Pripyat (tschernobyl)

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4 Antworten

Hallo,

man darf sich das nicht so vorstellen, dass Pripyat direkt nach dem Unglück hermetisch abgeriegelt war. Man darf eins nicht vergessen: So eine Katastrophe war noch nie zuvor passiert. Es gab keine Erfahrungswerte in einem solchen Fall, der ja angeblich nie passieren durfte. (Noch die Japaner dachten ja so, ehe ihnen Fukushima um die Ohren flog!) Ein Wunder, dass die Evakuierung so komplett verlief. Niemand hatte im Sinn, dass Gegend auf Jahrtausende unbewohnbar sein würde. Geplant war nur eine Evakuierung auf Zeit. Pripyat war ein paar Jahrzehnte lang die für sowjetische Verhältnisse unglaublich luxuriöse Heimat der Beschäftigten von Tschernobyl und deren Familien gewesen. Nun wurden sie plötzlich in 40-stöckige Wohnsilos am Rande von Kiew evakuiert. Und noch das wurde ihnen von ihren neuen Nachbarn geneidet, denn für die sah es so aus, als würden die Pripyater sich auf Kosten der Allgemeinheit durchfüttern lassen. Auch etwas Schadenfreude auf die zuvor in solchem Luxus lebenden Menschen dürfte eine Rolle gespielt haben.

Kurz: Die Pripyater fühlten sich gar nicht wohl in ihrer neuen Umgebung. Klar haben einige versucht, noch das eine oder andere von dem Wohlstand zu retten, während die Neider in der verstrahlten Stadt nach allem suchten, was zu Geld zu machen war. Den Motoren, die dort massenweise ausgeschlachtet und in die ganze Welt verhökert wurden, sah man nicht an, dass sie den Tod brachten.

Den Rest der Zerstörung haben wirklich Wind und Wetter - kurz: die Natur - zu verantworten. Unbewohnte Gebäude verfallen sehr schnell.

Noch einmal zur Absperrung: Die STRASSEN wurden abgesperrt, nicht aber die Pripyat-Sümpfe. Wie sollte das gehen? Zu allen Zeiten nach dem GAU haben vereinzelt Menschen in der Sperrzone gelebt - mehr oder weniger geduldet von der Regierung.

Mein Bericht, falls er dir ein bisschen hilft: http://plapparazzi.de/2011/03/tschernobyl-2006/

Also erstens gibt es seit einigen Jahren geführete Touren in die Sperrzone für Touristen 2. gab es schon ein ziemliches Chaos bei der evakuierung und 3. leben in der Sperrzone noch bis zu 1.000 Menschen und Arbeiter und alle wollten wahrscheinlich n andenken oder so mitehmen... auf jeden Fall ist die Sperrzone nicht so menschenleer wie man denkt, und erst recht nicht tot!

nagelfeile 10.07.2011, 22:50

danke für die antwort. das mit dem tourismus habeich mir schon gedacht aber das ist doch alles beaufsichtigt so das wenn jmd randalieren würde das doch untersagt wird. ich meine da ist ja nicht nur eine scheibe kaputt oder ähnliches. in den videos die ich sag waren viele gebäude zu sehen die alle komplett zerstört waren von innen, teilweise keine tapete an den wänden. grundmauern waren zu sehen . andenken ok, ich würde genauso denken nur die sachen sind doch alle verstrhlt oder nicht ? da kann man doch auch ma eben so bei ner evakuirung ne schrankwand von 3metern mitnehmen..

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jOj0xpyq 10.07.2011, 22:57
@nagelfeile

ja aber wie schon ein anderer beantwortet hat gibt es auch viele jugendliche die da rum streifen, die zerstörung kommt also wharscheinlich von denen oder von natürlicher erosien, also zum Bewispiel die Fensterscheiben können bei den ukrainischen Wintern doch schnell kaputt gehen, es reicht ja wenn die dichtung spröde wird. Noch ein weiterer Grund ist die Evakuierung, da die ja erst ein paar tage nach der katastrophe war (die haben ja noch versucht das geheim zu halten) gab es davor schon ein rießiges chaos. und wegen dem Andenken: also wer so freakig drauf ist und sich mit einem geigerzähler vor dem sarg fotografieren lässt, dem würde ich auch zutrauen wenn er zuhause einen verstrahlten teddybär o. ä. rumliegen hat ;-)

wo die Schrankwand hin ist kann ich dir leider auch nicht sagen^^

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nagelfeile 10.07.2011, 22:50

danke für die antwort. das mit dem tourismus habeich mir schon gedacht aber das ist doch alles beaufsichtigt so das wenn jmd randalieren würde das doch untersagt wird. ich meine da ist ja nicht nur eine scheibe kaputt oder ähnliches. in den videos die ich sag waren viele gebäude zu sehen die alle komplett zerstört waren von innen, teilweise keine tapete an den wänden. grundmauern waren zu sehen . andenken ok, ich würde genauso denken nur die sachen sind doch alle verstrhlt oder nicht ? da kann man doch auch ma eben so bei ner evakuirung ne schrankwand von 3metern mitnehmen..

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Also heutzutage werden da nur wenige Hinfahren um das Zeug zu klauen aber `89(Da ist der doch explodiert oder?) gab es einige Plünderer. Außerdem ist das eine ich meine 30 km² große Zone wodurch die Überwachung ziemlich schwer sein dürfte und ich habe gehört das es Jugendliche gruppen geben soll die da immernoch durchlaufen und sich dort "umschauen" wobei sicherlich einiges zu bruch geht. Dennoch sollte der Hauptteil der Sachen die einen gewissen wert hatten durch die anfänglichen Plünderer mitgenommen worden sein.

na so wirklich scheinst du dich mit dem Ganzen wohl doch nicht beschäftigt zu haben..

nagelfeile 10.07.2011, 22:51

achso und du weisst es besser ? erzähle ma ? ich kann nur das sagen was ichanhand von videosgesehen/gehört habe..

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