvenzverwalterkosten geschrieben (im August 2012 und nochmals im August 2013) ... und dann nie mehr was gehört ...

Ein Bescheid des Gerichts kam noch aufgrund meines Antrages (mein formloser Brief und ein von mir ausgefüllter Antrag hierzu) im September 2012, daß die Angelegenheit in einem Jahr, also August 2013 geprüft wird.

Mein formloses Schreiben hierzu im August 2013 blieb bis heute unbeantwortet.

Also knappe 6 Jahre.

Soll ich nun "schlafende Hunde wecken" und meine Altersrente für Schwerbehinderte dem Gericht mitteilen? HHHhhhhhmmmmmmmmm????

Die Rente ist sehr gering, so ungefährt wie Hartz-4-Bezüge mit kleinem Mietanteil ...

0
@wuffwuff16

Soll ich nun "schlafende Hunde wecken"

Das ist egal, die Forderung ist ohnehin verjährt. Aber es kommt ohnehin nichts mehr, Du brauchst Dich auch nicht mehr zu melden.

1

Wenn du in der laufenden Insolvenz kein geld hattest um irgendwas zu bezahlen, hast du die insolvenz in 6 jahren abgeschlossen. Hiermit sind auch die gerichtskosten oder sonstiges erledigt. Da müsstest du auch ein Schreiben erhalten haben.

hallo ... danke für die antwort ... die insolvenz begann 2003 und 2010 wurde ich per beschluss von der restschuld befreit ...

dannach habe ich noch 2x wegen der stundung der Gerichts- und Insolvenzverwalterkosten geschrieben (im August 2012 und nochmals im August 2013) ... und dann nie mehr was gehört ...

Ein Bescheid des Gerichts kam noch aufgrund meines Antrages (mein formloser Brief und ein von mir ausgefüllter Antrag hierzu) im September 2012, daß die Angelegenheit in einem Jahr, also August 2013 geprüft wird.

Mein formloses Schreiben hierzu im August 2013 blieb bis heute unbeantwortet.

Also knappe 6 Jahre.

Soll ich nun "schlafende Hunde wecken" und meine Altersrente für Schwerbehinderte dem Gericht mitteilen? HHHhhhhhmmmmmmmmm????

Die Rente ist sehr gering, so ungefährt wie Hartz-4-Bezüge mit kleinem Mietanteil ...

0

Es wäre Besser mal ein paar Euro in die Hand zu nehmen und einen RA diese Frage zu stellen. Von einem Kollegen der H4 ist weis ich das er auch aus der Insolvenz ist (2015) und er das gleiche schreiben bzw. in Ähnlicher Form ,erhalten hat. Da 3 Jahre Vergangen sind und er dies nicht durch H4 begleichen konnte. Kann man Annehmen das dies auch damit erledigt ist. Aber das kann dir nur ein RA genauer Sagen ob das so ist oder nicht.

https://www.schuldnerberatung-diskret.de/stundung-verfahrenskosten

Ich hab hier noch einen Verweis gefunden aber es ist immer noch Besser herzugehen und das mit einem Ra zu klären.

1
@Silberfan

Na dann kopier das Wichtige aus dem Link doch rüber:

Sollte der Schuldner auch nach Erteilung der Restschuldbefreiung nicht in der Lage sein die Verfahrenskosten zu begleichen, hat das Gericht die Möglichkeit die Stundung um weitere 4 Jahre zu verlängern und gegebenenfalls Ratenzahlungen anzuweisen.

Sind die Kosten auch nach den 4 Jahren nicht beglichen, werden diese nicht mehr vom Gericht eingefordert.

0
@Dea2010

Man sollte den kompletten Text Lesen nicht nur einen Teil dazu Rauskopieren. Das Thema ist Komplexer als nur ein paar Zeilen kopiert.

0

Im Privatinsolvenzverfahren eine freiberufliche Nebentätigkeit ausüben?

Guten Tag,

Person A befindet sich im Insolvenzverfahren (nach Prüfungstermin, vor Schlusstermin) und arbeitet angestellt (hier Lohnpfändung über AG).

Person A möchte zusätzlich freiberuflich (Honorarbasis) arbeiten ohne ein Gewerbe anzumelden. Es besteht kein finanzielles Risiko, da keine Verbindlichkeiten oder Aufwendungen geleistet werden müssen. Person A plant einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung mit Wunsch nach Kleinunternehmerregelung an das Finanzamt zu schicken, um die Rechnungen ohne Umsatzsteuer auszustellen.

Person A möchte seine Kunden die kompletten Honorare direkt auf das Verfahrenskonto überweisen lassen und die Einkommenssteuervorrauszahlungen vom privaten Konto an das Finanzamt senden. Eine Überweisung der Honorare an das private Konto und Weiterleitung an das Verfahrenskonto würde den Verfügungsrahmen des privaten Kontos (Pfändungsschutzkonto) zu sehr belasten.

1.) Was spricht gegen dieses Vorgehen?

2.) Kann der Insolvenzverwalter eine freiberufliche Beschäftigung auf Honorarbasis (ohne Risiko) im Insolvenzverfahren vor der Wohlverhaltenszeit untersagen?

3.) Ist eine Freigabeerklärung vom Insolvenzverwalter ans Insolvenzgericht notwendig?

4.) Wenn das Insolvenzgericht die Freigabeerklärung bekannt gibt, wer wird konkret angeschrieben, bzw. wo wird es veröffentlicht?

5.) Ist eine Restschuldbefreiung bei Begleichung aller angemeldeten Verbindlichkeiten und Verfahrenskosten auch vor Schlusstermin im Insolvenzverfahren möglich?

6.) Sollte es vor dem Schlusstermin zu einer Restschuldbefreiung kommen, werden Gläubiger, die Ihre Forderungen bis hierhin (ca. 4 Monate nach Prüfungstermin) nicht angemeldet haben und hatten noch einmal angeschrieben?

7.) Wird der Schlusstermin bei Restschuldbefreiung (während des Insolvenzverfahrens) vorgezogen und bis wann haben Gläubiger in diesem Fall noch Zeit, Forderungen anzumelden?

8.) Unwahrscheinlich dass es die Möglichkeit gibt, aber dennoch: Sind private Schenkungen per Überweisung im Insolvenzverfahren erlaubt oder rechtlich problematisch, ggf. sogar direkt auf das Verfahrenskonto?

Alle Fragen sind nach langer Suche im Internet und Fragen an Beteiligte offen geblieben. Freue mich auch auf Teilantworten. Danke und einen Schönen Sonntag!

...zur Frage

Privatinsolvenz - Versagen der Restschuldbefreiung

Ich habe eine Privatinsolvenz am seit April 2008 am Laufen, deren Ende der 21.04.2014 ist.

Es ist beabsichtigt, mir die RSB gem. §300 InsO zu erteilen. Anträge auf Versagung der RSB gem §295, 296 können spätestens bis zum 30.05.2014 beim Insolvenzgericht gestellt werden.

Jetzt zu meiner Frage:

Das Jugendamt hat von 05/2008 - 02/2010 Unterhaltsleistungen nach Unterhaltsvorschussgesetz UVG an meine Ex-Frau gezahlt., ich konnte die ganzen Jahre keinen Unterhalt zahlen.

Jetzt will mir das Jugendamt die Restschuldbefreiung verwehren, weil ich mich in der Wohlverhaltensphase unredlich verhalten habe, da ich keinen Unterhalt zahlen konnte.

Ich habe jetzt Gelegenheit schlappe 3700,- EUR bis 15.05.2014 an das Jugendamt zu zahlen, doch woher nur...

Kann das Amt die ganze Insolvenz kippen, fängt dann ALLES wieder von vorne an?

Kann man sofort, sollte es zu einem Versagen der RSB kommen, eine EU-Insolvenz in England, Spanien, Timbuktu anstreben oder gibt es da auch Wartezeiten wie in Deutschland?

...zur Frage

eidesstattliche Versicherung nach Insolvenz

Also ich habe hier einen Bekannten, der hat vor Jahren die Insolvenz beantragt, dass Verfahren ist durch und wie er mir sagte, gab es eine Restschuldbefreiung aber auch einige aus der IV verbliebene Titel. Nun hat er sich wieder der Selbständigkeit zugewendet und hat ein kleines Unternehmen eröffnet mit 2 Angestellten. Jeder weiß mit dem Geld verdienen das dauert. Er hat Frau und Kind und hat max. 800,00 € an Einkommen im Monat. Nun wurde er von einem Gläubiger (AOK) angeschrieben, er möchte doch seine Schulden (ca. 4000,00€) bezahlen. Er schrieb zurück, dass aufgrund seines geringen Einkommens dieses derzeit nicht realisierbar ist. Die Gläubigerin hat einen Pfändungsbescheid erwirkt, der Beamte kam, konnte aber nichts pfänden. Weil es nicht hat bzw. was er hat er zur Arbeit benötigt. So, nun sollte man ja meinen, dass dieser Vorgang abgeschlossen ist und sich die Gläubigerin zu einem späteren Zeitpunkt wieder meldet. Nein, die Gläubigerin verlangte die Abgabe der EV. Dieser Forderung musste er nach Aussage des Beamten nachkommen und er tat das auch, mit dem Resultat, er bekommt nun keine Ware mehr auf Rechnung weil er Schufa gelistet ist. Kann also nichts mehr machen. Was er gemacht hat, seine Angestellten entlassen und nun macht er Miniarbeiten. Was mich einmal interessiert wär, ich denke das heißt Restschuldverschreibung oder ähnlich, die Gläubigerin hat doch durch das Insolvenzgericht einen Anspruch auf Zahlung, ich denke auch, dass die Beitreibung soweit rechtens wäre, aber ihm die EV abnehmen zu lassen und seine weitere Entwicklung zu zerstören, hier denke ich das geht zu weit. Ich bedanke mich für sachliche Rückmeldungen.

...zur Frage

Getgoods Insolvenzverfahren | Bekomme ich mein Geld zurück?

Getgoods Insolvenzverfahren | Bekomme ich mein Geld zurück?

Guten Tag,

Ich habe genau am 14.11.2013 Ware bei getgoods bestellt. Jedoch läuft nun für die genannte Firma ein Insolvenzverfahren.

Auf der Seite von getgoods.de steht in den FAQ´s:

Ich habe vor Insolvenzantrag am 14.11.2013 Ware bestellt und eine Anzahlung geleistet. Was ist jetzt mit meiner Lieferung?

Anzahlungen aus der Zeit vor dem Insolvenzantrag am 14.11.2013 sind sog. Insolvenzforderungen. Das heißt, Sie erhalten weder Ihre Zahlung zurück noch die bestellte Ware. Wenn Sie die Ware dennoch erwerben möchten, müssen Sie leider eine neue Bestellung aufgeben und auch die Zahlung erneut leisten. Ihre Insolvenzforderung müssen Sie nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die getgoods.de Vertriebs GmbH schriftlich beim Insolvenzverwalter anmelden. Grund für dieses Vorgehen ist der Rechtsgrundsatz der Gläubigergleichbehandlung im deutschen Insolvenzrecht. Dieser besagt, dass jeder unbesicherte Gläubiger genauso behandelt werden muss wie die anderen Gläubiger auch. Das noch vorhandene Vermögen darf also nur gleichmäßig an die Gläubiger verteilt werden. Nach Insolvenzanmeldung erhält deshalb grundsätzlich kein unbesicherter Gläubiger irgendwelche Zahlungen oder Lieferungen zurück. Stattdessen wird am Ende des Verfahrens das Vermögen des insolventen Unternehmens nach Abzug aller Kosten über die sog. „Insolvenzquote“ gleichmäßig an alle unbesicherten Gläubiger verteilt.

Meine Frage: Habe ich Chance das Geld zurückzubekommen, da ich genau am 14. bestellt habe oder ist das Geld weg?

Bitte um schnelle Antwort

Mit freundlichen Grüßen

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?