Priv. Krankenversicherung -> Ausbildung gesetzlich versichert?!

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

wenn man eine betriebliche Ausbildung mit Ausbildungsvergütung beginnt, ist man ab diesem Zeitpunkt auf jeden Fall gesetzlich versichert. § 5 Absatz 1 Nr. 1 SGB V

Die 17.000 Eurp könnten die Einkommensgrenze pro Kalenderjahr für den Anspruch auf Beihilfe sein. Am besten sollte sich der Ehemann bei seiner Beihilfestelle erkundigen, welche Beihilfeleistungen in dieser Situation mit gesetzlicher Krankenversicherung möglich sind. Das könnten Zahnersatz, Sehhilfen, Chefarzt im Krankenhaus, 1- oder 2-Bett-Zimmer im Krankenhaus etc. sein. Es gibt sehr viele unterschiedliche Beihilfestellen mit unterschiedlichen Regeln.

Gruß

RHW

herzlichen Dank für diese Antwort, die hat mir echt weiter geholfen =)

0
@leichan

Gern geschehen! Falls sich bei Ende (oder Abbruch) der Ausbildung die Frage "gesetzliche oder private Krankenversicherung?" ergibt, ggf. hier einen Kommentar einstellen!

1

Als Azubi bist du dann gesetzlich versichert.

Es gibt zwar die Möglichkeit einer Anwartschaft, aber die ist nur zu empfehlen, wenn du nach der Ausbildung wieder die Möglichkeit hast dich privat zu versichern. Wenn du aber einen versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis bleibst, ist die Anwartschaft überflüssig.

Verbraucherschutzorganisationen raten hier, die private Krankenversicherung als Anwartschaft weiterlaufen zu lassen. So kann der Azubi später, wenn er deutlich mehr verdient, ohne Problem wieder in die private Krankenkasse zurückwechseln.

http://www.azubi-azubine.de/mein-geld/versicherungen-in-der-ausbildung/krankenversicherung.html

normalerweise ist man dann gesetzlich versichert.

Was möchtest Du wissen?